Spitals-Erklärung nach Tod von 2-facher Mutter

28.11.2016, 09:29 |

Wir werden den Tod der zweifachen Mutter intern genau untersuchen - das betont das Linzer Krankenhaus der Barmherzigen Brüder heute. Bereits in den letzten Tagen hat der ärztliche Leiter des Spitals mit den behandelnden Ärzten erste Einzelheiten abgeklärt. Noch heute soll das Spital zu dem Fall Stellung nehmen, heißt es. Die 36-jährige Frau aus Bad Zell ist mit starken Kopfschmerzen und einem tauben Gefühl in den Fingern und im Bein ins Spital. Dort hat ein Arzt eine Migräne diagnostiziert und die Frau wieder nach Hause geschickt. Eine Computertomografie wurde nicht gemacht. Am nächsten Tag ist die zweifache Mutter zuhause zusammengebrochen - sie wurde noch ins Spital gebracht, dürfte da aber schon hirntot gewesen sein. Sie ist an einer Gehirnblutung gestorben. Der ärztliche Leiter hat mittlerweile mit dem Ehemann Kontakt aufgenommen - es soll auch bald zu einem Treffen kommen. Der Ehemann wünscht auch, dass keine personenbezogenen Auskünfte an die Öffentlichkeit gelangen, so das Spital - daran werde man sich halten und das sei auch im Gesetz so vorgegeben, sagt eine Spitalssprecherin.