Ein Feuerwehrmann errichtet von einem Boot aus eine Ölsperre

Bild: laumat.at/Matthias Lauber

Kilometerlanger Ölfilm auf der Donau

Nahe Aschach wird ein Schiff gestoppt, das eine große Menge Diesel in die Donau verloren hat. Dutzende Feuerwehrleute versuchen die Verschmutzung mit Ölsperren zu stoppen.

Dutzende Feuerwehrleute haben den ganzen Tag lang gegen einen Ölfilm auf der Donau gekämpft. In Brandstatt bei Aschach wird in der Früh ein Schweizer Passagierschiff gestoppt, das große Mengen Diesel verloren hat. Rund 1000 Liter Diesel dürften in die Donau gelangt. sein Von Aschach über Linz bis Asten versuchten Feuerwehrleute den ganzen Tag lang, den Dieselfilm mit Ölsperren zu stoppen.

"Der Diesel treibt in der sogenannten Außenkurve die Donau herunter. Also dort, wo das Wasser sehr schnell fließt. Wir sind jetzt gerade dabei,Ölsperren zu errichten. Das ist sehr schwierig, weil uns die starke Strömung die gesetzten Anker und die Poller regelmäßig wegreißt. Die Feuerwehrleute versuchen jetzt, den Diesel irgendwie aufzufangen und aus der Donau herauszubringen", sagte Einsatzleiter Roland Hieslmayr von der Berufsfeuerwehr Linz am Vormittag im Gespräch mit Life Radio.

Am Nachmittag ist es dann gelungen, den Dieselfilm in der Schleuse in Abwinden-Asten zu stoppen. Auch das Leck am Schiff konnte abgedichtet werden. Warum so viel Diesel ausgetreten ist, versuchen jetzt Polizei und Schiffahrtsaufsicht zu ermitteln.

Weitere Bilder vom Öl-Einsatz auf der Donau: www.laumat.at

Ein Feuerwehrmann errichtet von einem Boot aus eine Ölsperre

Bild: laumat.at/Matthias Lauber