Ansturm auf Volksbegehren

15.02.2018, 16:26 |

Einen Ansturm hats heute auf das Volksbegehren für ein Rauchverbot in der Gastronomie gegeben. Schon das Sammeln von Unterstützungserklärungen dafür hat gereicht, die Computer Server lahm zu legen. Viele haben versucht online per Handysignatur zu unterschreiben, daraufhin ist das System in einigen Gemeinden und Bezirken stillgestanden.

Ärztekammer und Krebshilfe haben heute auch in Oberösterreich den Startschuss gegeben. Sie versuchen möglichst viele dazu zu animieren, auch am Gemeindeamt oder eben per Handysignatur online zu unterschreiben. Wie ernst das Anliegen ist, haben beide Institutionen heute mit Zahlen untermauert. 85 Prozent aller Lungenkrebsfälle gehen auf Rauchen zurück. Auch auf Passivrauchen. Ärztekammer Präsident Peter Niedermoser:


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In fast jedem zweiten Fall wird Lungenkrebs erst erkannt, wenn er Fernmetastasen gebildet hat. Die Überlebenschancen sind dann äußerst gering. Für die Krebshilfe ist unverständlich, dass die blau-schwarze Regierung das Rauchverbot kippen will. Präsident in Oberösterreich Ansgar Weltermann


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Die Ärztekammer wird in allen 2.500 Ordinationen in Oberösterreich für das Volksbegehren werben. Die große Hoffnung sind bundesweit 1 Million Unterschriften und dass am Ende eine verbindliche Volksabstimmung folgt.

Eine Unterstützungserklärung im Vorfeld wird automatisch als Unterschrift gezählt, wenn das Volksbegehren startet. Das könnte möglicherweise im Mai so weit sein.