Ex-Alpine-Energie-Manager vor Gericht

18.10.2016, 08:40 |

Wegen des Verdachts auf Untreue und Betrug muss sich heute ein 49-jähriger Ex-Alpine-Manager vor Gericht verantworten. Ihm wird vorgeworfen, 880.000 Euro aus der Unternehmenskassa für sein Privatleben abgezweigt zu haben. Laut Staatsanwaltschaft besteht der Vorwurf, dass der Angeklagte Firmengeld unter anderem für einen privaten Zweitwagen ausgegeben hat. Dazu kommen noch Sanierungskosten im eigenen Haus, Arzt- und Anwaltskosten und sogar private Urlaubsreisen in der Höhe von 200.000 Euro sollen über Alpine Energie bezahlt worden sein. Auch Rechnungen für Schmuck, Kleidung und sogar ein Leichenschmaus scheinen in der Buchhaltung auf. Der Angeklagte verteidigt sich damit, dass das Geld als Vorschuss gedacht war. Denn er habe Forderungen in der Höhe von 1,1 Million Euro gegen die Firma offen gehabt. Da habe er nicht alles zurückbezahlt. Es gilt die Unschuldsvermutung.