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Weltweit größte Wasserstoffpilotanlage bei voestalpine Linz

Es könnte der erste Schritt Richtung "grünem Stahl" sein, der heute in Linz getan worden ist: Voestalpine, Siemens und Verbund errichten gemeinsam und mit EU-Geldern die weltgrößte Wasserstoffpilotanlage.

Der Stahlkonzern Voestalpine will von "schmutziger Kohle und Koks" auf "sauberen Wasserstoff" umstellen. Zumindest teilweise. Und der erste Schritt ist heute erfolgt: Am Standort Linz wird die weltweit größte Wasserstoffpilotanlage baut. Mit "grünem Strom" wird aus Wasser Wasserstoff erzeugt und in einem zweijährigen Versuch testweise in den Werken der Voest verbraucht. 

Generaldirektor Wolfgang Eder sagt im Interview mit Life Radio: "Die langfristige Vision ist, dass wir bis zum Jahr 2025 bis zu 30 Prozent unserer CO2-Emissionen über Wasserstoff reduzieren können. Dann sollte Wasserstoff in einem erheblichen Ausmaß, als umweltmäßig unkritisch, Kohle und Koks ersetzt haben."

Die Wasserstoffpilotanlage kostet 18 Millionen Euro. 12 Millionen kommen von der EU. Den Rest zahlen Voest, Siemens und Verbund.

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