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© Symbolfoto: Walther Luecker / UNSPLASH.com

AK-Test: Outdoor-Shirts

Die Zeitschrift Öko-Test hat 15 nachhaltige Outdoor-Shirts unter die Lupe genommen: nur 2 wurden als "sehr gut", eines als "gut" bewertet.

Outdoor-Kleidung aus recyceltem Plastikmüll oder aus nachwachsenden Rohstoffen liegen im Trend. Öko-Test hat deshalb 15 Outdoor-Shirts aus recyceltem Polyester, Merinowolle oder Bio-Baumwolle genauer untersucht. Dabei wurde eine Schadstoffprüfung durchgeführt und die Nachweise für die Herkunft der verwendeten Materialen kontrolliert. Zudem wurden die Shirts auf Atmungsaktivität, Saugfähigkeit und Materialschwäche bei starker Beanspruchung getestet.


Das Sport-Shirt der H&M-Nachhaltigkeitskollektion und das Jack-Wolfskin-Shirt erhielten ein „Sehr gut“, das Pyua-Shirt schaffte ein „Gut“.

Testergebnis (pdf)


Alle Produkte im Test sind atmungsaktiv, luftdurchlässig und färben beim Schwitzen nicht ab. Nur ein Shirt hat sich beim Waschen verformt.

Allerdings zeigten sich große Schwächen bei der Saugfähigkeit: Nur 6 Shirts nehmen die entstehende Flüssigkeit schnell genug auf, um den nassen Schweiß rasch von der Haut weg zu transportieren. Insgesamt 9 Shirts bildeten zudem Knötchen auf der Oberfläche. Ein Anzeichen dafür, dass das Material der starken Beanspruchung von Funktionsshirts offenbar nicht gut standhält.

Schadstoffe finden sich in vielen Outdoor-Shirts. Phosphor-organische Verbindungen wurden in 2 Shirts feststellt. Diese Problemstoffe werden gut über die Haut aufgenommen und wirken häufig als Nervengift. Außerdem wurden in 7 Shirts halogen-organische Verbindungen gefunden - viele davon gelten als allergieauslösend, und fast alle reichern sich in der Umwelt an.


Tipp:
Nur weniger Konsum bedeutet wirklich nachhaltigen Konsum - das gilt auch für Sportmode. Ihr solltet bei recyceltem Kunststoff auf die tatsächliche Herkunft des Materials achten. Innovative Ansätze für nachhaltige Sportmode zeigt der AK-Fair Fashion Guide auf.

Weitere Informationen findet ihr unter ooe.arbeiterkammer.at