Russische Geldwäsche auch in OÖ?

21.03.2017, 11:32 | Linz

Russland soll in der EU an der großen Geldwaschmaschine gedreht haben. 20 Milliarden Dollar sollen rein gewaschen worden sein. Auch Firmen aus Oberösterreich sind angeblich in die Geschäfte mit hineingezogen worden.

Auf der Liste stehen große und kleine Unternehmen, berichtet heute die Rechercheplattform "Dossier". Es geht um mehr als 4 Millionen Euro Schwarzgeld, das zwischen 2010 und 2013 von Russland nach Österreich geflossen sein soll - auch zur VA Intertrading in Linz, schreibt Dossier. Genannt wird hier eine Zahlung von 380.000 Euro.

Gekommen ist das Geld von der Westburn Enterprises Limited, einer Briefkastenfirma in Schottland. Betroffene Firmen sagen, es seien alles legitime Geschäfte gewesen. Und solange das Geld pünktlich auf dem Konto gelandet ist, wurden auch keine unangenehme Fragen gestellt.