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Teure Urlaubssouvenirs

Eine Urlauberin aus Amerika wird am Flughafen Wien mit einer Handgranate im Handgepäck erwischt. Es gibt aber auch harmlosere Souvenirs, die zum Verhängnis werden.

Mit einer Granate im Handgepäck wollte eine Amerikanerin nach Hause fliegen. Am Flughafen Wien Schwechat hat sie Alarm ausgelöst. Die Granate aus dem zweiten Weltkrieg hat die Amerikaner beim Wandern am Dachsteingletscher in Oberösterreich gefunden. Sie hat sie gewaschen, eingepackt und dem Zoll vorgelegt. Damit hat sie einen Großalarm ausgelöst. Teile des Airports wurden gesperrt. Die Granate wurde entsorgt. Zum Glück war es ein Blindgänger.

Der Touristin kommt das jetzt teuer. Sie muss eine Geldstrafe in vierstelliger Höhe zahlen. Das gilt übrigens schon für viel kleinere Urlaubssouvenirs. Auch wer in Österreich Enzian oder Edelweiß pflückt muss mit strengen Strafen rechnen. Aber auch im Ausland können scheinbar harmlose Souvenirs teuer kommen. Muscheln, Sand, Korallen, gesammelte Steine oder einfach etwas vom Basar - das kann zu hohen Geldstrafen oder sogar ins Gefängnis führen.

Sardinien verlangt bis zu 9.000 Euro Strafe, wer den berühmten Quarzsand einsackt. Auf den Philippinen stehen auf das Sand-Mitbringsel sogar 3 Monate Haft. Was Muscheln angeht, verbietet die EU generell die Einfuhr. Auch Muscheln fallen wie Korallen unter den Artenschutz. Aus Ägypten oder der Türkei dürfen keine Steine mitgenommen werden und die Karibik verbietet Schnitzereien. In Thailand stehen 50.000 Euro Strafe auf ausgestopfte Tiere.