Eine Computersimulation der neuen Donaubrücke in Linz

Stadt Linz / Marc Mimram Architecte

Bau der neuen Eisenbahnbrücke in Linz startet

Zwei Jahre nach dem Abriss der Eisenbahnbrücke startet jetzt der Bau der neuen Donaubrücke. Im Herbst 2020 soll die neue Brücke fertig sein.

Seit heute Mitternacht steht endgültig fest, wer die neue Linzer Donabrücke bauen wird: Die Linzer Firma MCE gemeinsam mit Strabag und Porr. Das haben der Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) und Infrastruktur-Stadtrat Markus Hein (FPÖ) heute bekanntgegeben.

Mitte Juni fahren die Baumaschinen auf, im Herbst 2020 soll die neue Brücke fertig sein. Dann haben Autofahrer zwei weitere Spuren über die Donau zur Verfügung und Radfahrer und Fußgänger sparen sich den lästigen Umweg über die Nibelungen- oder die Autobahnbrücke.

Kosten wird die neue Donauquerung Stadt und Land nicht ganz 60 Millionen Euro. Der Linzer Bürgermeister Klaus Luger ist zuversichtlich, dass Kosten- und Zeitplan halten. Nur ein größeres Hochwasser könnte den Brückenbauern noch einen Strich durch die Rechnung machen.

Auf der neuen Brücke ist neben zwei Autospuren sowie Rad- und Fußwegen auch Platz für zwei Gleise: Über sie sollen später Straßenbahnen und wohl auch Züge der Mühlkreisbahn fahren. Verlegt werden die Schienen zunächst aber nicht: Die Stadt Linz will die Entscheidung des Landesrechnungshofs abwarten, der gerade die vom Land geplante Durchbindung der Mühlkreisbahn über die zweite Schienenachse zum Hauptbahnhof prüft. Bis die Schienen verlegt werden, solle der Platz in der Brückenmitte als Busspur genützt werden, sagte Stadtrat Hein heute im Gespräch Life Radio.