Primärversorgungszentrum Enns eröffnet

15.02.2017, 13:15 |

In den Ohren vieler Patienten klingt das paradiesisch: Nur 15 Minuten Wartezeit beim Arzt. Es gibt einen Ort an dem das offenbar wahr geworden ist: Das neue Primärversorgungszentrum in Enns. Es ist das erste von vielen, die in Oberösterreich noch entstehen sollen und es hat sich im ersten Monat Laufzeit bewährt. Vor allem in Sachen Wartezeiten, sagt Wolfgang Hockl, einer der Hausärzte dort.

Selbst in der Grippezeit, wo besonders viel Andrang war, haben die Patienten nicht länger als eine viertel Stunde auf ihre Termine gewartet. Für die Oberösterreichische Gebietskrankenkasse ist der große Vorteil, dass im Haus sechs Ärzte und neun Therapeuten vertreten sind und sich Patienten die Odyssee ersparen, vom Arzt zum Spezialisten und weiter überwiesen werden müssen. Im Haus nutzen alle Ordinationen ein gemeinsames EDV System und können so auf die gemeinsamen Daten zugreifen.

Das Primärversorgungszentrum hat sich bisher schon bewährt: Bis zu 650 Patienten täglich werden in dem Zentrum behandelt. Das Modell soll Spitalsambulanzen entlasten. Es ist heute von der Politik offiziell eröffnet worden.