Bürgermeister kämpfen für Ski-Schaukel Höss-Wurzeralm

29.11.2016, 08:02 |

9 Gemeinden, mit neun Bürgermeistern, Landtagsabgeordneten und Touristikern kämpfen für eine Ski-Schaukel zwischen der Höss und der Wurzeralm. Bis jetzt ist da jede Initiative gescheitert. Jetzt gibt es einen neuen Anlauf. Aber nach wie vor steht das Naturschutzgesetz diesem Bau einer Skischaukel entgegen.

Für eine Skischaukel braucht es eine Verbindung zwischen der Höss und der Wurzeralm. Skipisten von der Höss nach Vorderstoder wären möglich. Die würden außerhalb des Naturschutzgebietes liegen. Doch eine Seilbahn von Vorderstoder auf die Wurzeralm verbietet das Gesetz. Denn das Gebiet darf zwar mit Skiern befahren werden, wie es Tourengeher auch tun, es darf aber von einer Seilbahn nicht überspannt werden. Jetzt drängen die neun Bürgermeister der Region, dass sich da was bewegt. Sie fordern ein klares Bekenntnis der Landespolitik für ihre Skischaukel und auch, dass Naturschutzlandesrat Haimbuchner eine Lösung findet, denn sonst würden Bewohner abwandern und Arbeitsplätze verloren gehen, so das Argument. Landesrat Haimbuchner sagt in einer ersten Reaktion: erst wenn ich ein konkretes Projekt auf dem Tisch habe, kann ich prüfen und entscheiden. Aber er glaubt nicht, dass eine solche Ski-Schaukel mit dem bestehenden Naturschutzgebiet vereinbar wäre.