"Bahnhof-Problem" könnte Folgen für Linz haben

15.02.2017, 13:38 | Linz

So viel Polizei wie noch nie ist zur Zeit am Linzer Hauptbahnhof unterwegs, um die Probleme mit Drogen, Pöbeleien, Schlägereien und anderen Straftaten in den Griff zu bekommen. Der Linzer Bürgermeister sieht da jetzt wesentlich Sozialarbeiter gefordert. Denn Klaus Luger fürchtet, dass der Polizeieinsatz die Probleme jetzt nur vom Hauptbahnhof weg in andere Stadtteile verlagern.

Es werde Aufgabe auch von Sozialarbeitern sein, mit den richtigen Maßnahmen einzugreifen. Luger rechnet gerade in der kommenden wärmeren Jahreszeit damit, dass die Probleme dann in den Parks der Stadt auftauchen und nicht mehr am Hauptbahnhof. Luger spricht da von einer "Sisyphusarbeit".

Die Polizei vermeldet trotzdem erste Erfolge am gestrigen ersten Tag der Aktion scharf am Linzer Hauptbahnhof: Eine Festnahme, 17 Anzeigen und 5 abgängige Jugendliche aufgegriffen.