Strommast

Mayr Peter / Life Radio

Tödlicher Stromschlag im Innviertel

In Rainbach im Innkreis stirbt ein junger Arbeiter, als er mit seinem Betonmischer in eine Starkstromleitung gerät.

Kurz vor 15 Uhr ist der 35-Jährige aus dem Bezirk Schärding fertig: Er will das Förderband von seinem Betonmischer wieder einklappen, nachdem er auf einer privaten Baustelle Beton abgeliefert hat und das Band etwas abseits gewaschen hat. Dabei gerät das Förderband in eine Starkstromleitung. 30.000 Volt strömen durch den LKW und auch der Fahrer gerät in den Stromkreis. Da nur das Förderband die Leitung streift, schaltet sich der Strom nicht ab.

Die Rettungskräfte können erst zu ihm hin, als die Energie AG die Leitung vom Netz nimmt. Die Experten müssen erst sicherstellen, dass für Notarzt und Feuerwehr keine Gefahr mehr besteht. Für alle Beteiligten fürchterliche Minuten: Sie sehen noch, wie der 35-Jährige mit dem Leben ringt, immer wieder bei Bewusstsein ist, dürfen aber nicht zu ihm hin und helfen.

Der Fahrer wird am Unglücksort noch wiederbelebt. Der Notarzthubschrauber holt ihn und bringt ihn ins Klinikum Passau. Dort stirbt er wenig später.