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Nachrichten 09.55

Die Rückrufaktion von Toyota weitet sich aus Der Iran macht seine Drohung bezüglich Urananreicherung wahr Knapp 400 Tausend Fahrzeuge ruft Toyota in die Werkstätten zurück. Hauptgrund ist ein Problem mit der Software. Der Imageschaden für den japanischen Autokonzern ist enorm, hinzu kommt noch eine Flut an Klagen. Nach den klemmenden Gaspedalen, jetzt die Bremsprobleme ausgerechnet mit dem Prestigemodell - dem Prius, die Toyotaversion beim Hybrid - das ist ein schlimmer Schlag, für den sich heute der oberste Toyotachef höchstperönlich öffentlich entschuldigt hat. Nützen wird das freilich nichts - neben dem kaputten Image trudeln mittlerweile schon die ersten Klagen ein: ein Anwalt in Kalifornien wittert das große Geld und versucht eine Sammelklage von allen Priusbesitzern an. Toyota versucht jetzt mit der gestarteten Rückrufaktion das Schlimmste zu verhinden: 400.000 Autos der Priusserie sollen zum Bremscheck zurück in die Werkstätten - 40 Minuten, nicht länger, dauert die allfällige Reparatur, verspricht das Toyotamanagement. Von den Problemen mit dem Gaspedal sind in Österreich etwas mehr als 19 Tausend Toyota Autos betroffen. Der Iran hat heute früh mit der angedrohten Urananreicherung im eigenen Land begonnen, das hat auch der Leiter der iranischen Atombehörde bestätigt. Laut der Regierung soll das Uran für wissenschaftliche und medizinische Zwecke verwendet werden, die internationale Gemeinschaft befürchtet aber den Bau einer Atombombe. Mordalarm in Wien Penzing. Ein 20 Jähriger Mann dürfte laut Polizei den Lebensgefährten seiner Mutter umgebracht haben. Davor habe es einen heftigen Streit gegeben. Wie das 34 Jährige Opfer ums Leben gekommen ist, bleibt unklar. Und: Countdown zu den Olympischen Winterspielen in Vancouver - kommenden Samstag ist es soweit, da starten die ersten Wettkämpfe - geht es nach der renommierten US-Zeitschrift "Sports Illustrated", holen Österreichs Athleten diesmal 22 Medaillen, 5 davon in Gold. Damit würden sie das Ergebnis der Winterspiele in Turin 2006 nicht toppen können - diese waren nämlich mit 23 Medaillen die bisher erfolgreichsten in der österreichischen Olympia-Geschichte. Aber zurück zu Vancouver: hier können gleich drei Österreicher Geschichte schreiben: Kombinierer Felix Gottwald, Skispringer Thomas Morgenstern und Ski-Ass Benjamin Raich - sie haben bereits zwei Goldene - mit einer dritten, würden sie die Bestmarke von Toni Sailer einstellen, der derzeit mit drei Goldenen den Österreich-Rekord hält. Deutlich bescheidener gibt sich der nordische ÖSV Direktor Toni Innauer. Er wünscht sich zumindest drei Medaillen, darunter eine Goldene.


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09.02.10

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