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© OÖ Kinderkrebshilfe

50 Kinder in OÖ erkranken an Krebs pro Jahr

Jedes Jahr erkranken in Oberösterreich 50 Kinder an Krebs. Ihnen ist der morgige internationale Kinderkrebstag gewidmet. Die Kinderkrebshilfe übt zu diesem Anlass scharfe Kritik am Staat.

"Ihr Kind hat Krebs" - diese Diagnose reißt der ganzen Familie den Boden unter den Füßen weg. Durchschnittlich erkrankt jedes 300ste Kind bis zum 20. Geburtstag an Krebs. Die gute Nachricht: Die Heilungs-Chancen werden immer größer.  Vor fünf, sechs Jahren hat die Diagnose noch einem Todesurteil geglichen. Dank intensiver Forschungen sind die Therapien zum Glück stark verbessert worden. Dadurch können mittlerweile etwa bei Leukämie mehr als 80 Prozent der Kinder geheilt werden. Die häufigsten Krebsarten bei Kindern sind Leukämie, Tumore im Gehirn oder Rückenmark und Lymphknotenkrebs.

Für die Eltern kommen neben der Angst um das Leben des Kindes auch große finanzielle Sorgen dazu. Die Obfrau der Oberösterreichischen Kinderkrebshilfe Ulla Burghard sagt im Life Radio Interview: Vom Staat bekommen die Familien keine Hilfe. Es gibt keine finanzielle Unterstützung, obwohl es unumgänglich ist bei Kindern, dass ein Elternteil das kranke Kind begleitet. Damit fällt meist ein Einkommen weg.
 
Dann springt die Kinderkrebshilfe ein und unterstützt die Familien finanziell. Sie hilft aber auch mit Beratung. Außerdem finanziert sie Mal- und Musiktherapeuten, die mit den Kindern im Krankenhaus arbeiten. Pro Jahr hilft die Kinderkrebshilfe Oberösterreich betroffene Familien mit rund einer Million Euro - finanziert nur durch Spenden.