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© Symbolfoto: Violetta / PIXABAY

AK-Test: Einkaufstrolleys

Der AK-Konsumentenschutz hat gemeinsam mit einem Fahrzeug-Techniker 11 Shopper einem Praxistest unterzogen.

Mit einem Einkaufstrolley lassen sich größere Einkäufe ohne Auto praktisch und kräfteschonend nach Hause transportieren. Aber auch für schwere Unterlagen aus Büro, Schule oder Uni werden die Wägelchen immer beliebter. Das Ergebnis zeigt, dass es sich lohnt genauer hinzusehen: 2 Trolleys wurden als empfehlenswert beurteilt, 5 Produkte liegen im Mittelfeld und 4 Einkaufswagen fielen durch – bei einem davon brach beim Stiegen-Test die Achse.


Testergebnis (pdf)


Einkaufs­trolleys im Härtetest
Die Preise liegen zwischen 14,99 und 129,95 Euro. Im Test wurde unter anderem die Verarbeitung des Gestells beurteilt und das Kippspiel der Räder vor und nach Belastung gemessen. Mit dem Trolley wurden in beladenem Zustand Steigungen bewältigt, auf Kopfsteinpflaster und über eine Stiege gefahren. Beim simulierten Sprühregen stellte sich heraus, ob der Shopper regenfest ist.


Anderson und Reisenthel liegen vorne
Insgesamt können 2 Produkte empfohlen werden – beide im oberen Preisbereich: Der Anderson Einkaufstrolley wurde um 129,95 Euro bei Bandagist Heindl eingekauft und der Reisenthel City cruser von Redl kostete 119,90 Euro. Das dritte höherpreisige Produkt James von Thalia um 119,99 Euro schnitt in vielen Bereichen auch sehr gut ab, an Ende des Tests fand sich jedoch ein minimaler Rostansatz am Rahmen.


Produkte mit Sch­äden
Beim Trolley der Marke Boxxx (eingekauft bei XXXLutz um 19,99 Euro) brach die Achse, als er beladen über eine Stufe gezogen wurde und zusätzlich riss der Boden durch. Beim Trolley New York von Interspar um 14,99 Euro bog sich die Achse durch und die Nähte lösten sich.

Bei der Eigenmarke von Sewa um 29,90 Euro und beim CasaSi von Kika um 23,99 Euro löste sich der Klettverschluss und die Trolleys konnten insgesamt nicht überzeugen.



Tipps: darauf bei Einkaufs­trolleys achten

  • Trolleys haben ein durchschnittliches Fassungsvolumen von 20 bis 60 Litern. Je größer sie sind umso mehr können Sie transportieren; aber desto mehr Stauraum ist nötig und umso schwieriger ist die Handhabung.
  • Räder mit einem Durchmesser von mehr als 20 Zentimetern stecken Hindernisse und Unebenheiten gut weg. Kleine Räder lassen sich besser durch enge Gänge manövrieren. Luftreifen sind am teuersten und nicht so wartungsarm und robust wie EVA-Rollen (Kunststoffräder).
  • Wenn Sie in einem mehrstöckigen Gebäude wohnen, ist ein „Treppensteiger“ besonders praktisch.
  • Komfortfeatures wie zusätzliche Fächer und die Möglichkeit den gesamten Trolley im Einkaufswagen zu fixieren erleichtern die Handhabung im Alltag.
  • Höhenverstellbare Griffe erleichtern die Anpassung an die individuellen Bedürfnisse verschiedener Benützer.
  • Wollen Sie Ihren Shopper platzsparend verstauen oder transportieren, sollte dieser zusammenklappbar sein. Viele Taschen sind laut Herstellerangaben wasserabweisend, hochwertige Ausführungen sogar wasserfest. Optimal ist es, wenn die Tasche in der Waschmaschine gereinigt werden darf.

AK-Test: Einkaufstrolleys

Ulrike Weiß vom AK Konsumentenschutz

Weitere Informationen findet ihr unter ooe.arbeiterkammer.at