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Gleich zwei Hiobsbotschaften hat es heute für die Quelle-Mitarbeiter gegeben. Vor einer Stunde ist bekannt geworden, dass die Verhandlungen über einen möglichen Verkauf kurz vor dem Aus stehen. Der Interessent habe nämlich bisher die gemeinsam formulierte Geheimhaltungs-Vereinbarung noch nicht unterschrieben. Jetzt soll ihm dafür bis Montag Mittag ein Ultimatum gesetzt werden. Danach werde begonnen das Warenlager abzuverkaufen und den Betrieb schrittweise einzustellen. Außerdem hat die Quelle heute auch den nächsten Schritt für die danach folgenden Kündigungen gesetzt. Sie hat die über 1.000 Mitarbeiter beim Frühwarnsystem des Arbeitsmarktservice angemeldet. Damit könnte der Masseverwalter die über 1.000 Mitarbeiter ab dem 17. Dezember entlassen. Sie werden ja bereits für die Zeit danach beraten, was bisher sehr gut laufe, genauso wie die Job-Börse, so AMS-Chef Roman Obrovski OT Obrovski So AMS-Chef Obrovski. Außerdem erhebt das AMS derzeit auch das Interesse an der Mitarbeiter-Stiftung. Denn vor allem Quelle-Mitarbeitern die nur einen Pflichtschulabschluss haben wird geraten, das Weiterbildungsangebot anzunehmen.
Die angeblich geplante Strompreiserhöhung von acht oder neun Prozent bei Energie AG und Linz AG hat heute erneut hohe Wellen geschlagen. Die Energie AG will das zwar weiter nicht bestätigen. Aber - das Unternehmen habe den Preis die letzten drei Jahre nicht angehoben und liege im unteren Mittelfeld. Nächste Woche werde es Gespräche geben. Die Grünen fordern deshalb jetzt von Energie AG und Linz AG, dass sie die Kostenentwicklung der letzten drei Jahre offenlegen.
Ab heute sind im ganzen Land zahlreiche Christkindl-Märkte geöffnet. Sie läuten mit Punsch, Glühwein und Co wieder die Vorweihnachtszeit in. Aber Vorsicht - die Verkehrsexperten warnen davor sich danach hinters Steuer zu setzen. Denn die Unfallgefahr steigt nach nur einem Häferl Punsch schon fast auf das Doppelte. Wenig überraschend sind daher auch die Unfallzahlen: In den letzten drei Jahren war im Dezember bei 6,7 Prozent der Unfälle mit Verletzten Alkohol im Spiel, in normalen Monaten sind es durchschnittlich 5,9 Prozent. Um diesem Trend entgegen zu wirken macht die Polizei ab heute wieder verstärkt Jagd auf Alkolenker, mit einer Aktion Scharf bis Weihnachten. Auch ein landesweites Planquadrat ist vorgesehen.
Und seit heute steht fest, wer für den Wiederaufbau des Ursulinenhofs zuständig sein wird. Die Architektengruppe Schremmer Jell hat von der Kommission den Zuschlag bekommen.