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Neue Konrad-Lorenz Forschungsstelle in Grünau im Almtal

Spatenstich für neues Gebäude.

Sie platzt aus allen Nähten: die Konrad-Lorenz Forschungsstelle in Grünau. Seit 1974 wird in den Räumlichkeiten im so genannten "Auingerhaus" geforscht - Konrad Lorenz hat die Forschung an Graugänsen ins Almtal gebracht und die Verhaltensforschung begründet. Er hat dafür auch den Nobelpreis bekommen. Auch nach seinem Tod wurde in Grünau weiter geforscht - mittlerweile ist die Forschungsstelle aber nicht mehr zeitgemäß. Das Land Oberösterreich hat zuletzt grünes Licht für einen Neubau gegeben - 1,1 Millionen Euro wurden zugesichert. Am Wochenende war jetzt Spatenstich für das neue Gebäude, das ab dem Frühjahr gebaut und im Sommer 2020 fertig sein soll. Wirtschaftslandesrat Michael Strugl war ebenfalls dabei: wir brauchen so eine wissenschaftlich renommierte Forschungsstelle in Oberösterreich, das ist ein international sichtbarer Leuchtturm, den das Forschungsland Oberösterreich schätzt, so Strugl. Eingebettet ist die Forschungsstelle in den Wildpark Grünau, der immer beliebter wird. In den letzten Jahren hat man viel Geld investiert, etwa in neue Tieranlagen. Erstmals in Österreich leben da Braunbären und Wölfe in einem Gehege. Der Wildpark hat im Vorjahr 85.000 Besucher gezählt - heuer ist mit einer weiteren Steigerung um rund 10 Prozent zu rechnen, sagt Geschäftsführer Bernhard Lankmaier.

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