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Corona-Impfungen in OÖ wirken sich bereits aus

Sterblichkeit bei Älteren ist zurückgegangen

Vor genau 10 Wochen hat eine 90-jährige die erste Impfung in Oberösterreich gegen Corona bekommen. Mittlerweile sind es 141.000 Oberösterreicher, die zumindest die erste Teilimpfung haben. Schlägt sich das mittlerweile bei den aktuellen Corona-Zahlen nieder? Wir haben beim Land nachgefragt.

Wir merkens vor allem an der Sterblichkeit in Oberösterreich, sagt uns Impfkoordinator Franz Schützeneder. Denn in den Alten- und Pflegeheimen ist die Sterblichkeit massiv zurückgegangen - das führen wir auf jeden Fall darauf zurück, dass diese Altersgruppe bereits durchgeimpft ist, so Schützeneder. Schaut man sich die Neuinfektionen an, ist eines ebenfalls auffallend: momentan erkranken kaum über 80-Jährige: nur mehr 7 bis 11 Prozent gerade in Oberösterreich, bestätigt uns Carmen Breitwieser vom Krisenstab. Auch in den heimischen Spitälern scheint man die Impfungen zu bemerken: bei uns gebe es weit weniger schwere Verläufe und damit weniger Patienten auf den Intensivstationen als in anderen Bundesländern, so das Land. Ab heute impfen Hausärzte in Oberösterreich ihre Hochrisikopatienten.

Das Land hat auch auf den Todesfall einer niederösterreichischen Krankenschwester nach einer Covid-Impfung reagiert. Oberösterreich hat 4.300 Impfdosen von genau dieser Charge bekommen, mit der auch die verstorbene Krankenschwester geimpft worden ist. 4.000 davon hat man verimpft, als der Todesfall bekannt geworden ist. Dann aber ist die Impfung mit dieser Charge sofort gestoppt worden, die restlichen 300 werden nicht mehr verwendet, so Impfkoordinator Franz Schützeneder.