Assel im OP: So gehts weiter

22.09.2016, 08:13 | Kirchdorf an der Krems

Da wartet jemand neun Monate auf eine OP und dann muss der Eingriff wegen einer Kellerassel verschoben werden. So geht es gerade 40 Patienten am LKH Kirchdorf. Sie alle hätten in diesen Tagen Operationen gehabt, müssen aber jetzt warten. Weil eine Kellerassel im OP-Bereich gefunden worden ist, sind alle fünf Operationssäle geschlossen.

Die gute Nachricht ist, am Montag soll wieder voll operiert werden. Und dann wird es für diese Patienten umso schneller gehen, sagt der ärztliche Leiter Oswald Schuberth: "Wir werden uns bemühen, wenn der OP-Betrieb wieder läuft, dass wir unsere Kapazität erhöhen. Das heißt, wir werden die Operationssäle länger in Betrieb haben. Damit wollen wir die jetzt verschobenen Eingriffe in den nächsten zwei Wochen aufarbeiten."

Wie die Assel in den OP Bereich gelangen konnte ist mittlerweile auch geklärt: Sie ist durch löchrige Fugen in der Decke gekrabbelt. Bis morgen sollen die Fugen neu abgedichtet sein. Dann wird der OP Bereich am Wochenende noch gereinigt, bevor er wieder in Betrieb geht.