Vincent Kriechmayr zieht gegen Hautkrebs blank

20.04.2017, 14:20 |

Oberösterreichs Aushängeschild für den Skisport Vincent Kriechmayr zieht blank. Anlass dafür ist eine Vorsorge-Kooperation gegen Hautkrebs zwischen dem Österreichischen Skiverband (ÖSV) und dem Ordensklinikum der Elisabethinen Linz. Die Damen und Herren des österreichischen Skiteams erhalten eine ehrenamtliche Untersuchung auf freiwilliger Basis. Im Gegenzug sollen die Sportler als Vorbild für die Gesellschaft wirken und ein Bewusstsein für Hautkrebsuntersuchungen schaffen. Der Gramastettner Kriechmayr steht dabei als Testimonial zur Verfügung - und lässt sich gleich selbst auf Muttermale untersuchen. Eine Selbstverständlichkeit, wie er im Life Radio-Interview sagt:


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In ganz Österreich erkranken jährlich circa 5000 Menschen an einem Melanom, dem schwarzen Hautkrebs, rund 500 davon in Oberösterreich. Wer regelmäßig zu Hautuntersuchungen geht und früh gegen eine Erkrankung behandelt wird, hat sehr gute Heilungschancen. Hautkrebs führt heutzutage nur noch in rund zehn Prozent der Fälle zum Tod.

Diesen Wert führt Primr Dr. Norbert Sepp von der Abteilung für Dermatologie und Venerologie unter anderem auf bessere medizinische Behandlungsmöglichkeiten zurück: "Das Jahr 2011 war eine Revolution in der Behandlung. Neue Medikamente sind entwickelt worden, die dem Immunsystem mehr Kraft zur Bekämpfung des Hautkrebs geben. Menschen, die vorher sterbenskrank waren, haben nun wieder ein lebenswertes Leben. Die Chancen auf Heilung von Hautkrebs sind beträchtlich gestiegen."

Oben v.l.n.r.: Dr. Norbert Sepp (Dermatologe Elisabethinen Linz), Vincent Kriechmayr (ÖSV-Athlet), Dr. Helmut Kehrer (Dermatologe Elisabethinen Linz)

Unten v.l.n.r.: Prof. Peter Schröcksnadel (ÖSV-Präsident), Dr. Stefan Meusburger (Geschäftsführer/Ärztlicher Direktor Elisabethinen Linz)