E-Autos: Wirtschaft fürchtet um Arbeitsplätze in OÖ

13.09.2017, 16:45 |

Nach dem Diesel-Skandel geht jetzt die Angst vor Fahrverboten um. Die Zulassungszahlen von Diesel-Autos gehen deshalb schon massiv zurück. Wirtschaftskammmer und Industriellenvereinigung machensich jetzt Sorgen um die heimischen Betriebe. Günter Rübig, Obmann der Sparte Industrie in der Wirtschaftskammer Oberösterreich:

"Wir reden von circa 70.000 Arbeitsplätzen, die in Oberösterreich vom Diesel betroffen sind."


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Statt Diesel-Verboten wünschen sich IV und Kammer lieber eine Weiterentwicklung der Motoren, damit diese in Zukunft noch weniger Abgase ausstoßen. Außerdem sollen ältere Fahrzeuge umfassend auf die neue, schadstoffarme Technik nachgerüstet werden.

Elektroautos als Alternative zum Diesel seien auch noch nicht voll praxistauglich, kritisiert die Industriellenvereinigung (IV). Wenn alle gleichzeitig ihr E-Auto aufladen, überlaste das zum Beispiel die Stromnetze, sagt Axel Greiner, Präsident der IV in Oberösterreich:

"In dem Moment, wo Sie alle mit Ihrem Fahrzeug an den Steckkontakt gehen und vielleicht sogar einen Super-Charger benützen wollen, da zuzelt's das Netz leer."


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