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Christian Daum / pixelio.de

CORONA-VIRUS: der Ticker

Hier gibts immer alle aktuellen Entwicklungen und Maßnahmen zum Nachlesen.

  • Life Radio hilft - Österreicher stehen zusammen - in Oberösterreich organisieren sich Bürger und helfen, wo Hilfe gebraucht wird. Junge Menschen etwa bringen älteren Lebensmittel oder Medikamente. Auch wir von Life Radio helfen. Auf der Webseite liferadiohilft.at haben wir eine Plattform organisiert, auf der um Hilfe gebeten oder Hilfe angeboten werden kann.
  • Alle Info-Telefonnummern und Webangebote findet ihr auf dieser Seite
  • Seit 14.April dürfen kleine Geschäfte unter 400m2, Bau- und Gartencenter öffnen
  • Mit 1.Mai enden die Ausgangsbeschränkungen. Der Sicherheitsabstand von mindestens einem Meter zu Personen, die nicht im demselben Haushalt leben und die Regeln zu Schutzmasken gelten weiterhin
  • Mit 1.Mai öffnen alle Geschäfte und Dienstleistungsbetriebe, wie Friseure
  • Mit 1.Mai öffnen Outdoor Sportanlagen
  • Mit 1.Mai sind Veranstaltungen mit bis zu zehn Personen möglich
  • Mit 1.Mai sind bei Begräbnissen bis zu 30 Personen erlaubt
  • Ab 4.Mai startet die Vorbereitung auf Matura und Lehrabschlussprüfungen
  • Ab 4.Mai sind Besuche in Altenheimen in OÖ in eingeschränktem Maße wieder möglich
  • Ab 15.Mai startet der Schulbetrieb stufenweise 
  • Ab 15.Mai öffnet die Gastronomie zwischen 6 Uhr und 23 Uhr mit Mund-Nasen-Masken für Mitarbeiter. Maximal vier Erwachsene + dazugehörige Kinder pro reserviertem Tisch
  • Ab 15.Mai gibt es wieder Parteienverkehr in Ämtern
  • Ab 15.Mai sind wieder Gottesdienste möglich
  • Ab 15.Mai öffnen Tierparks im Freien
  • Ab 29.Mai öffnen Beherbergungsbetriebe
  • Ab 29.Mai öffnen Sehenswürdigkeiten und Freizeitanlagen, sowie Schwimmbäder, vorausgesetzt der Mindestabstand von einem Meter kann eingehalten werden
  • Ab 29. Mai sind Veranstaltungen mit 100 bis zu Zuschauern erlaubt
  • Ab 15. Juni sind wieder alle Grenzen zwischen Deutschland und Österreich vollständig geöffnet
  • Ab 1. Juli sind Veranstaltungen mit bis zu 250 Zuschauern möglich

****  Der Corona Ticker ist für heute beendet ****

**** 15:15 Uhr: LASK gab Vergehen zu, Präsident Gruber stellte Amt im Aufsichtsrat der Liga ruhend
Es war ein Blödsinn - sagt heute eine reuige LASK-Führung. Die Klubleitung hat sich heute in einer Pressekonferenz dafür entschulidgt, im Mannschaftstraining gegen die Corona-Regeln verstoßen zu haben. Aufgeflogen ist das durch ein geheim gefilmtes Video. Dem Lask drohen harte Sanktionen. Sportanwalt Rebernig rechnet zumindest mit einem Punkteabzug für den LASK. Nur eine Ermahnung oder eine Geldstrafe hält er für nicht adäquat."

**** 13:10 Uhr: Weitere Lockerungen im Kulturbereich

Gesundheitsminister Rudi Anschober hat heute weitere Lockerungen für den Kulturbetrieb angekündigt. Ab 29.Mai sind Veranstaltungen Indoor und Outdoor bis 100 Personen erlaubt. Ab 1.Juli Veranstaltungen bis 250 Personen und die Kinos öffnen. Ab 1.August sind Veranstaltungen bis 500 Personen möglich.

**** 10:10 Uhr: Kulturstaatssekretärin Ulrike Lunacek tritt zurück

Kunst- und Kulturstaatssekretärin Ulrike Lunacek (Grüne) hat heute ihren Rücktritt bekannt gegeben. Ihr sei zuletzt keine Chance mehr gegeben worden. "Ich mache Platz für jemanden anderen", sagte Lunacek. Thomas Diesenreiter, Geschäftsführer der Kulturplattform Oberösterreich KUPF sagt im Life Radio Interview: Der Rücktritt Lunaceks löst zwar nicht das Problem der Kunst-Schaffenden. Aber Diesenreiter hofft, dass nun durch den Personalwechsel jemand kommt, der den Laden besser im Griff hat.

**** 09:30 Uhr: Ab heute geht's endlich wieder zum "Wirt'n"

Die Gastronomie sperrt wieder auf. Mit neuen Regeln: Das Motto lautet: zu viert zum Wirt. Denn pro Tisch dürfen maximal 4 Erwachsene und ihre Kinder sitzen. Mehr sind nur erlaubt, wenn sie alle im selben Haushalt leben. Die Tische müssen mindestens einen Meter auseinanderstehen und die Gäste müssen, wenn sie ins Lokal gehen, Masken tragen, nicht aber an den Tischen oder wenn sie zur Toilette gehen. Für Kellner gilt eine generelle Maskenpflicht und die Öffnungszeiten sind bis 23 Uhr begrenzet. Von Seiten der Wirtschaftskammer heißt es: das seien jetzt erste Regeln für die Betriebe, es müssen aber weitere Entlastungsschritte folgen.

**** 09:00 Uhr: Erste Museen öffnen nach Shutdown ihre Tore

 

Heute dürfen Museen in ganz Österreich nach genau zwei Monaten im Shutdown unter Sicherheitsauflagen wieder aufsperren. Das Linzer Schlossmuseum öffnet morgen und auch der Zoo Schmiding hat aber heute wieder geöffnet.

 

**** 08:30 Uhr: Slowenien öffnet ab sofort alle Grenzen für EU-Bürger

Slowenien hebt mit heute seine Coronavirus-Einreisebeschränkungen für EU-Bürger auf. Damit können künftig auch Österreicher wieder ohne Auflagen ins Land einreisen. Geöffnet werden sämtliche Grenzen zu den Nachbarländern, auch zu Italien, Ungarn und Kroatien. Damit steht einem Sommerurlaub an der kroatischen Adria praktisch nichts mehr im Wege. Voraussetzung für Einreisende ist, dass man sich in den vorangegangenen 14 Tagen nicht außerhalb der EU aufgehalten hat.

Freitag, 15.05.2020

**** 09:55 Uhr Ulrike Lunacek ist als Kulturstaatssekretärin zurückgetreten

Der Druck auf Kulturstaatssekretärin Ulrike Lunacek ist so groß geworden, dass sie jetzt das Handtuch geworfen hat. Kurz nach 10 Uhr hat sie ihren Rücktritt bekanntgegeben. Offen bleibt jetzt aber, wie es in Österreichs Kulturlandschaft weitergeht. Es gibt noch keinen konkreten Fahrplan für ein Wiederhochfahren des Kulturbetriebs und von Veranstaltungen.

 

**** 07:55 Uhr Grünes Licht für Tanzschulen

Viele Freizeitbetriebe dürfen ab heute wieder aufsperren. Kurzfristig haben auch Tanzschulen grünes Licht für ein Wiederhochfahren bekommen. Für sie gilt: ein Tanzpaar pro 10 Quadratmeter am Parkett, Paare müssen in einem gemeinsamen Haushalt leben, beim Tanzen muss kein Munde-Nasenschutz getragen werden. Ergänzend zu den Tanzschulen dürfen auch Zoos und Tierparks heute wieder aufsperren, genauso wie einige Museen.

 

**** 05:55 Uhr: Gastronomie sperrt wieder - Wirte wollen Einkommensverlust einklagen

Österreichs Gastronomie kann wieder Durchstarten - Gastronomen wollen aber ihre Verluste durch die zweimonatige Sperre einklagen. Die Regierung hat zwar einen Rettungsschirm aufgespannt. Das sind aber nur Almosen. Laut Epidemiegesetz hätten Unternehmen Anspruch auf volle Entschädigung. Sie müssen den ab heute bei den Bezirksbehörden geltend machen. Die Frist dazu läuft sechs Wochen lang. Rechtsanwälte gehen davon aus, dass Verordnungen der Regierung, die zu dem Verdienstentgang geführt haben, verfassungswidrig sind. Sie sehen auch gute Chance, das Recht auf Entschädigung durchzubringen. Unternehmer in anderen Branchen sollten ihr Recht ebenfalls geltend machen, sagen Juristen.
 

**** 16:15 Uhr: LASK soll gegen Corona-Regeln verstoßen haben

Die Bundesliga hat gegen Tabellenführer LASK ein Verfahren eingeleitet. Die Linzer sollen gegen die Corona-Regeln im Training verstoßen haben. Der Bundesliga sind heute offenbar mehrere Videos übermittelt worden, auf denen zu sehen sein soll, dass der LASK bereits ein volles Mannschaftstraining absolviert hat. Nicht wie erlaubt nur in Kleingruppen und auch mit Körperkontakt, also Zweikämpfen. Die anderen 11 Bundesliga-Klubs zeigen sich wütend darüber. Für den LASK ergebe sich dadurch ein klarer Wettbewerbsvorteil und es verletze massiv den Fair Play Gedanken. Der LASK muss jetzt zu diesen Vorwürfen Stellung nehmen.

**** 15:46 Uhr: Weniger als 1.000 Infizierte - Antikörpertests auf Prüfstand

Die Zahl der akut am Coronavirus erkrankten Menschen in Österreich sinkt weiter. Man habe fast schon "die Schallmauer" von 1.000 aktiv Erkrankten unterschritten, sagte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) am Donnerstag. Das Ziel sei, eine große zweite Coronavirus-Welle zu vermeiden. Dafür brauche es "sehr gute Kontrollbegleiteinrichtungen", sagte Anschober. Neben PCR-Tests, die bei Verdachtsfällen zum Einsatz kommen und direkt das Erbgut des SARS-CoV-2-Virus nachweisen, würden "Antikörpertests als zweite Testoption" benötigt, so der Minister.

**** 15:00 Uhr: 12 rumänische Pflegerinnen in OÖ

103 rumänische Pflegekräfte sind heute Früh in Wien angekommen, 12 von ihnen kommen nach Oberösterreich. Sie sollen jene 24-Stunden-Pflegekräfte ablösen, die zum Teil schon seit Wochen oder Monaten durchgehend ihre Klienten betreuen. Jene die ihren Dienst um mindestens vier Wochen verlängert haben, bekommen einen 500 Euro-Bonus.

**** 14:55 Uhr: Kurz-Besuch im Kleinwalsertal sorgt für große Aufregung

   Mittelberg - Der erste Termin von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) außerhalb Wiens seit zehn Wochen hat für große Aufregung gesorgt. Denn im Kleinwalsertal fanden sich viele sichtlich begeisterte Menschen ein, um Kurz zu empfangen - und hielten sich dabei nicht an den Corona-Mindestabstand. Eine Anzeigen-Ankündigung der NEOS folgte. Auch SPÖ und FPÖ zeigten sich empört über die Szenen. Was in puncto Abstandsregeln für alle gelte, müsse auch für den Kanzler gelten, mahnten beide Parteien.

**** 12:44 Uhr: Coronavirus - Anschober: Beschleunigte Öffnung ab Juni möglich

Geht es nach den offiziellen Tests, ist ein Drittel Österreichs "coronafrei". Gemäß den vom Gesundheitsministerium veröffentlichten Daten wurde nämlich in 33 von 94 Bezirken seit 14 Tagen keine Neuinfektion registriert. Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) kündigte am Donnerstag an, die Situation in der ersten Juni-Hälfte vertiefend prüfen zu wollen. "Wenn es ein gutes Ergebnis ist, könnte es durchaus auch zu einer Beschleunigung von Öffnungsmaßnahmen führen", sagte der Minister.

Donnerstag, 14.05.2020

**** 16:00 Uhr: Kurz mit Grenzöffnungen zufrieden, aber keine Perspektive für Italien

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat sich heute erfreut über die geplanten Grenzöffnungen mit Deutschland ab 15. Juni gezeigt. Mit der Schweiz und Liechtenstein werde derzeit an einer ähnlichen Lösung gearbeitet. Gespräche gebe es auch mit den östlichen Nachbarländern. Keine Perspektive könne man aufgrund des Infektionsgeschehens zu einer Grenzöffnung zu Italien geben.

**** 12:50 Uhr: Coronagesetze im Nationalrat endgültig durch

   Wien - Der Nationalrat hat das Veto des Bundesrats gegen insgesamt vier Coronapakete aufgehoben. Mittels Beharrungsbeschluss wurde unter anderem das Epidemiengesetz ein zweites Mal verabschiedet. Ein weiterer Einspruch der Länderkammer ist nun nicht mehr möglich. Am strittigsten war die Novelle zum Epidemiengesetz, der nur ÖVP und Grüne zustimmten. Skeptisch betrachtet wurden von der Opposition ein weiteres Mal die Möglichkeiten, den Zugang zu Veranstaltungen zu regeln.

**** 11:00 Uhr: Regierung kündigt Fonds für Vereine an und gelobt Besserung

   Wien - Die Regierung hat einen weiteren Corona-Hilfsfonds angekündigt. Laut Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) sind 700 Mio. Euro für Vereine vorgesehen. Die Unzufriedenheit vieler, gerade kleiner Unternehmer mit der langsamen Auszahlung der Gelder führt Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) auf "Kinderkrankheiten" zurück, die man behebe: "Es gibt keine Blaupause, wie man Hilfen schnell abwickelt."

**** 06:45 Uhr: Ab 15. Juni Grenzen zwischen Deutschland und Österreich wieder offen

Am 15. Juni werden wieder alle jetzt geschlossenen Grenzen zwischen Deutschland und Österreich vollständig geöffnet. Schon ab heute gibt es erste Erleichterungen. Erste Grenzübergänge zu Bayern werden für bestimmte Personengruppen geöffnet: Obernberg von 6-20 Uhr, Passau/Voglau 6-21 Uhr und Breitenberg 7-20 Uhr für Jedermann. Die Grenzübergänge Haitzendorf-Gottsdorf, Hinterschiffl-Kohlstadt, Weigetschlag und Schwarzenberg-Lackenhäuser werden von 7-20 Uhr für Landwirte geöffnet. Ab Freitag gibt es überall nur noch stichprobenartige Kontrollen.

Mittwoch 13. Mai 2020

**** 15:00 Uhr: Linzer Uniklinik testet Corona-Medikament von OÖ.Genetiker Penninger

An der Kepler Uniklinik in Linz wird bald ein Medikament gegen Corona getestet. Als eines von nur 16 Spitälern weltweit nimmt die Linzer Kepler Klinik an der Studie teil. Das Corona-Medikament wird an 200 schwer kranken Patienten in Österreich, Deutschland, England und Dänemark getestet. Sie erhalten sieben Tage lang täglich zwei Infusionen mit dem Medikament: Es heißt APN01. Es soll doppelt wirken und einerseits verhindern, dass das Virus in die Zellen eindringt. Andererseits die Lunge schützen. Der Wirkstoff selbst ist von einem Oberösterreicher mitentwickelt worden. Von Genetiker Josef Penninger aus Gurten. Er hat das Medikament bereits in den 2000er Jahren entwickelt, gegen die Coronaviren SARS und MERS. Das Medikament ist aber nicht eingesetzt worden, weil die Epidemien damals rasch zu Ende waren.

**** 14:30 Uhr: EU-Kommission will Grenzen vorsichtig öffnen

Beim Öffnen der Binnengrenzen in Europa setzt die EU-Kommission in der Coronakrise auf ein vorsichtiges und abgestimmtes Vorgehen der EU-Staaten. Eine sofortige Rückkehr zum eigentlich kontrollfreien Schengenraum fordert die Behörde in ihren Empfehlungen, die sie am Mittwoch vorlegen möchte, nicht. Stattdessen schlage man einen flexiblen stufenweisen Plan mit dem Ziel vor, die Kontrollen nach und nach aufzuheben, heißt es.

**** 09:55 Uhr: Die Bundesliga kann starten

Gesundheitsminister und Sportminister haben das Startzeichen für den Neustart Fußball-Bundesliga gegeben. Mannschaftstrainings sind wieder möglich. Die Mannschaft muss aber durchgecheckt werden, ihr Gesundheitszustand laufend kontrolliert werden. Vereine müssen dafür einen Arzt engagieren. Spieler sind aufgefordert soziale Kontakte zu meiden, wird ein Spieler positiv getestet, geht er in Quarantäne, kann aber weiterhin spielen und trainieren.

 

**** 07:55 Uhr: Die Gurkerl sind aus

Der Corona-Shutdown hat die Nachfrage bei Gemüse aus dem Glas enorm ansteigen lassen. Die Folge: die Gurkerlbestände sind aufgebraucht. Es gibt jetzt eine Erntelücke von sechs bis sieben Wochen. Wenn nicht rasch Erntehelfer kommen und Nachschub produziert werden kann, ist die Gemüseernte in Gefahr. Es gibt aber noch kein grünes Licht für eine Einreise aus dem Kosovo.

 

****05:50 Uhr: Oberarzt von Klinikum entlassen

Das Linzer Kepler Uniklinikums hat den Oberarzt, der während einer Operation in seine Privatordination gegangen, entlassen. Er habe seine Dienstpflicht verletzt, heißt es. Auch die Staatsanwaltschaft Linz untersucht den Vorfall und hat noch gestern eine Obduktion durchführen lassen. Genaue Aufschlüsse auf die Todesursache des Patienten gibt es aber noch nicht. Dem Arzt könnten strafrechtliche Konsequenzen drohen - gegen ihn wird wegen des Verdachts der grob fahrlässigen Tötung ermittelt. 
 

**** 15:30 Uhr: Aktuell 1.111 Coronavirus-Kranke in Österreich

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Österreicher nimmt weiterhin kontinuierlich ab. Gemäß Gesundheitsministerium waren Montag (Stand: 9.30 Uhr) 1.111 Menschen an Covid-19 erkrankt. Die meisten aktiv Erkrankten verzeichnete erneut Wien mit derzeit 469 bestätigten Fällen. Auch in der Bundeshauptstadt ist diese Zahl aber rückläufig. Sonntag waren noch über 500 vermeldet worden. Seit heute früh sind alle Bezirke in OÖ einstellig, bei den aktiven Fällen. Momentan gibts 43 Corona-Infizierte im Bundesland.

**** 11:30 Uhr: Kogler glaubt an baldigen Start der Fußball-Bundesliga

   Wien - Vizekanzler und Sportminister Werner Kogler (Grüne) ist zuversichtlich, dass die heimische Fußball-Bundesliga nach der Coronavirus-Pandemie "Ende Mai, Anfang Juni" ihren Spielbetrieb wird fortsetzen können. Das Mannschaftstraining werde ja noch "mit dem Hochfahren ab 15. Mai", also am kommenden Freitag, zugelassen, sagte der 58-Jährige am Montag in Wien bei einer Pressekonferenz auf APA-Anfrage.

**** 10:00 Uhr: Wirtshaus-Paket bringt 500 Mio. Euro Steuererleichterungen

   Wien - Die Bundesregierung hat am Montag Details zum sogenannten Wirtshaus-Paket als Hilfe für die wegen der Coronakrise schwer getroffene Gastronomie verlautbart. Im Paket sind nun Steuererleichterungen von 500 Millionen Euro vorgesehen. Unter anderem wird ab 1. Juli die Steuer auf nichtalkoholische Getränke bis Jahresende auf 10 Prozent gesenkt. Für Oberösterreichs Wirtsprecher Thomas Mayr-Stockinger "geht das in die richtige Richtung". Die Maßnahmen im Paket seien für die Wirte gut umzusetzen. Für die Wiedereröffnung kommenden Freitag reservieren viele Stammgäste schon 4er-Tische. Ältere Gäste seien noch vorsichtig. Und ein wichtiges Geschäftsfeld fällt weiterhin weg, nämlich große Feiern, wie Hochzeiten oder Geburtstage.

**** 08:30 Uhr: Erster Sonderzug mit Betreuerinnen aus Rumänien angekommen

Nach wochenlangem Ringen ist am Montag in der Früh der erste Korridorzug mit Pflegepersonal aus Rumänien in Wien-Schwechat angekommen. An Bord des Nachtzuges befanden sich rund 80 vorwiegend weibliche Betreuerinnen, die für die 24-Stunden-Pflege in den Bundesländern Wien, Niederösterreich und Burgenland zum Einsatz kommen. 350 Personen hätten in dem Zug Platz gehabt.

**** 05:50 Uhr: Entscheidungswoche für die Fußball-Bundesliga

Das schier endlose Ringen um die Fortetzung der Fußball Bundesliga biegt diese Woche endgültig in die Zielgerade. Es sieht nach einer Fortsetzung der Bundesliga mit Geisterspielen aus. Liga und Gesundheitsministerium sollen sich nach mehreren Treffen in den letzten Tagen auf ein ähnliches Konzept wie in Deutschland geeinigt haben. Nicht ganz so positiv sieht es für eine Fortsetzung der 2. Fußballliga aus. Die könnte morgen in der Klubsitzung der Zweitligateams endgültig abgebrochen werden. 

**** 15:50 Uhr: Derzeit unter 1.400 Österreicher am Coronavirus erkrankt

In Österreich sind derzeit unter 1.400 Menschen am Coronavirus erkrankt. Gemäß Zahlen aus dem Innenministerium vom Freitagvormittag liegt die Zahl der aktiv mit dem Virus Erkrankten bei derzeit 1.324 Österreichern. Dies waren 121 weniger als am Vortag. Die Anzahl an Neuinfizierten blieb mit österreichweit 22 sehr gering. 81 Personen liegen auf Intensivstationen. Zu beklagen gibt es 614 mit oder an Covid-19 verstorbene Menschen in Österreich.

In Oberösterreich gibt es mit Stand 13 Uhr heute 50 aktive Corona-Fälle. Die Bezirke Eferding, Schärding, Vöcklabruck und auch die Stadt Wels sind Corona-Frei.

**** 15:30 Uhr: Sonderflug mit Erntehelfern landet in Linz

Um 16 Uhr 30 soll am Flughafen Linz ein Sonder-Flugzeug mit Erntehelfern landen: 213 erfahrene Arbeitskräfte aus der Ukraine. Das ist ein wichtiger Schritt, damit nicht weitere Felder mit reifem Gemüse verloren gehen, sagt Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger. Es braucht aber noch mehr Erntehelfer, sagt Ewald Mayr, Obmann der Obst- und Gemüseproduzenten in Oberösterreich. Die Arbeiter aus dem Kosovo dürfen derzeit nicht einreisen.

**** 15:20 Uhr: Kurz erwartet baldige Grenzöffnung zu Deutschland

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) erwartet das Ende der coronabedingten Grenzschließung mit Deutschland noch vor dem Sommer. "Ich bin optimistisch, dass wir mit Deutschland in den nächsten Wochen eine Lösung finden", sagte Kurz am Freitag. Beide Länder hätten aktuell sehr niedrige Covid-19-Neuinfektionszahlen. Es gebe auch "enge Gespräche" mit der EU-Kommission, um "faire Regeln" für die Grenzöffnungen zu schaffen, so Kurz.

**** 12:00 Uhr: Heute kommt Verordnung für Gastro-Öffnung

In einer Woche dürfen Gasthäuser, Restaurants und Cafés wieder aufmachen. Die Regierung hat heute die neuen Regeln vorgestellt. Kellner müssen eine Maske tragen, ebenso die Gäste, wenn sie ins Lokal kommen. Tische sollen vorreserviert werden, müssen es aber nicht. An einem Tisch dürfen nur vier Erwachsene und Kinder sitzen beziehungsweise Menschen, die ohnehin in einem Haushalt zusammenleben. Außerdem wird es ein Hilfspaket für die Wirte geben, unter anderem Steuerentlastungen.

**** 08:30 Uhr: Maximal 18 Schüler pro Klasse laut Erlass erlaubt

Bei der Einteilung des schulischen Schichtbetriebs ab 18. Mai gilt eine Höchstgrenze von 18 Schülern pro Gruppe. Alle größeren Klassen müssen geteilt werden, heißt es in einem Erlass des Bildungsministeriums. Turnen bleibt wie angekündigt grundsätzlich gestrichen, Musik kann doch durchgeführt werden - allerdings ohne Singen. Sitzenbleiben an Volksschulen soll in Ausnahmefällen doch möglich sein.

Freitag, 08.05.2020

**** 16:35 Uhr: Fixkostenzuschuss von bis zu 75 Prozent für Unternehmen

Ab 20. Mai können Unternehmen einen Zuschuss von bis zu 75 Prozent ihrer Fixkosten beantragen. Die Höhe des Zuschusses hängt vom Umsatz des Vorjahres, vom Umsatzrückgang und von der Höhe Fixkosten ab, wie Mieten, Versicherungsprämien oder verderbliche Ware. Das haben Vizekanzler Kogler und Finanzminister Blümel heute angekündigt. Bis zu ein Drittel der Zuschüsse soll innerhalb von 10 Tagen fließen.

**** 15:00 Uhr: Kurz nach Videocall: Regionales Vorgehen gegen zweite Welle

   Wien - Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat sich am Donnerstag mit Amtskollegen aus Ländern, die ähnlich wie Österreich "sehr rasch und erfolgreich auf das Coronavirus" regiert haben, ausgetauscht. Ein Thema war dabei der Umgang mit einer möglichen zweite Welle. "Hier braucht's ein regional gut zugeschnittenes Vorgehen und ein treffsicheres Containment", sagte Kurz im Anschluss an die Videokonferenz.

**** 14:40 Uhr: Erste Patienten nach Plasma-Therapie gesund entlassen

Die ersten in Österreich mit Blutplasma von Covid-19-Genesenen behandelten Patienten sind gesund. Sie konnten das LKH-Uniklinikum Graz kürzlich verlassen. In Oberösterreich haben sich 350 genesene Corona-Patienten bereit erklärt Blutplasma zu spenden. Die darin enthaltenen Antikörper können schwer kranken Corona-Patienten das Leben retten.

Bei den gängigen PCR-Tests auf das neuartige Coronavirus werde unterdessen am Donnerstag die 300.000-Grenze überschritten, sagte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) und kündigte zudem ein eigenes Antikörper-Testprogramm an.

**** 10:50 Uhr: Aufnahmetest für Medizinstudium wird verschoben

Wegen des Corona-Virus wird der für 3. Juli geplante Aufnahmetest für das Medizinstudium verschoben, entweder auf 14. August oder den Zeitraum zwischen 28. September und 7. Oktober. Auch alle anderen Aufnahmeprüfungen mit Präsenz mit mehr als 200 Teilnehmern für Studien finden erst ab 1. August statt. 

**** 09:45 Uhr: Zahl der Corona-Infizierten leicht gestiegen

Die Zahlen von heute Früh zeigen: Die Zahl der nachweislich Corona-Infizierten in Oberösterreich ist leicht gestiegen, auf 68. Seit gestern hat es drei neue Fälle gegeben. 

**** 08:30 Uhr: Nur mehr 66 Infizierte in Oberösterreich

Die Zahl der Corona-Infizierten in Oberösterreich sinkt weiter. Mit Stand Mittwoch Abend waren 66 Oberösterreicher nachweislich infiziert. Nach 36 Stunden ohne Neuinfektionen sind zwei neue dazu gekommen, dafür sind sechs wieder genesen. Außerdem gibt es mittlerweile schon dreiei Corona-freie Bezirke: Kirchdorf, Vöcklabruck und Eferding. 

7. Mai 2020

**** 07:05 Uhr: Erstmals keine Neuinfektionen in Oberösterreich

Die letzten Zahlen aus Oberösterreich zeigen: Mit Stand gestern 17 Uhr waren 72 Oberösterreicher nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. Damit hat sich erstmals innerhalb von 24 Stunden niemand neu angesteckt und 15 sind wieder gesund geworden. Außerdem sind die ersten Bezirke völlig Corona-frei - nämlich Kirchdorf und Vöcklabruck. Eigentlich gibt es auch in der Stadt Wels keine Infizierten, dort werden aber aus statistischen Gründen weiter 2 Erkrankte angeführt. Die Zahl der Toten ist auf 57 gestiegen - eine 89Jährige aus Linz ist im Krankenhaus gestorben.

Mittwoch, 06.05.2020

**** 16:15 Uhr: Klangwolke im Corona-Format

Eine 100.000-Besucher-Massenveranstaltung im Linzer Donaupark wird die heurige Klangwolke nicht werden, sagt Bürgermeister Klaus Luger. Doch man tüftelt an einem "Corona-Format", in dem die Klangwolke wie geplant am 12.September stattfinden kann. Auch das Internationale Brucknerfest soll es geben. Das Ahoi!Pop Festival allerdings ist auf nächstes Jahr verschoben. Im Posthof wird an einem Programm für September gearbeitet. Das Brucknerhaus plant, dass am 1.Juli der Spielbetrieb wieder losgeht: Allerdings mit nur 400 statt wie sonst 1.400 Besuchern im großen Saal, ohne Pausen und mit Plexiglasschutz für Blasmusiker.

**** 11:00 Uhr: Bezirk Kirchdorf ist offiziell Corona-frei

Im Bezirk Kirchdorf gibt es seit heute keinen aktiven Corona-Fall mehr. Auch die Stadt Wels meldet sich Corona-frei, obwohl in der amtlichen Statistik des Landes noch zwei Fälle ausgewiesen werden. Wir haben in Wels nachgefragt. Dort hat man uns gesagt: Ein Bundesheersoldat sei positiv, der habe zwar seinen Hauptwohnsitz in Wels, befinde sich aber im Kosovo. Warum er in Wels aufscheine, wisse man nicht. Und es gebe auch noch eine ältere Frau, die mittlerweile schon zweimal negativ auf Corona getestet wurde. Wegen einer anderen Erkrankung sei sie aber noch im Spital und falle momentan aus der Statistik deswegen noch nicht heraus. Trotzdem ist man in Wels erleichtert: zum Glück haben wirs jetzt überstanden, heißt es dort. 

**** 10:00 Uhr: Nicht mehr Corona-Neuinfektionen nach erster Teilöffnung am 14.April

In ganz Österreich stecken sich pro Tag nur mehr 29 Menschen neu mit dem Corona-Virus an, sagt heute Gesundheitsminister Rudi Anschober - auch durch das Öffnen der kleinen Geschäfte seit 14.April hat nicht mehr Ansteckungen gebracht. Dem Gesundheitsminister macht aber Sorgen, dass ein Teil der Bevölkerung schon Corona-Maßnahmen müde ist.

**** 07:00 Uhr: Kleine Brauereien kämpfen mit extremem Umsatzrückgang

**** 06:00 Uhr: Die Schulen in OÖ öffnen wieder

Nach dem schulfreien Montag gestern gehen heute auch in Oberösterreichs Schulen die Türen wieder auf. Die Maturanten und alle Schüler der Abschlussklassen bereiten sich auf die Prüfungen vor. Insgesamt gehen ab heute laut Bildungsdirektion Oberösterreich wieder 10.900 Schüler in die Schulen. Es wird ein erstes Abtasten und Schauen, dass jeder die Hygienevorschriften einhält und auch den Sicherheitsabstand.

Dienstag, 05.05.2020

**** 16:30 Uhr: Höhepunkt der Arbeitslosigkeit erreicht, im Mai Entspannung erwartet

Die Arbeitslosigkeit ist im April in OÖ auf eine Quote von 8,2 Prozent gestiegen. Die gute Nachricht ist: Damit dürfte der Höhepunkt erreicht sein, nun soll es besser werden, Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner: „Das schrittweise Hochfahren der Wirtschaft zeigt offenbar langsam Wirkung: Im April ist die Zahl der Arbeitslosen nur noch leicht um 307 gestiegen. Wobei vier von zehn der aktuell Arbeitslosen in unserem Bundesland eine Wiedereinstellungszusage haben. „Wenn die Entwicklung rund um das Corona-Virus in Österreich stabil bleibt, dann dürfte kein weiterer deutlicher Anstieg der Arbeitslosigkeit zu erwarten sein. Vielmehr wird es in jenen Branchen, in denen es schrittweise weitere Wiederöffnungen gibt, insbesondere im  Tourismus, entsprechenden Bedarf an Beschäftigten geben, so Achleitner.

**** 15:30 Uhr: Spitalsambulanzen öffnen wieder

Oberösterreichs Krankenhäuser fahren schrittweise wieder den Betrieb hoch. Ab heute öffnen langsam wieder die Spitalsambulanzen, allerdings mit neuen Regeln. Eine Behandlung in einer Spitalsambulanz ist nur mit einem vorher vereinbarten Termin möglich. Erster Ansprechpartner bleibt der Haus- oder Facharzt. In Notfällen sollen Patienten die Notrufnummer 144 oder die Gesundheitsnummer 1450 wählen. Eine Begleitperson ist nur in Ausnahmefällen erlaubt. Zusätzlich beginnen die Spitäler, die wegen Corona verschobenen, planbaren Operationen und Untersuchungen nachzuholen. Gereiht wird nach Dringlichkeit. Das jeweilige Spital meldet sich, um einen neuen Termin zu vereinbaren.

**** 13:00 Uhr: Kurz-Beraterin Mei-Pochtler: "Jeder wird eine App haben"

Kanzler-Beraterin Antonella Mei-Pochtler geht davon aus, dass Contact-Tracing-Apps und andere Technologien künftig wesentlicher Bestandteil des sozialen Lebens sein werden. "Das wird Teil der neuen Normalität sein. Jeder wird eine App haben", sagte sie der "Financial Times". Die europäischen Länder müssten sich an Tools gewöhnen, die "am Rand des demokratischen Modells" seien. Die Regierung hatte zuletzt mehrfach betont, dass es die Nutzung der Corona-App auch in Zukunft nicht verpflichtend sein werde. Sebastian Kurz selbst wollte sich zu den Aussagen seiner Beraterin am Montag nicht äußern.

**** 12:00 Uhr: 91.460 Corona-Kurzarbeits-Anträge von Firmen genehmigt

Das AMS hat per 1. Mai 91.460 Anträge für Corona-Kurzarbeit von Unternehmen genehmigt. Die Bewilligungssumme liegt bei fast 8,8 Milliarden Euro. Am vergangenen Freitag waren insgesamt 104.007 Anträge auf Kurzarbeit in Bearbeitung, davon sind bei 100.281 Anträgen ausreichend Informationen vorhanden, teilte das Arbeitsministerium am Montag mit. Diese Anträge würden 1,25 Mio. Arbeitsplätze umfassen. Die Zahl der Kurzarbeit-Anträge von Unternehmen ist bis 1. Mai in allen Bundesländern weiter leicht gestiegen.

**** 11:00 Uhr: Klar niedrigere Corona-Dunkelziffer in zweiter Stichprobe

Höchstens 11.000 Corona-Infizierte zusätzlich zu den Erkrankten in Spitälern gab es Ende April in Österreich. Dieses Ergebnis der zweiten repräsentativen Stichprobenuntersuchung stellte Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) am Montag vor. Die erste derartige Studie hatte für Anfang April noch eine maximale Dunkelziffer von rund 60.000 Infizierten in der Bevölkerung über 16 Jahren ausgewiesen. Der ersten Dunkelziffern-Studie zufolge waren Anfang April in Österreich zwischen 10.200 und 67.400 Personen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert. Der wahrscheinlichste Wert lag dabei bei 28.500 Infizierten.

**** 10:00 Uhr: Arbeitslosigkeit steigt weiter extrem - 571.477 ohne Job

Die Arbeitslosigkeit ist im April aufgrund der Coronakrise weiterhin extrem stark angestiegen und hat einen neuen historischen Höchststand erreicht. Die bundesweite Zahl der Arbeitslosen und Schulungsteilnehmer stieg im Vorjahresvergleich um 58,2 Prozent auf 571.477 Personen. Auch gegenüber Ende März mit 562.522 von Arbeitslosigkeit Betroffenen gab es noch einen Anstieg. Die Arbeitslosenquote stieg um 5,5 Prozentpunkte auf 12,8 Prozent. Die Arbeitslosigkeit stieg in allen Altersgruppen, in allen Branchen und in allen Bundesländern sehr stark.

**** 07:00 Uhr: Einrückungstermin auch für 2.300 Milizsoldaten

Am Montag sind österreichweit fast 4.000 Soldaten in die Kasernen des Bundesheeres eingerückt, 2.300 davon Milizsoldaten und 1.500 Grundwehrdiener. Als erstes mussten sie gleich am Eingang ihre Hände desinfizieren und bekamen eine Mund-Nasen-Maske in Tarndesign. Hotspot in Wien war die Maria-Theresien-Kaserne, wo zwei Milizkompanien mit 300 Soldaten und 230 Rekruten einrückten. Wegen der Corona-Pandemie wurden erstmals in der Geschichte des Landes Milizsoldaten mobilgemacht. Sie sollen die Polizei bei Grenzkontrollen sowie bei der Grenzraumüberwachung und bei der Bewachung kritischer Infrastruktur unterstützen.

Montag, 04.05.2020

**** 14:15 Uhr: Arbeitslosigkeit Mitte April mit 588.000 am Höhepunkt

Die Arbeitslosigkeit hat Mitte April einen vorläufigen Höhepunkt erreicht und ist in der zweiten Monatshälfte wieder leicht zurückgegangen. Das teilte Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP) am Donnerstag mit. Demnach waren am 13. April 588.205 Menschen auf Jobsuche, am 27. April dann 572.025 Menschen arbeitslos bzw. in Schulungen. Ende März waren 562.522 Menschen auf Arbeitssuche. Die Mittel für Kurzarbeit wurden auf 10 Mrd. Euro aufgestockt.

**** 11:20 Uhr: Kurzarbeits-Mittel werden auf 10 Mrd. Euro aufgestockt

Die Kurzarbeitsmittel werden wegen der Corona-Krise auf zehn Milliarden aufgestockt. Die Arbeitslosigkeit habe ihren Höhepunkt Mitte April erreicht, teilte Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP) heute mit. Am 13. April dieses Jahres seien 588.205 Arbeitslose und Schulungsteilnehmer registriert worden, sagte sie bei einer Pressekonferenz gemeinsam mit Finanzminister Gernot Blümel und Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (beide ÖVP).

**** 06:00 Uhr: Kanzler Kurz weist Neuwahl-Spekulationen zurück

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat angesichts der äußerst guten ÖVP-Umfragewerte aufgebrochenen Neuwahlspekulationen zurückgewiesen. "Das ist absurd", sagte er, "es gibt überhaupt keinen Grund, über Neuwahlen nachzudenken oder zu spekulieren". Ihm sei jetzt nur wichtig, die Coronakrise und deren "enorme" wirtschaftliche Folgen zu bewältigen. Dafür sollen steuerliche Entlastungen und Investitionen vorgezogen werden - etwa die für 2021 geplante Entlastung der kleinen Einkommen auf heuer.

Donnerstag, 30.04.2020

**** 12:50 Uhr: 45 neue Corona-Fälle, gleichzeitig 199 wieder gesund

Der Zuwachs bei den bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus in Österreich ist auch am Mittwoch niedrig geblieben. Die Zahl stieg im Tagesvergleich (je Stand 9.30 Uhr) um 45 Neuerkrankte auf 15.402 Fälle. Elf weitere Personen starben, 199 sind seit dem Vortag genesen, teilten Gesundheits- und Innenministerium mit. Die Zahl der aktiv Erkrankten sank damit um 7,5 Prozent auf 2.043 Infizierte. Österreichweit sind bisher 580 Personen an oder mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

**** 12:00 Uhr: Österreich könnte sich an Lufthansa beteiligen

Die Republik Österreich könnte sich an der deutschen AUA-Mutter Lufthansa beteiligen, damit die AUA zu frischem Eigenkapital kommt. In einem unbestätigten Bericht der "Presse" am Mittwoch ist von 267 Mio. Euro die Rede. Dieses Geld würde dann von der Konzernmutter zur AUA kommen. Indes heißt es von der COFAG, der Antrag auf Staatshilfe sei noch nicht genehmigungsfähig. Die AUA hatte am Dienstag in Österreich 767 Mio. Euro an Staatshilfen aus dem Corona-Hilfsfonds beantragt.

**** 11:30 Uhr: 1. Mai-Feiern heuer Corona-bedingt großteils virtuell

Wien - Die Feierlichkeiten der Parteien rund um den "Tag der Arbeit" stehen heuer ganz im Schatten der Corona-Pandemie. Die Parteien verzichten allesamt auf große Events oder Feiern und verlegen ihre Aktivitäten grosso modo ins Internet. Neben der SPÖ, die mit einer Fernsehproduktion aufwartet, begehen auch NEOS, FPÖ und Grüne den 1. Mai in diesem Jahr virtuell, die ÖVP verzichtet ganz.

**** 09:00 Uhr: Lufthansa-Chef trifft Österreichs Regierungsspitze in Wien

Der Vorstandschef der AUA-Mutter Lufthansa, Carsten Spohr, trifft am Mittwoch in Wien Österreichs Regierungsspitze. An dem Treffen nehmen unter anderem Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) teil, wurde der APA Mittwochfrüh im Kanzleramt bestätigt. Bei dem Gespräch soll es um mögliche finanzielle Hilfen für den Konzern gehen, die laut einem Kanzlersprecher aber ohne klares Bekenntnis zu Austrian Airlines und dem Standort Wien nicht zur Diskussion stünden. Die AUA hatte am Dienstagabend in Österreich 767 Mio. Euro an Staatshilfen aus dem Corona-Hilfsfonds beantragt.

**** 08:00 Uhr: Anschober schließt Corona-Kontrollen im Privatbereich aus

Gesundheitsminister Rudolf Anschober hat nach scharfer Oppositionskritik an einem Dokument des Bundeskanzleramtes versichert, dass es im privaten Bereich keinerlei Corona-Kontrollen geben wird. "Ich habe aus der Diskussion um den Ostererlass gelernt. Mit mir wird es derartige Kontrollen - und ich weiß dass das auch der Innenminister so sieht - nicht geben", sagte er. In dem Text aus dem Kanzleramt an die Parlamentsparteien hatte es geheißen, dass die Einhaltung der Zehn-Personen-Grenze für den privaten Bereich empfohlen, aber "vorerst" nicht kontrolliert werde.

Mittwoch, 29.04.20

**** 16:20 Uhr: Ab frühestens 4.Mai sind wieder Besuche in Altenheimen in OÖ erlaubt

Seit 13. März 2020 gilt auf Grund der Maßnahmen der Bundesregierung im Zusammenhang mit COVID-19 ein Besuchsverbot in Alten- und Pflegeheimen und ChG-Wohneinrichtungen in Oberösterreich. Unter bestimmten Bedingungen sollen nun frühestens ab 4. Mai 2020 wieder Besuche ermöglicht werden. Der tatsächliche Beginn wird vom jeweiligen Heim abhängig von den organisatorischen Vorkehrungen individuell festgelegt.

Besuche sind nur in einem definierten Besuchsbereich vorgesehen. Die Anzahl der Besucher/innen pro Bewohner/in pro Besuch ist in Hinblick auf die Empfehlung des Bundes zu beschränken.Vorrangig sollen engere Angehörige den/die Bewohner/in besuchen. Besucher, die Symptome einer Infektionskrankheit aufweisen, sind vom Besuch ausgeschlossen. Jede Besucher/in hat schriftlich zu bestätigen, dass sie/er nicht an COVID-19 erkrankt ist, keine COVID-19-Kontakte hatte und zum Zeitpunkt des  Besuchs auch keine Symptome hat. Besucher/innen werden berührungslos und in Begleitung einer/s Mitarbeiter/in in den Besuchsbereich begleitet. Zum Schutz der Bewohner/in ist ein direkter körperlicher Kontakt nicht möglich und der Abstand muss mindestens einen Meter betragen. Um einer Abstandsregelung von einem Meter nachzukommen, sind Barrieren aufzubauen, beispielsweise durch Tische zwischen Besucher- und Bewohnerbereich. Für Besuche im Außenbereich gelten dieselben Kriterien. Auch hierbei sind mit Hilfsmittel abgegrenzte Bereiche zu schaffen, um damit jedenfalls einen ein Meter Abstand einzuhalten. Es wird empfohlen die Besuchsdauer je nach der in der Einrichtung zur Verfügung stehenden Ressourcen zeitlich zu befristen. Besucher/innen müssen im Eingangsbereich eine Hände-Desinfektion durchführen und permanent einen Mund-Nasen-Schutz tragen. 

**** 14:00 Uhr: Notstandshilfe schon mit Mitte März erhöht

Die Notstandshilfe wird schon rückwirkend mit Mitte März und nicht wie ursprünglich geplant ab Mai auf die Höhe des Arbeitslosengelds aufgestockt. Auf einen entsprechenden Drei-Parteien-Antrag hat sich die Koalition mit der SPÖ verständigt. Konkret wird (rückwirkend) von 16. März bis 30. September die Notstandshilfe auf das Niveau des Arbeitslosengelds gehoben.

**** 11:15 Uhr: Nationalrat beschließt nächste Coronapakete

Der Nationalrat bringt heute das nächste Corona-Paket auf den Weg. Beschlossen werden etwa Änderungen des Epidemiengesetzes, mit denen die Rahmenbedingungen für Corona-Screening-Programme festgelegt werden. Zudem wird nun auch im Zivilrecht die Möglichkeit von Video-Verfahren geschaffen. Genauer definiert wird, wie mit Risikogruppen am Arbeitsplatz umgegangen werden soll. Verständigen wird man sich auch auf eine Bestimmung, die es ermöglicht, den U-Ausschuss zu Casinos und Ibiza in der geplanten Länge durchzuführen.

**** 11:00 Uhr: Österreicher mit Krisenmanagement der Regierung zufrieden

Die Österreicher sind im internationalen Vergleich sehr zufrieden mit dem Corona-Krisenmanagement ihrer Regierung. Wie das Linzer Market-Institut in einem globalen Forschungsprojekt erhob, waren im April nur in China mehr Menschen der Meinung, dass die eigene Regierung adäquat handelt. Hierzulande sprechen 75 Prozent von "angemessenen" Handlungen. "Zu ernst" gaben 15 Prozent an, für nur 7 Prozent gingen die Maßnahmen offenbar nicht weit genug.

**** 08:30 Uhr: Ausgangsbeschränkungen enden mit 1.Mai

Die Bundesregierung präsentiert weitere Schritte aus dem Lock Down: Ab 1.Mai enden die Ausgangsbeschränkungen. Es gilt weiter mindestens ein Meter Sicherheitsabstand zu Personen, die nicht im gleichen Haushalt leben. Die Regeln zu Gesichtsmasken bleiben aufrecht. Ab 1.Mai sind Veranstaltungen und Versammlungen mit bis zu zehn Personen möglich. Bei Begräbnissen sind Trauergesellschaften bis 30 Personen gestattet. Diese Regelungen gelten vorerst bis 30.Juni.

Ab 1.Mai dürfen mehr Kunden als bisher in Geschäfte. Statt wie bisher 20 Quadratmeter Fläche gelten ab 1.Mai zehn Quadratmeter Fläche pro Kunde.

Ab 15.Mai öffnet die Gastronomie, zwischen sechs und 23 Uhr, mit Masken für Mitarbeiter im Service. Für Gäste gilt: Maximal vier Erwachsene und die dazugehörigen Kinder dürfen an einem reservierten Tisch. Am Tisch gilt der Sicherheitsabstand nicht. Ansonsten gilt auch in der Gastronomie die Ein-Meter-Abstand-Regel. Beherbergungsbetriebe dürfen ab 29.Mai aufsperren.

Dienstag, 28.04.2020

**** 14:50 Uhr: Gesundheitsministerium: Private Treffen sind erlaubt

Das Gesundheitsministeirum hat am Montag auf APA-Anfrage klar gestellt, dass private Treffen trotz der seit Mitte März geltenden Ausgangsbeschränkungen zulässig sind. Eine missverständliche Formulierung auf der Homepage des Ministeriums, die ein Verbot von Besuchen bei Familienmitgliedern und Freunden nahelegt, wurde entsprechend korrigiert. Es wird allerdings wie bisher empfohlen, soziale Kontakte zu reduzieren und damit ein neuerliches Ansteigen der Infektionszahlen zu verhindern", heißt es nun.

**** 14:00 Uhr: Opposition empört über "Angstmache", MedUni-Rektor dementiert

Die Oppositionsparteien haben sich am Montag angesichts von Berichten, die Regierung könnte die Angst der Bevölkerung vor einer Infektion mit dem Coronavirus bewusst bestärkt haben, empört gezeigt. "So etwas tut man nicht", sagte etwa SPÖ-Vizeklubchef Jörg Leichtfried. Heftige Kritik kam auch von FPÖ und NEOS. Klar zurückgewiesen wurde der Vorwurf von Expertenstab-Mitglied und MedUni Wien-Rektor Markus Müller.

**** 13:00 Uhr: Wer die Gesellschaft am Laufen hält, soll mehr zum Leben haben

Zum 75. Jahrestag der Gründung der Zweiten Republik hat Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) den Österreichern Mut gemacht, dass Österreich "gestärkt" aus der Corona-Krise hervorgehen werde. Im Rahmen eines kleinen Festaktes versprach Kurz am Montag, alles zu tun, um die Freiheit so bald wie möglich zurückzugewinnen. Und wer die Gesellschaft am Laufen halte, solle künftig mehr zum Leben haben. Begonnen hatte die Regierung den 75. Jahrestag der Errichtung der Zweiten Republik mit einer Kranzniederlegung am Äußeren Burgtor.

**** 10:00 Uhr: 2.363 Personen aktuell in Österreich an Corona erkrankt

2.363 Menschen in Österreich sind mit Stand Montagfrüh (9.30 Uhr) laut Innenministerium mit dem Coronavirus infiziert gewesen. Die Anzahl an "aktiv" Erkrankten fiel im 24-Stunden-Vergleich somit um 38 (minus 1,6 Prozent). Bisher gab es in Österreich laut Innenministerium 15.274 positive Testergebnisse (plus 0,3 Prozent) auf das Coronavirus. 12.362 sind nach einer Infektion wieder genesen. Aktuell werden 579 Personen in Spitälern behandelt , 549 Personen sind österreichweit an den Folgen einer Erkrankung an Covid-19 verstorben.

**** 09:00 Uhr: Geplanter Formel-1-Saisonauftakt am 5. Juli in Österreich

Die Formel 1 will ihre wegen der Corona-Pandemie verschobene Saison mit einem Rennen in Österreich am 5. Juli starten. Ziel seien 15 bis 18 Rennen mit einem Saisonfinale im Dezember in Abu Dhabi. Das teilte die Rennserie am Montag mit, nachdem das endgültige Aus für den ursprünglich am 28. Juni geplanten Frankreich-GP feststand.

Montag, 27.04.2020

**** 10:45 Uhr: Autokino in Linz angedacht

Der Linzer Stadtrat Markus Hein und das Hollywood Megaplex wollen am Urfahraner Jahrmarktgelände ein Autokino ins Leben rufen. Fix ist noch nichts, aber es wird geplant. Möglich wären 250 Autos pro Vorstellung. Die Tickets könnten online verkauft und durch das geschlossene Autofenster kontrolliert werden. Der Ton würde über das Autoradio empfangen. Die Kosten betragen bei einer Projektion auf eine Leinwand rund 80.000 Euro, so Hein. Eine Umsetzung mit LED-Screen würde 100.000 Euro kosten, dafür könnten dann auch tagsüber Filme gezeigt werden.

**** 09:20 Uhr: Nur 2 Neuerkrankungen in letzten 24 Stunden in OÖ

Die gerade vom Land Oberösterreich veröffentlichten neuen Zahlen zeigen: In den letzten 24 Stunden gibt es nur 2 Neuerkrankungen in Oberösterreich. Insgesamt sind jetzt bisher 2240 Personen positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Aktuell erkrankt sind 167 Oberösterreicher. Die Zahl der Toten ist auf 52 gestiegen. Bundesweit sind aktuell gut 2.500 erkrankt.

**** 08:10 Uhr: Unterricht auch an Zwickeltagen

Wenn am 18. Mai für den Großteil der Schhüler der Unterricht an den Schulen wieder losgeht, ist die Zeit bis zu den Ferien recht knapp. Deshalb soll diese Zeit jetzt so gut genützt werden wie möglich, kündigt Bildungsminister Heinz Faßmann an. Deshalb soll auch an den Zwickeltagen im Mai und Juni unterrichtet werden, die an vielen Schulen eigentlich als schulautonome Tage und damit als frei eingeplant waren. Außerdem sollen die Notenkonferenzen so spät wie möglich abgehalten werden, nicht schon 2 Wochen vor Ferienbeginn. Und die Schulgebäude sollen morgens früher, um 7.30 Uhr statt 7.45 Uhr, aufgesperrt werden, damit es zu keinen Ansammlungen vor den Türen oder bei den Eingängen kommt.

Sonntag, 26.4.2020

**** 10:05 Uhr: Zahlen weiter rückläufig

Laut den aktuellen Zahlen des Landes von heute morgen sind aktuell 167 Oberösterreicher Corona-positiv, das sind erneut weniger als gestern. Auch bundesweit ist die Zahl der nachweislich Infizierten auf rund 2.500 gesunken. Allerdings ist die Zahl der Todesopfer in Oberösterreich auf 51 gestiegen. 

**** 08:40 Uhr: Stadt Linz öffnet wieder mehr Kindergärten

Zwar gibt es derzeit keine Empfehlung oder Vorgabe des Landes, wie es nach der Wiederaufnahme des Schulunterrichts in den Kindergärten weiter gehen soll, die Stadt Linz hat aber bereits einen Fahrplan veröffentlicht. Ab 4. Mai sind statt derzeit 9 wieder 20 Kindergärten geöffnet. Ab 18. Mai, wenn dann der Schulbetrieb wieder startet, sind wieder alle Kindergärten und Horte geöffnet. Allerdings werden die Gruppen mehr als halbiert auf maximal 10 Kinder. Bei steigendem Bedarf kann das angesichts Personal- und Platzmangels eine Herausforderung werden. Betreuer müssen Masken tragen, ebenso Eltern beim Hinbringen und Abholen.

Samstag, 25.4.2020

 

**** 14:40 Uhr: Für Kindergärten nur Empfehlung zur Öffnung

Während für die Schulen nun ein konkreter Zeitplan für die Wiederöffnung vorliegt, gibt es für die Kindergärten, die großteils in die Zuständigkeit von Ländern und Gemeinden fallen, vom Bildungsressort nur Empfehlungen. Minister Heinz Faßmann (ÖVP) hat alle Kindergartenbetreiber ersucht, jedem der 300.000 Unter-Sechsjährigen Betreuung anzubieten, der diese braucht. Der berufliche Hintergrund der Eltern soll dabei kein Kriterium sein.

**** 10:30 Uhr: Volksschule und Unterstufe starten am 18. Mai, Rest am 3. Juni

Alle Schüler an den Volksschulen, AHS-Unterstufen, Neuen Mittelschulen und Sonderschulen kehren am 18. Mai in ihre Klassen zurück. Das hat Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) am Freitag bekannt gegeben. Für alle anderen Schüler - ausgenommen Abschlussklassen - startet der Unterricht wieder nach Pfingsten am 3. Juni. Die Schule findet dabei im "Schichtbetrieb" ab. Die Klassen werden geteilt, die eine Hälfte ist von Montag bis Mittwoch an der Schule, die andere am Donnerstag und Freitag. In der Woche darauf ist es umgekehrt. An den Schulen herrscht außerhalb des Klassenzimmers Maskenpflicht. Turn- und Musikunterricht entfallen. Bis zum Sommer finden außerdem keine Schularbeiten mehr statt.

**** 10:10 Uhr: Regierung stellt Fahrplan für Öffnung der Schulen vor

Sechs Wochen nach Bekanntgabe der Schließung der Schulen aufgrund der Corona-Pandemie hat Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) heute den Fahrplan für eine Wiederöffnung vorgestellt. Volksschule und Unterstufe starten am 18. Mai, der Rest folgt am 3. Juni. Die Klassen werden geteilt - die eine Hälfte wird von Montag bis Mittwoch Unterricht haben, die andere Donnerstag und Freitag. Außerdem gibt es heuer keine Schularbeiten mehr. Zudem entfällt der Turnunterricht sowie die Musikerziehung.

**** 08:43 Uhr: Österreichweiter Klimastreik im Zeichen der Coronaviruskrise

Zahlreiche Organisationen, NGOs und Klima-Initiativen des Bündnisses "Klimaprotest" begehen heute einen Klimastreik unter den Hashtags #NetzstreikFürsKlima und #FightEveryCrisis auf. Aufgrund der Coronaviruskrise wird es aber keine Demos geben, stattdessen sollen Schilder und Banner am Fenster, Balkon oder Gartenzaun aufgehängt und Fotos davon im Netz gepostet werden. Zusätzlich wird von 12.00 bis 14.00 Uhr ein Livestream mit Rede- und Musikbeiträgen gestaltet.

**** 08:00 Uhr: Epidemiegesetz Neu regelt Screenings und Veranstaltungen

ÖVP und Grüne haben im Parlament eine Reform des Epidemiegesetzes eingebracht. Das Gesetz sieht - bis Ende 2021 befristet - "Screeningprogramme" zur Ermittlung von Regionen, die besonders von Covid-19 betroffen sind vor. Es erlaubt aber auch den Ausschluss "bestimmter Personengruppen" von Veranstaltungen. Indes wurde auch die Genehmigung von Versammlungen neu bewertet. Demnach können unter Einhaltung von Auflagen künftig Demonstrationen mit geringer Personenzahl wieder erlaubt werden. Eine erste mit fünf gemeldeten Teilnehmern findet am Freitag in Wien statt.

**** 07:00 Uhr: EU-Gipfel billigt 540 Mrd. Euro schweres Corona-Hilfspaket

Der EU-Gipfel hat das Rettungspaket in Höhe von 540 Milliarden Euro im Kampf gegen die Coronakrise am Donnerstag gebilligt. Zugleich gaben die Staats- und Regierungschefs der EU-Kommission den Auftrag, den weiteren Finanzbedarf für den Wiederaufbau einzuschätzen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen will in der Krise die Obergrenze des EU-Budgets fast verdoppeln. Die EU-Kommission könne so Gelder aufnehmen, die dann über das EU-Budget an die EU-Staaten fließen würden.

Freitag, 24.04.2020

**** 13:00 Uhr: Besucherlimits und Mindestabstände in Gotteshäusern

Gotteshäuser aller Religionsgemeinschaften dürfen ab 15. Mai wieder öffnen - allerdings mit Beschränkungen, wie Kultusministerin Susanne Raab (ÖVP) und der katholische Kardinal Christoph Schönborn am Donnerstag bekannt gaben. Pro 20 Quadratmeter wird nur ein Besucher zugelassen, zudem gelten Mindestabstände von zwei Metern. Die gemeinsam mit der Regierung getroffenen Regelungen seien mit allen 16 in Österreich anerkannten Religionsgemeinschaften akkordiert, betonten Raab und Schönborn, der stellvertretend für alle Glaubensrichtungen auftrat.

**** 10:30 Uhr: Korridorzüge durch Ungarn für rumänische Betreuer ab Mai

Ab Mai können rumänische 24-Stunden-Personenbetreuer per Korridorzug durch Ungarn zu ihren pflegebedürftigen Klienten nach Österreich reisen bzw. zurück in ihre Heimat. Europaministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) verkündete am Donnerstag diese gemeinsam mit Ungarn und Rumänien ausgehandelte Lösung. Auch die Ausreisebeschränkungen für 24-Stunden-Betreuerinnen aus Rumänien wurden gelockert. Die ÖBB werden - im Auftrag der Wirtschaftskammer Österreich - ab 2. Mai Sonderzüge nach und von Rumänien anbieten.

**** 10:00 Uhr: Wirtschaft bricht bis 7,5 Prozent ein - Mega-Budgetdefizit

Die Coronavirus-Pandemie bringt Österreich einen historischen Einbruch der Wirtschaft, ein ebenso historisch hohes Budgetdefizit und auch historisch hohe Arbeitslosenzahlen. Das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) prognostiziert für heuer einen Einbruch der Wirtschaft von 5,25 Prozent bis 7,5 Prozent. Das Budgetdefizit wird sich demnach auf 7,5 bis 10 Prozent belaufen. Die Arbeitslosenquote soll auf 8,75 bis 9,1 Prozent steigen.

**** 09:00 Uhr: Kanzler Kurz optimistisch zu Grenzöffnung für Urlauber

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat sich in der ARD-Talkshow von Sandra Maischberger zur "schrittweisen" Grenzöffnung für Urlauber zu Wort gemeldet. "Natürlich ist es das Ziel, dass wir die Grenzen wieder runterfahren", sagte Kurz am Mittwochabend und zeigte sich optimistisch, dass das Reisen zwischen Österreich und Deutschland wieder möglich wird. Er bekräftigte, dass in Österreich die Ausgangsbeschränkungen Ende April weitgehend auslaufen sollen - Treffen mit Familienmitgliedern und Freunden seien dann wieder möglich.

**** 07:55 Uhr: Landtag beschließt OÖ.Härtefallfonds

Für alle oö. Kleinbetriebe, die aufgrund der Kriterien des Bundes keine Unterstützungen des Härtefall-Fonds oder des Corona-Hilfs-Fonds der Bundesregierung in Anspruch nehmen können, springt das Land OÖ mit Direktzuschüssen ein. Es gibt maximal 25.000 Euro pro Betrieb. Ab Montag 27.04. sind Anträge möglich. Hier gehts zum OÖ.Härtefallfonds.

Donnerstag, 23.04.2020

**** 15:44 Uhr: Tägliche Zunahme an Corona-Neuerkrankten auf Tiefstwert

In Österreich ist die prozentuelle tägliche Zunahme der Coronavirus-Neuerkrankungen am Mittwoch laut Gesundheitsministerium auf einen bisherigen Tiefstwert von 0,34 Prozent gesunken. Der Zehn-Tages-Durchschnitt liegt bei 0,72 Prozent. Zum Vergleich: Der Wert liegt in Großbritannien bei fünf, in Deutschland bei 1,7 Prozent. Laut Ministerium standen 52 Neuinfektionen 357 Neu-Genesenen gegenüber. Die Zahl der aktiv Erkrankten liegt mit 3.087 Betroffenen mittlerweile beim Wert des 22. März. 510 Menschen sind laut Innenministerium mit oder an den Folgen von Covid-19 gestorben.

**** 14:00 Uhr: Regierung versprüht Optimismus, Opposition mit Kritik

Die Regierungsspitze hat im Nationalrat die bisherige Bewältigung der Coronakrise in Österreich gewürdigt und damit das Wiederhochfahren von Wirtschaft und Schulen begründet. Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) forderte für die Zeit nach der Krise mehr Lohngerechtigkeit ein. Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) würdigte die gemeinsame Kraftanstrengung. Die Opposition legte hingegen einiges an Kritik nach. Während die SPÖ mehr Einbindung verlangte und die Freiheitlichen das Beispiel Schweden zur Widerlegung der Alternativlosigkeit der Maßnahmen ins Treffen führten, kritisierten die NEOS abermals die fehlende Transparenz.

**** 09:00 Uhr: Österreich bei durchgeführten Tests im guten Mittelfeld

Das Ausmaß an Testungen auf das Coronavirus präsentiert sich im internationalen Vergleich sehr unterschiedlich: Während in Island bis 19. April bereits rund 126 Tests pro 1.000 Einwohner durchgeführt wurden, sind es in Österreich etwas über 20. Damit liegt man im guten Mittelfeld vergleichbarer Länder, wie eine kürzlich auch von der OECD angeführte Aufstellung zeigt. Diese fußt auf einer von der Datenwebsite "Our World in Data" zusammengetragenen, tagesaktuellen Zusammenschau der in verschiedenen Ländern bis dato durchgeführten Tests auf SARS-CoV-2.

**** 07:00 Uhr: Flüge im Sommer für Europaministerin Edtstadler denkbar

Die derzeitigen Grenzkontrollen stellen den Tourismus auf unsichere Beine. Welche Grenzen wann geöffnet werden, ist derzeit nicht abschätzbar. Das bestätigte Europaministerin Karoline Edtstadler (ÖVP) am Dienstagabend. Es werde aber an der "Möglichmachung einer Art Sommertourismus gearbeitet", versprach sie. Gleichzeitig stellte sie sogar mögliche Flugreisen in Aussicht: "Wenn es hier Staaten gibt, die auch eine ähnlich positive Entwicklung haben, dann ist auch das denkbar."

Mittwoch, 22.04.2020

**** 15:30 Uhr: Definitionen für Risikogruppen fertig, 90.000 sind betroffen

90.000 Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen zählen zu den definierten Risikogruppen für eine Covid-19-Erkrankung. Das sagte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) am Dienstag in einer Pressekonferenz mit Sozialversicherung, Wirtschaftskammer, Arbeiterkammer und Ärztekammer. Das letzte Wort, wer zur Risikogruppe zählt und wer nicht, habe weiterhin der Arzt. Die Definition von Risikogruppen sei auch international in dieser Form ein "absolutes Pilotprojekt", betonte der Gesundheitsminister.

**** 13:20 Uhr: Schulen und Gastronomie öffnen ab 15.Mai

Die Corona-Regeln werden weiter gelockert: Ab 1.Mai öffnen alle Geschäfte und Dienstleistungsbetriebe, auch Friseure und Kosmetiker. Ab 4.Mai starten die Vorbereitungen auf Matura und Lehrabschlussprüfungen. Ab 15.Mai folgt ein weiterer großer Schritt: Die Schule startet stufenweise wieder. Es gibt wieder Parteienverkehr auf Ämtern sowie Gottesdienste. Die Gastronomie öffnet bis 23 Uhr mit Mund-Nasen-Masken für Mitarbeiter und Obergrenzen für Gruppengrößen. Details sollen kommenden Dienstag präsentiert werden. Gemeinsam mit neuen Ausgangsbeschränkungen. Diese werden offenbar gelockert.  Das Motto ist "So viel Freiheit wie möglich, so viel Einschränkung wie nötig", so Kanzler Kurz. Selbstverantwortung wird wichtiger.

**** 8:00 Uhr: Besuchsverbot in Altersheimen könnte gelockert werden

Seit sechs Wochen gilt in allen Altersheimen ein absolutes Besuchsverbot. Jetzt wird erstmals über eine Lockerung laut nachgedacht. Am Abend haben die Sozialreferenten der Bundesländer mit Gesundheitsminister Rudi Anschober über Videokonferenz darüber gesprochen. Anschober will jetzt in den nächsten Tagen Empfehlungen erarbeiten lassen. Vorschläge, wie dieses Verbot gelockert werden könnte, sind aber schon in der Konferenz angedacht worden. So könnte es zum Beispiel so genannte Besuchsboxen geben, also kleine mit Plexiglasscheiben unterteilte Räume, oder auch Begegnungszonen im Freien . Oberösterreichs Soziallandesrätin Birgit Gerstorfer will eine Lockerung spätestens bis 10. Mai für unser Bundesland, also bis zum Muttertag.

**** 7:00 Uhr: Rechtsanwalt will für Unternehmer klagen

Die Entschädigungen für Österreichs Betriebe in der Corona-Krise seien ungleich, sagt Rechtsanwalt Willi Bergthaler von der Uni Linz. Er will für Unternehmer vor den Verfassungerichtshof ziehen. Er sagt, vor allem Tourismus- und Dienstleistungsbetriebe sind im Nachteil. Wenn ein Betrieb behördlich geschlossen worden ist, steht ihm nach dem Epidemiegesetz der volle Ersatz zu. Wenn aber "NUR" wegen der Betretungsverbote keine Kunden mehr kommen dürfen, haben sie kein Recht mehr auf Entschädigung, sagt Bergthaler.

Dienstag, 21.04.2020

**** 16:30 Uhr: Schon fast 900.000 Arbeitnehmer von Kurzarbeit betroffen

Kurzarbeit nimmt in Österreich weiter rasant zu. Mit Stand vom Freitag (17.4.) lagen bereits 63.189 genehmigungsfähige Anträge für 871.039 Jobs vor, teilte Arbeitsministerin Christine Aschbacher am Montag mit. Dazu kommen noch über 15.000 Anträge, bei denen Informationen fehlen und die erst vom AMS nachbearbeitet werden müssen. Eine Woche davor (10.4.) hatte es Anträge für 608.607 Jobs gegeben. Das für Kurzarbeit bewilligte Geld dürfte damit nicht ausreichen. Die Mittel waren erst vorige Woche von drei auf fünf Mrd. Euro aufgestockt worden.

**** 14:00 Uhr: Nur ein Prozent der in Österreich neu Getesteten positiv

Nur ein Prozent der am Sonntag in Österreich durchgeführten Testungen auf das Coronavirus hat ein positives Ergebnis gebracht. Wie das Gesundheitsministerium vermeldete, sinken die Zahlen an Hospitalisierten und aktiv am Virus erkrankten Personen weiter. Weniger als 200 Menschen - 194 genau - befanden sich mit Stand Montagfrüh (9.30 Uhr) in intensivmedizinischer Betreuung. Die Zahl der aktiv Erkrankten liegt derzeit bei 3.649 Personen, die Summe der positiven Tests beträgt 14.795. 470 Personen verstarben mit oder an dem Virus.

**** 12:15 Uhr: ÖBB und Westbahn fahren jetzt gemeinsam

ÖBB-Personenverkehr und Westbahn haben wegen der Corona-Krise jetzt ihre Fahrpläne auf der Strecke Wien - Linz - Salzburg abgestimmt, die Züge fahren ungefähr in einem Halbstundentakt. Außerdem akzeptiert die Westbahn jetzt fast alle Fahrkarten der ÖBB (ausgenommen Sparschiene) und auch alle Verkehrsverbund-Fahrscheine, also auch die aus Niederösterreich und Salzburg.Umgekehrt könnt ihr jetzt mit einem vorab gekauften Westbahn-Fahrschein auch in einen Railjet-Express, Railjet oder ICE der ÖBB einsteigen, nicht aber in S-Bahn-, Regional - und REX-Züge. Hintergrund der neuen Regeln ist ein Auftrag des Verkehrsministeriums. Den neuen Fahrplan für die Weststrecke Salzburg - Linz - Wien findet Ihr auf der Homepage der Westbahn

**** 11:00 Uhr: Blümel will EU-Beihilfenrecht vorübergehend abschaffen

Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) hat die vorübergehende Abschaffung des EU-Beihilfenrechts gefordert. Damit soll ermöglicht werden, dass Staatshilfen an Unternehmen auch ohne Genehmigung der EU ausgegeben werden können. Man trage auch viele EU-weite Maßnahmen mit, die in der Coronakrise vor allem Staaten mit hoher Staatsverschuldung unterstützen sollen, beispielsweise den EU-Plan für Kurzarbeit. "Diese Solidarität darf keine Einbahnstraße sein," sagte Blümel.

**** 10:30 Uhr: Zweite Phase des Härtefallfonds für Selbstständige startet

Die zweite Phase beim Härtefallfonds für Selbstständige startet. Das Geld kann am Montag (12.00 Uhr) auf der Wirtschaftskammer-Website beantragt werden. Zur Verfügung stehen bis zu 2.000 Euro drei Monate lang, also insgesamt bis zu 6.000 Euro. Betroffene bekommen, wenn sie eine "wirtschaftlich signifikante Bedrohung durch COVID-19" nachweisen, in der Regel 80 Prozent des Verdienstentgangs ersetzt. Um die österreichischen Unternehmen in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen, hat das Finanzministerium eine eigene Hotline eingerichtet. Unter der Telefonnummer 050 233 770 erhalten Sie in der Zeit von Montag bis Donnerstag von 7.30 bis 15.30 und am Freitag von 7.30 bis 12 Uhr Auskünfte.

**** 09:00 Uhr: Mit Blutplasma behandelter CoV-Patient in Österreich genesen

In Österreich ist erstmals ein mit Blutplasma eines geheilten Covid-19-Patienten behandelter Patient wieder vom Coronavirus genesen. Das berichtet die "Kleine Zeitung". Der 36-jährige Steirer ist demnach nach einem Monat Krankheit aus der Intensivbehandlung auf die Normalstation verlegt worden und bereits drei Mal negativ auf SARS-Cov-2 getestet worden. Auch an Kliniken in Tirol und Salzburg werden an Covid-19 Erkrankte mit Plasma von Genesenen behandelt - nach Angabe seiner Ärzte ist der steirische Patient aber der erste in Österreich, der nach der Therapie genesen ist.

**** 08:00 Uhr: Maskentragen laut Kanzler Kurz künftig auch in Restaurants

Die Österreicher werden wegen der Coronavirus-Pandemie in Lokalen künftig Gesichtsmasken tragen müssen. Das sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) in einem Videointerview mit dem US-Fernsehsender CNN am Sonntag. "Die Leute müssen in Geschäften, aber in Zukunft auch in den Restaurants oder anderswo Masken tragen. Ich denke, das kann hilfreich sein", sagte Kurz. Gelten solle die Maskenpflicht natürlich für das Personal, nicht für die Gäste, präzisierte das Bundeskanzleramt auf APA-Anfrage.

Montag, 20.04.2020

12:06: Köstinger stellt Sonderregelung für deutsche Urlauber in Aussicht, Gesundheitsministerium zurückhaltend

Tourismusministerin Elisabeth Köstinger hat in Aussicht gestellt, dass im Sommer Urlauber aus Deutschland möglicherweise wieder einreisen können. Über ein bilaterales Abkommen könnte es ermöglicht werden, dass Urlauber aus jenen Ländern nach Österreich kommen, die das Virus gut im Griff haben. Das Gesundheitsministerium reagiert darauf mit Zurückhaltung. Das hänge ganz von der Entwickung der Infektionszahlen in Österreich und den anderen Ländern ab. 

19.4., 08:12 Uhr: Erstmals mehr als 10.000 Österreicher nach Infektion gesund

Die Zahl der Genesenen nach einer nachgewiesenen Corona-Virus-Infektion ist auf über 10.000 gestiegen. Gleichzeitig sinkt die Zahl der aktuell Infizierten auf rund 4.000, und auch die Zahl derer sinkt, die intensivmedizinisch betreut werden müssen. Gesundheitsminister Rudi Anschober warnt aber davor jetzt zu sorglos zu werden. Denn wie sich die teilweise Öffnung der Geschäfte diese Woche auswirkt, das wird sich frühestens Ende kommender Woche zeigen.

In Oberösterreich ist die Zahl der aktuell nachweislich Erkrankten auf 335 gesunken, also erneut um rund 50 weniger als gestern.

 

**** 10:35 Uhr: Bund rettet mit Finanzspritze Zugverbindung Wien-Salzburg

Mit einer Notvergabe sichert der Bund die Zugverbindung Wien-Salzburg. Er beauftragt ÖBB und Westbahn damit, die Zugverbindung aufrecht zu erhalten und zahlt Geld dafür - mehr als 48 Millionen Euro für die nächsten drei Monate. Sonst hätte der Zugverkehr eingestellt werden müssen. Ab Montag fahren die Züge zwischen Wien und Salzburg halbstündlich, die Tickets gelten sowohl für ÖBB und Westbahn.

**** 09:34: Stadt Linz plant Lerncamps in den Sommerferien

Die Stadt Linz sucht derzeit freiwillige Lehrer, die in den Sommerferien mit förderbedürftigen Kindern Defizite aus der Homeschooling-Zeit aufholen. Einige hätten sich auch schon gemeldet, heißt es. Konkret sollen die Lehrer ein bis zwei Wochen vormittags Schüler der 1. und 2. Klassen Mittelschule unterrichten und Defizite ausgleichen. Nachmittags ist ein Freizeitprogramm für die Schüler geplant. Für Schüler der 3. und 4. Volksschulklassen ist ein Förderprogramm in den Horten geplant.

**** 18.4., 07:10 Uhr: Drei neue Todesfälle in Oberösterreich

In Oberösterreich sind mit Stand heute Morgen aktuell 385 Menschen nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. Das ist erneut ein leichter Rückgang. Es sind aber leider auch drei Patienten an oder mit Covid19 verstorben: Ein 83Jähriger und ein 89Jähriger aus dem Bezirk Steyr-Land und ein 83Jähriger aus dem Bezirk Freistadt.

 

**** 15:15 Uhr: Das Rote Kreuz sucht dringend Blutspender

Weil die Krankenhäuser nun langsam in den Normalbetrieb zurück kehren und aufgeschobene Operationen nachgeholt werden, werden mehr Blutspenden gebraucht. „Besonders gefragt sind derzeit Spender der Blutgruppen 0 negativ, A negativ, B negativ und A positiv“, sagt OÖ. Rotkreuz-Präsident. Dr. Aichinger Walter. Blut spenden können auch wieder gesunde Covid-19-Patienten 28 Tage nach Genesung.

Das Rote Kreuz sucht darüber hinaus Menschen, die nachweislich an Covid-19 erkrankt waren und seit mindestens 14 Tagen wieder gesund sind. Sie können Lebensretter für andere Covid-19-Patienten werden: „Die im Blutplasma von Genesenen vorhandenen Antikörper helfen schwer erkrankten Personen, ihre Infektion zu besiegen“, erklärt Aichinger. 

Blutspendetermine finden unverändert in den Gemeinden statt. Eine Blutplasmaspende kann ausschließlich in der Blutzentrale in Linz nach Terminvereinbarung abgenommen werden.

**** 11:45 Uhr: Keine Großveranstaltungen bis 31.August

Heuer im Sommer werden keine Großevents möglich sein, sagte Vizekanzler und Kulturminister Werner Kogler (Grüne) am Freitag bei einer Pressekonferenz in Wien. Das bereits bis Ende Juni geltende Veranstaltungsverbot wurde für diese Bereiche bis 31. August verlängert. Ansonsten soll, nachdem es bereits zu einer schrittweisen Öffnung der Geschäfte gekommen ist, auch das Kulturleben in den kommenden Wochen langsam wieder anlaufen. Konkret sollen Mitte Mai Museen und "Orte der Präsentation im künstlerisch-kulturellen Bereich" wieder öffnen können.

**** 10:30 Uhr: Immer mehr Menschen von SARS-CoV-2-Infektion erholt

Weiter gute Nachrichten bei den Coronavirus-Zahlen aus Österreich: Immer mehr Menschen haben sich nach einer SARS-CoV-2-Infektion erholt. 9.704 sind wieder genesen, wie es am Freitag aus dem Innenministerium (Stand 9.30 Uhr) heißt. Weit unter 1.000, nämlich 909 liegen noch wegen einer Infektion im Spital. Das heißt, dass in den letzten 24 Stunden 58 Menschen als gesund entlassen werden konnten.

**** 10:15 Uhr: Spitäler und Arzt-Praxen öffnen wieder

Auch Spitäler und Arztordinationen sollen schrittweise wieder in einen „Normalbetrieb“ übergehen, sagt heute Gesundheitsminister Rudolf Anschober. Allerdings regional differenziert, mit einem Wartezimmermanagement, Abstandsregeln und Mund-Nasen-Masken. Die Einschränkungen für Besucher in Krankenhäusern bleiben. Der Schutz des Systems bleibe weiterhin erste Priorität, so Anschober. Es werde sicher noch länger keine Normalsituation in den Spitälern herrschen. 

**** 09:00 Uhr: Jabloner nimmt Kanzleramt bei Corona-Gesetzen in Pflicht

Ex-Justizminister Clemens Jabloner nimmt in der Diskussion um die von vielen Juristen als problematisch eingestuften Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie das ÖVP-geführte Bundeskanzleramt in die Pflicht. "Es ist ja nicht der Gesundheitsminister ganz allein auf weiter Flur", sagte er am Freitag im Ö1-"Morgenjournal", nachdem am Vorabend das Expertengremium zur Evaluierung getagt hatte. Das Kanzleramt sei für die verfassungsgemäße Vorbereitung aller Rechtsakte zuständig.

**** 08:00 Uhr: BBC: Formel-1-Saisonstart am 5. Juli in Österreich geplant

Die Formel 1 steuert nach der Corona-Zwangspause angeblich einen Saisonstart ohne Zuschauer in Österreich an. Auf das Rennen in Spielberg am 5. Juli könnten dann zwei WM-Läufe vor leeren Rängen in Silverstone folgen, berichtete die BBC unter Berufung auf einen vorläufigen Plan der Rennserie. Die Formel-1-Spitzen hatten am Donnerstag in einer Video-Konferenz über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise beraten, Beschlüsse aber zunächst vertagt.

Freitag, 17.04.2020

**** 13:30 Uhr: Finanz akzeptiert Ansuchen um Strafstundung per Mail

Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) hat eine weitere Corona-Verordnung erlassen. Die Finanzstrafbehörden akzeptieren bis Ende Mai 2020 bestimmte Anbringen per Mail (corona[at]bmf.gv.at), etwa das Ansuchen, eine Geldstrafe zu stunden oder in Raten zu zahlen, wenn man wegen der Virusbekämpfungsmaßnahmen in wirtschaftlicher Not ist und nicht fristgerecht zahlen konnte. Auch kann man die Finanz momentan elektronisch ersuchen, keine Stundungszinsen oder Säumniszuschläge auf Strafen zu verrechnen.

**** 11:30 Uhr: Alle Altersheime werden durchgetestet

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) kündigt heute an, dass alle Bewohner und Mitarbeiter in Pflege- und Altersheimen in Österreich auf das Corona-Virus getestet werden sollen. Es geht um 130.000 Menschen in 918 Alten- und Pflegeheimen. "Dies sei der Bereich mit dem größten Risiko", sagt Anschober. Eine andere Gruppe, die künftig verstärkt getestet werden soll, sind Mitarbeiter im Handel.

**** 10:40 Uhr: Massiver Rückgang der "aktiven" Kranken um 13,4 Prozent

Der Rückgang der "aktiven" an dem Coronavirus erkrankten Österreicher hat sich am Donnerstag weiter fortgesetzt und zwar massiv. Die Zahl der bestätigten Infektionen abzüglich Genesener und Toter ging auf 5.063 zurück. Das bedeutet ein Minus von 781 Fällen bzw. 13,4 Prozent (Stand 9.30 Uhr). Bisher wurden 14.459 Österreicher positiv auf das Coronavirus getestet.

**** 09:30 Uhr: 150 Millionen Euro für Start-up-Szene

Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) will die Liquidität der heimischen Start-up-Szene mit einem 150 Mio. Euro-Paket sichern. Die Coronakrise würde manchen "den finanziellen Boden entziehen". Weil Start-ups oftmals nur geringe Umsätze und keine Gewinne erzielen und nur über wenige Rücklagen verfügen, seien sie "sehr anfällig". Als Beauftragter für diesen Bereich wurde der Investor Michael Altrichter präsentiert. Ohne Hilfe befürchtet er "ein Massensterben".

Donnerstag, 16.04.2020

**** 16:55 Uhr: Keine großen Montagetrupps

Seit gestern sind also Fahrgemeinschaften wieder möglich: Mit Maske und einem Meter-Sicherheitsabstand im Wagen. Das ist schon im Privatbereich in einem kleinen Auto kaum möglich. Richtig schwierig wirds in der Baubranche: Größere Montagetrupps, wie sonst, in einem Bus loszuschicken ist nicht möglich, sagt Oberösterreichs Bau-Innungsmeister Norbert Hartl. "Derzeit werden die Fahrzeuge mit einem Mitarbeiter pro Sitzreihe besetzt. Das heißt, in einem 9-sitzigen Auto fahren maximal drei Mitarbeiter mit. Das bedeutet, dass wir mehr Transportkapazitäten brauchen, die wir teilweise durch weniger Mitarbeiter vorhanden haben." Teilweise fahren Mitarbeiter aber auch mit dem Privatauto und bekommen Kilometergeld. Der Innungsmeister empfiehlt den Betrieben, die Regeln genau einzuhalten. Der Gesundheit zu liebe, aber auch, weil Strafen drohen.

**** 16:50 Uhr: Corona-Gesetze werden nach Kritik evaluiert

Die türkis-grüne Regierung lässt die von vielen Juristen als problematisch eingestuften Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie nun doch evaluieren. Eine entsprechende Expertengruppe hat Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) angekündigt. An Bord ist u.a. der frühere VwGH-Präsident Clemens Jabloner. Er hält die Maßnahmen für "grosso modo verhältnismäßig", sieht aber Verbesserungsbedarf.

**** 16:22 Uhr: Zahl der "aktiv" am Coronavirus Erkrankten wieder gesunken

Auch nach Ostern hat sich der Rückgang der "aktiven" Coronavirus-Erkrankten in Österreich fortgesetzt. Dieser Faktor (bestätigte Infektionen abzüglich Genesener und Toter) sank im 24-Stunden-Vergleich um 324 Personen bzw. 5,3 Prozent auf 5.844 Personen (Stand: 9.30 Uhr). 14.335 Personen wurden bisher in Österreich positiv auf das Virus getestet, 8.098 (rund sechs Prozent plus) sind bereits wieder genesen, 393 Erkrankte starben.

**** 16:20 Uhr: "Stopp Corona"-App laut ARGE Daten "nicht praxistauglich"

Die Corona-App des Roten Kreuzes ist für die Organisation ARGE Daten "nicht praxistauglich". Die Matching-Wahrscheinlichkeit - also die Tatsache, dass ein aufgezeichneter Match auch ein tatsächlicher Kontakt innerhalb von zwei Metern ist - liege bei weniger als ein Promille, hieß es am Mittwoch. Ein Lotto-Gewinn sei wahrscheinlicher, die App gebe daher "falsche Sicherheit".

**** 15:50 Uhr: Quarantäne über Altenmarkt im Pongau wird aufgehoben

Die Gemeinde Altenmarkt im Pongau hebt als letzte betroffene Gemeinde in Salzburg die Quarantäne ab Mitternacht auf. In den vergangenen Tagen sind alle Bewohner und Mitarbeiter des besonders von Corona betroffenen Seniorenwohnheimes getestet worden. Demnach war nur eine weitere Person war infiziert. 

**** 15:30 Uhr: Ab heute sind Anträge für den aufgestockten Familienhärtefonds möglich

Wie Familienministerin Christine Aschbacher (ÖVP) mitteilte, stehen auf der Webseite des Familienministeriums ein Informationsblatt und das Antragsformular zur Verfügung. Maximal erhalten Familien 1.200 Euro pro Monat. Hier gibts die Infos.

**** 15:20 Uhr: Ab heute werden die Einberufungsbefehle an Miliz-Soldaten verschickt.

Im Einsatz sind die mehr als 3.000 Soldaten ab 4. Mai bis voraussichtlich Ende Juli, sagt Bundesheer-Sprecher Michael Bauer. Die Miliz bewacht auch Botschaften und andere wichtige Gebäude. Bevor der Einsatz losgeht, wird es für die Soldaten noch ein zweiwöchiges Training geben, in dem sie gezielt auf ihre Aufgaben vorbereitet werden.

**** 14:00 Uhr: Opposition kritisiert "neue Normalität" in Corona-Zeiten

Die Opposition kritisiert den Umgang der Regierung und besonders von Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) mit den verfassungsrechtlich abgesicherten Grundrechten in der Corona-Krise. SPÖ und NEOS stoßen sich an der von diesem ausgerufenen "neuen Normalität". Mit ihren "drastischen Eingriffen in Grund- und Freiheitsrechte" dürfe diese "keine Normalität werden", betonte SPÖ-Justizsprecherin Selma Yildirim. "Es gibt entweder Normalität oder nicht. Es gibt keine neue Normalität", sagte NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger via Twitter. FPÖ-Klubchef Herbert Kickl fordert eine klare Stellungnahme von Bundespräsident Alexander Van der Bellen zu den jüngsten Aussagen des Kanzlers.

**** 12:14 Uhr: Seit gestern 14.4 ist es auch gestattet, mit Öffis an öffentliche Orte im Freien zu fahren

Zuvor war die Fahrt zum Spazierengehen oder Sporteln mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht gestattet. Seit gestern ist das erlaubt, steht auf der website des Gesundheitsministeriums.

**** 11:50 Uhr: Es ist nicht vorstellbar, dass mit 1.Mai die Bäder aufsperren, sagt Kogler

Es gehe auch um Abstand auf der Liegewiese, Kassen, Ein- und Ausgänge. In den Ressorts werde an Lösungen gearbeitet. Man sei interessiert daran, dass dieser Badesommer nicht verloren gegeben werden muss. "Von Betretungsverboten in einen See hinein", sei Kogler nichts bekannt.

**** 11:40 Uhr: Kogler will Geister-Rennen in der Formel 1 nicht im Wege stehen

Im Motorsport sei der Mindestabstand weniger ein Thema. In Österreich gehts um das Rennen im steirischen Spielberg im Juli. Allerdings spielen hier die Ein- und Abreise der internationalen Teams eine Rolle. Das müsse mit Quarantäne oder Gesundheitstests verbunden werden. Aus Sicht der Sportverbände könnte sich das "ausgehen", sagt Kogler.

**** 11:35 Uhr: Fußball-Geisterspiele mit Vorab-Corona-Tests möglich

Es sollen "Geisterspiele" im Profi-Fußball möglich sein. Also Spiele, die ohne Zuschauer stattfinden. Diese sollen im Fernsehen übertragen werden. Weil im Fußball keine Mindestabstände eingehalten werden können, sollen Spiele nur dann gestattet sein, wenn Spieler, Betreuer und Trainer mindestens 48 Stunden vorher auf das Corona-Virus getestet werden. Die Tests muss sich die Bundesliga selbst organisieren. Das Kleingruppen-Training für Fußball-Spitzenclubs ist schon ab 20. April wieder erlaubt.

**** 11:30 Uhr: Outdoor-Freizeit- und Breitensportanlagen ab 1.Mai wieder offen

Ab 1.Mai soll das Betretungsverbot im Bereich Freizeit- und Breitensport schrittweise aufgehoben werden. Vizekanzler Werner Kogler nennt bei einer Pressekonfenez Beispiele für Sportarten, die - ohne Zuschauer - wieder möglich sein sollen: Leichtathletik, Tennis, Golf, Bogenschießen, Schießen, Segelfliegen. Die Aufzählung aller Sportarbeiten sei nicht möglich, aber es damit klar "in welche Richtung es gehen wird", so Kogler.

Kogler empfiehlt außerdem größere Mindestabstände für Sportler: Beim Radfahren oder Laufen empfiehlt er Mindestabstände zwischen fünf und 20 Metern. Für Berufssportler gelten die Ausnahmen auch Indoor. 

**** 10:00 Uhr: Zahl der "aktiven" Corona-Erkrankten sank um 5,3 Prozent

Auch nach Ostern hat sich der Rückgang der "aktiven" Coronavirus-Erkrankten in Österreich fortgesetzt. Dieser Faktor (bestätigte Infektionen abzüglich Genesener und Toter) sank im 24-Stunden-Vergleich um 324 Personen bzw. 5,3 Prozent auf 5.844 Personen (Stand: 9.30 Uhr). 14.335 Personen wurden bisher in Österreich positiv auf das Virus getestet, 8.098 (rund sechs Prozent plus) sind bereits wieder genesen, 393 Erkrankte starben.

**** 09:00 Uhr: Expertin sieht in Coronavirus-Fallzahlen "erfreulichen" Trend

Die Virologin Elisabeth Puchhammer-Stöckl hat sich über die aktuellen Coronavirus-Fallzahlen in Österreich erfreut gezeigt. Offenbar habe die Bevölkerung bei der Eindämmung der Corona-Epidemie "ganz massiv mitgemacht", so die Virologin zur APA. Bei der Rückkehr zu Normalität, müsse man nun sehr vorsichtig vorgehen, so der Grazer Forscher Ivo Steinmetz. Bei der am Dienstag begonnenen schrittweisen Lockerung des Lockdowns sei nun das große Thema genau zu analysieren und zu prognostizieren, "welche Maßnahmen wieder mit welchem Anstieg in Verbindung gebracht werden", so Puchhammer-Stöckl.

**** 06:00 Uhr: Fahrgemeinschaften wieder möglich - aber nur mit Abstand und Maske

Ab sofort sind Fahrgemeinschaften wieder erlaubt. Aber nur mit Maske und einem Meter Sicherheistabstand. In der Praxis heißt das: In einem Kleinwagen sind Fahrgemeinschaften nur schwer möglich. In größeren Autos mit mehreren Sitzreihen oder Bussen können aber nun auch Personen gemeinsam fahren, nicht in einem Haushalt leben, so der KFV.

Mittwoch, 15.04.2020

**** 13:00 Uhr: Tägliche Corona-Testkapazität in Österreich auf 10.000 erhöht

Die tägliche Testkapazität auf das Coronavirus in Österreich liegt mittlerweile bei 10.000. Dafür gebe es genug Reagenzien, sagte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) am Dienstag. Wie bereits mehrfach angekündigt, sollen weiter bzw. nunmehr zielgruppenorientiert einerseits Mitarbeiter in Gesundheitsbereich und im Handel sowie Personal und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen getestet werden. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) betonte, dass die besonders gefährdeten Gruppen noch stärker geschützt werden sollen.

**** 09:15 Uhr: Kurzarbeit-Anträge für 608.000 Jobs: Gelder steigen von 3 auf 5 Mrd.

Der Run auf die Kurzarbeit hält in Österreich wegen der Corona-Krise unvermindert an. Mittlerweile sind für die Arbeitsplätze von 608.607 Menschen entsprechende Anträge gestellt worden, um gut 200.000 mehr als Anfang voriger Woche. Deshalb werden die Mittel für die Kurzarbeits-Unterstützungen ein weiteres Mal aufgestockt, und zwar von drei auf fünf Milliarden Euro, erfuhr die APA aus dem Arbeitsministerium. Bis Freitag sind 53.646 Anträge auf Corona-Kurzarbeit beim Arbeitsmarktservice (AMS) eingelangt, über 20.000 sind bereits erledigt.

**** 09:00 Uhr: Zahlreiche Geschäfte sperren nach "Shutdown" wieder auf

Am Dienstag haben zahlreiche Handelsgeschäfte nach einem einmonatigen "Shutdown" wieder aufgesperrt. Es gilt Masken- und Abstandspflicht, bei großem Andrang kann es zu Blockabfertigungen kommen. Einkaufszentren, Gastronomie und Hotellerie müssen sich noch gedulden. Wieder offen haben auch die Bundesgärten in Wien. Neu geregelt wurde zudem, dass neben Begräbnissen künftig auch Hochzeiten nur im engsten Familienkreis stattfinden dürfen.

Dienstag, 14.04.2020

**** 10:44 Uhr: Keine Lapopts vom Land für Oberösterreichs Pflichtschüler

12.000 Kinder in höheren Schulen können sich schon demnächst einen Computer vom Bund ausborgen, damit sie am digitalen Heimunterricht teilnehmen können. Für die Pflichtschüler sind die Länder zuständig. Vom Land Oberösterreich wird es aber keine Laptops geben. Das Land sieht dafür keinen Bedarf. Es seien nur 586 Schüler, die derzeit mittels Homeschooling nicht erreicht werden können, das sind 0,47 Prozent. Und meist handle es sich dabei um Kinder, die schon im normalen Unterricht Probleme hatten und nicht wegen fehlender technischer Ausrüstung vom Radar verschwunden sind, heißt es vom Land.

 

**** 08:53 Uhr: Online Selbst-Check zu Corona-Verdacht

Husten, Schnupfen, Fieber ... viele Österreicher mit Erkältungssymptomen sind verunsichert und fragen sich, ob sie sich vielleicht mit dem Corona-Virus angesteckt haben. Das Oberösterreichische Rote Kreuz bietet jetzt ein Online-Tool, das anhand der abgefragten Symptome und Kriterien Hinweise gibt, ob man sich mit  dem Virus angesteckt hat. Hier findet ihr die Abfrage:  covid.o.roteskreuz.at

**** 11.4., 07:11 Uhr: Virusverbreitung ist rückläufig

Die sogenannte Virus-Reproduktion ist jetzt rückläufig. Das Virus wird also langsam zurückgedrängt. Die Reproduktionszahl ist nämlich auf unter 1 gesunken, was wiederum so viel heißt wie: Nicht mehr jeder Infizierte, verbreitet das Virus weiter und steckt weitere Menschen an. Im Durchschnitt gibt jeder Neunte das Virus nicht mehr weiter. Mitte März hat noch jeder Corona-Infizierte durchschnittlich bis zu vier weitere Personen angesteckt.

Aktuell sind bisher in Österreich mehr als  13.500 Personen positiv auf Corona getestet worden, mehr als 2.100 in Oberösterreich. Neu infiziert ist unter anderem auch eine Pflegemitarbeiterin am Ordensklinikum der Elisabethinen in Linz. 21 Mitarbeiter und 52 Patienten sind daraufhin unter häusliche Quarantäne gestellt worden. Die betroffene Abteilung bleibt aber offen.

**** 13:00 Uhr: AK sieht Missbrauch bei Kurzarbeit

Das Instrument der Kurzarbeit soll in der Corona-Krise Unternehmen entlasten und Arbeitsplätze retten. Allerdings dürften einige Firmen das System missbrauchen. Die Arbeiterkammer (AK) berichtete am Freitag von Arbeitnehmern, die trotz Kurzarbeit voll arbeiten müssten. Auch bei der Finanzpolizei gab es Anzeigen, teilte Finanzminister Gernot Blümel mit. Er ordnete Schwerpunktkontrollen an.

**** 11:45 Uhr: Leichter Rückgang bei Spitalsbettenbelegung erwartet

Österreich bewegt sich in der Corona-Krise bei der erwarteten Auslastung der Spitalskapazitäten "auf der sicheren Seite". Das betonte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) am Karfreitag. Demnach gehen die Prognosemodelle für nächste Woche von einem leichten Rückgang bei den belegten Betten aus. Erfreulich sei auch, dass der effektive Reproduktionsfaktor mittlerweile bei unter 1 liege. Diese Zahl gibt an, wie viele Mitmenschen eine mit dem Coronavirus infizierte Person derzeit ansteckt.

**** 10:30 Uhr: Erneut weniger aktive Fälle in Österreich: 7.021 erkrankt

Die Zahl der in Österreich aktiv an Covid-19 erkrankten Personen hat sich bis zum Karfreitag (Stand 10.30 Uhr) weiter verringert. Nach bisher 13.404 positiven Testergebnissen sind 6.064 Personen wieder genesen und 319 gestorben, teilten Innen- und Gesundheitsministerium mit. Die aktiven Fälle gingen damit im 24-Stunden-Vergleich um 7,4 Prozent auf 7.021 zurück. Die 319 Todesopfer bedeuteten einen Anstieg um 24 Verstorbene seit Donnerstag. Die Zahl der Covid-19-Patienten in Spitalsbehandlung sank unterdessen auf 1.032, das ist der niedrigste Stand seit 30. März.

**** 09:00 Uhr: Stichprobentest: Bis zu 67.400 Infizierte in Österreich

Das Ergebnis des von der Regierung beauftragten Stichprobentests liegt vor: In Österreich gab es Anfang April zusätzlich zu den Erkrankten in Spitälern zwischen 10.200 und 67.400 mit dem Coroanvirus SARS-Cov-2 Infizierte, der wahrscheinlichste Wert liegt bei 28.500 Infizierten. Das ergab die repräsentative Stichprobenuntersuchung von 1.544 Österreichern, wie Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) am Freitag bekannt gab. Mit den Tests wollte man überprüfen, wie groß die Dunkelziffer bei den Corona-Infektionen ist. Unter den 1.544 Personen, die für die Stichprobe getestet wurden, waren 0,32 Prozent positiv.

**** 08:00 Uhr: Ausgangsbeschränkung verlängert - Maskenpflicht in Öffis

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) hat in der Nacht auf Freitag die Verordnung über die Verlängerung der Ausgangsbeschränkungen bis Ende April veröffentlicht. Neben Begräbnissen sollen künftig auch Hochzeiten nur im engsten Familienkreis stattfinden. Zudem müssen Mund-Nasen-Masken ab Dienstag nach Ostern beim Einkauf in Supermärkten getragen werden. Auch in öffentlichen Verkehrsmitteln werden sie zur Pflicht.

**** 07:00 Uhr: EU-Finanzminister einigen sich auf Corona-Rettungspaket

Die EU-Finanzminister haben sich auf Hilfen in der Coronakrise von einer halben Billion Euro geeinigt. Der französische Finanzminister Bruno Le Maire sprach am Donnerstagabend von einer "ausgezeichneten Vereinbarung" beim Vorgehen gegen die unmittelbaren wirtschaftlichen Folgen der Pandemie. Von den Hilfen dürften vor allem Italien und Spanien profitieren. Kreditlinien aus dem europäischen Rettungsfonds ESM würden nur an geringfügige Auflagen geknüpft, sagten die Insider mit Blick auf den Kompromisstext.

Freitag, 10.04.2020

**** 14:00 Uhr: Rotes Kreuz bittet Corona-Genesene um Blutspenden

Corona-Genesene haben Antikörper im Blut, die anderen Patienten das Leben retten können. Die Blutspende ist nur in Linz und nur nach telefonischer Terminvereinbarung möglich. Alle Infos gibts hier.

**** 11:15 Uhr: Oster-Appell von Kurz: "Bitte bleiben Sie zu Hause"

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat kurz vor den Feiertagen noch einmal zu sozialer Distanz aufgerufen. Es sollten zu Ostern keine Familienfeste gefeiert werden, sagte er am Gründonnerstag. "Wir sind noch lange nicht über den Berg, denn das Virus ist nach wie vor mitten unter uns", teilte Kurz mit. "Bitte bleiben Sie zu Hause, treffen Sie niemanden, halten Sie Abstand." Jeder habe die Möglichkeit, "durch sein Verhalten Leben zu retten", so der Regierungschef.

**** 11:00 Uhr: Arbeitslose Familien erhalten Geld aus Härtefonds

Die Regierung will Familien, die wegen der Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Krise von Arbeitslosigkeit betroffen sind, durch einen Härtefonds unterstützen. Wer nach dem 28. Februar seinen Job verloren hat und Familienbeihilfe bezieht, soll hier eine einmalige Unterstützungsleistung beantragen können. Auch Selbstständige, die Geld aus dem Corona-Härtefonds erhalten, sollen sich an den Familienhärtefonds wenden können. Anträge sollen ab 14. April möglich sein, kündigten Familienministerin Christine Aschbacher (ÖVP) und Sozialminister Rudolf Anschober (Grüne) an.

**** 10:30 Uhr: Regierung stellt Computer für Schüler bereit

Die Bundesregierung stellt bis zu 12.000 PCs für jene Schüler an Bundesschulen bereit, die am Distance Learning nicht teilnehmen können, weil sie keine Endgeräte haben. Die Geräte werden aber nicht verschenkt, sondern nur bis Ende des Schuljahres geliehen. Es werden dafür 5,5 Mio. Euro in die Hand genommen. Die PCs gehen an AHS und berufsbildenden mittleren und höheren Schulen.

**** 08:00 Uhr: OÖ Bauern suchen händeringend Erntehelfer

**** 07:00 Uhr: Überarbeitete Stopp-Corona App ist fertig 

Gut 300.000 Österreicher haben die Stopp Corona App des Roten Kreuzes schon auf ihrem Smartphone. Nach Kritik unter anderem am Datenschutz haben die Entwickler die App überarbeitet. Neu ist etwa, dass Kontakte und Bewegungen jetzt auch automatisch abgespeichert werden können, sagt Bundesrettungskommandant Gerry Foitik. 
Datenschutzrechtlich ist alles sauber, sagt das Rote Kreuz. Die Stopp Corona App ist auch keine Tracking App, das heißt, sie erkennt nicht, wo man sich gerade befindet.

Donnerstag, 09.04.2020

**** 16:20 Uhr: Corona-Krise lässt Verteilungsdebatte aufflammen

Die enormen Kosten, die die Corona-Pandemie verursachen wird, werden Österreich noch lange beschäftigen. Und obwohl die Krise noch lange nicht ausgestanden ist, gibt es schon erste Forderungen für die Zeit danach. Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) sprach sich zur "gerechten Krisenfinanzierung" für die Besteuerung von "Millionen- und Milliarden-Erben" aus und löste damit unterschiedliche Reaktionen aus. Die SPÖ begrüßte den Vorstoß. Die ÖVP reagierte wenig erfreut, Kritik kam auch von der FPÖ.

**** 16:00 Uhr: Corona-Pandemie kostet Wirtschaft bisher elf Milliarden Euro

Die Coronavirus-Pandemie hat die heimische Wirtschaftsleistung nach Berechnungen der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) bisher um 11 Mrd. Euro schrumpfen lassen. Während der vergangenen fünf Wochen sei die Wertschöpfung aufgrund der Anti-Corona-Maßnahmen und durch den Einbruch von Exporten sowie Investitionen um 29 Prozent gesunken, teilte die OeNB am Mittwoch mit. Am stärksten betroffen seien die Branchen Beherbergung und Gastronomie, die Reisebranche, Dienstleistungen Sport/Unterhaltung sowie eine Reihe von weiteren Dienstleistungsbranchen.

**** 14:00 Uhr: Mehr Corona-Patienten auf Intensivstation

In Österreich sind in der Corona-Krise die aktiven Erkrankungen - die Anzahl der Infektionen mit SARS-CoV-2 abzüglich der Genesungen und der Todesfälle - weiter rückläufig. Die Reduktion fiel am Mittwoch mit 2,5 Prozent aber geringer aus als an den vergangenen Tagen. Bei den Intensivpatienten gab es dagegen ein signifikantes Plus von 9,9 Prozent. Mit Stand 10.00 Uhr befanden sich mit 267 Patienten so viele Erkrankte auf Intensivstationen wie noch nie zuvor.

**** 11:30 Uhr: Mündliche Matura entfällt

Matura findet heuer nur schriftlich statt und wird verschlankt, sagt Bildungsminister Faßmann. Ab 4. Mai starten drei Wochen gezielte Vorbereitung auf die Matura. Die schriftliche Matura beginnt am 25. Mai und wird am Haupttermin nur in Deutsch, Mathematik und einer Fremdsprache durchgeführt. Sicherheitsabstände müssen eingehalten werden. Alle Maturanten bekommen einen Mundschutz.

Auch die Lehr-Abschlussprüfungen werden stattfinden. Für Lehrlinge, die die letzte Klasse positiv abgeschlossen haben, entfällt der theoretische Teil der Abschlussprüfung.

**** 10:15 Uhr: Heuer ist Urlaub in Österreich angesagt, sagt Tourismusministerin Köstinger

Ab Mitte Mai soll der Tourismus stufenweise hochgefahren werden: Gastronomiebetriebe, Hotels und Freizeiteinrichtungen. Wobei die Regierung bis Mitte April evaluieren will, in welcher Form das möglich ist. Thermen seien etwa anders zu beurteilen, wie Selbstversorgerappartments, sagt Köstinger. Auch in Bädern werde es diesen Sommer neue Verhaltensregeln geben.

**** 10:00 Uhr: Keine Reisefreiheit solange das Corona-Virus nicht global besiegt ist

Derzeit gilt eine Reisewarnung wegen des Corona-Virus für 24 Staaten weltweit, sagt Außenminister Schallenberg. Die große Rückholung von Österreichern aus dem Ausland ist vorbei. Jetzt geht es um Einzelfälle. 3.500 Österreicher befinden sich noch im Ausland, um den ganzen Globus verteilt in 85 Ländern. 1.000 von ihnen wollen heim. 25 aus Chile, 23 aus Peru, 19 in Thailand.

**** 07:30 Uhr: Anschober bestätigt positiven Trend bei Corona-Erkrankungen

12.635 Covid-19-Erkrankungen sind bis Dienstagnachmittag (Stand 22.00 Uhr) in Österreich bekannt gewesen. "Der Kurs stimmt auch heute", so Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) zur Zunahme von 2,56 Prozent zum Vortag. "Vor ein paar Wochen lagen die Zuwachsraten bei über 40 Prozent, in den vergangen Tagen liegen sie konstant im unteren einstelligen Prozentbereich", betonte Anschober. Der Minister bezeichnete die aktuellen Werte als "großen Erfolg".

**** 07:00 Uhr: Kogler will für gerechte Krisenfinanzierung Erbschaftssteuer

Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) fordert zur "gerechten Krisenfinanzierung" eine Erbschafts- und Schenkungssteuer. "Ich bin für einen rigorosen Beitrag von Millionen und Milliarden-Erben", sagt er in der "Tiroler Tageszeitung". Die ÖVP reagierte verschnupft. "Für das wirtschaftliche Comeback Österreichs nach der Krise benötigt es einen noch nie da gewesenen nationalen Kraftakt und nicht irgendeine Einzelmaßnahme", hieß es. In dieser Ausnahmesituation brauche es "in der Regierung Zusammenhalt."

Mittwoch, 08.04.2020

**** 10: 30 Uhr: Land OÖ schnürt 580 Millionen Euro Hilfspaket

**** 10:00 Uhr: Neuer Onlinemarktplatz für kleinere österreichische Firmen

In der Corona-Krise sollen mehr heimische Anbieter Online-Shops aufsperren. Unter www.oesterreich.gv.at/onlinemarktplatz soll das möglich werden. Ein Spezialangebot für kleine Händler wird von shöpping.at und willhaben.at zur Verfügung gestellt. Dabei sind unter anderen auch "Frisch zu mir", Onlineshops Austria und Retail, sagte Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) am Dienstag. "Kauft lokal, das geht auch digital", appellierte Schramböck an die österreichische Bevölkerung.

**** 09:00 Uhr: In Tirol endet heute die Vollquarantäne

**** 08:00 Uhr: Weiter Rückgang bei aktiven Corona-Erkrankungen

Am Dienstag ist in der Coronakrise hierzulande ein weiterer Rückgang der aktiven Erkrankungen - die Infektionen mit SARS-CoV-2 abzüglich der Genesungen und der Todesfälle - verzeichnet worden. Den vierten Tag in Folge ist dieser signifikante Faktor in der 24-Stunden-Schau gesunken, diesmal um 3,4 Prozent auf 8.043 Fälle. Am vergangenen Freitag hatte es noch fast 9.000 aktive Erkrankungen gegeben. Mit Stand Dienstag, 8.00 Uhr, gab es in summe 12.322 Infektionen, 332 davon waren neu hinzugekommen.

**** 07:00 Uhr: Der britische Premier Boris Johnson ist Montagabend wegen seiner Covid-19-Erkrankung auf Intensivstation verlegt worden

Dienstag, 07.04.2020

**** 11:30 Uhr: Der erste Kraftakt ist gelungen, sagt Gesundheitsminister Anschober

Die Kurve der Neuinfektionen ist abgeflacht. Den dritten Tag in Folge hat in Österreich die Anzahl der von Covid-19 wieder Genesenen jene der Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 übertroffen. Mit Stand Montag, 10.30 Uhr, waren laut Innenministerium binnen eines Tages 465 Patienten wieder gesundet. Dagegen wies das Gesundheitsministerium 241 Neuinfektionen in den vergangenen 24 Stunden aus (Stand: Montag, 8.00 Uhr). Damit bestätigte sich eine Entwicklung, die am Freitag Anlass zu Zuversicht geboten hatte, als die aktiven Erkrankungen erstmals in der 24-Stunden-Schau zurückgegangen waren.

**** 11:00 Uhr: Das ist der Fahrplan zum Hochfahren nach Corona:

- Ab 14.April dürfen kleine Geschäfte unter 400m2, Bau- und Gartencenter öffnen

- Ab 1.Mai öffnen größere Geschäfte und Friseure

- Alle anderen Betriebe, Hotels und Gastronomiebetriebe werden nicht vor Mitte Mai aufsperren. Das soll Ende April entschieden werden

- Die Ausgangsbeschränkungen werden bis Ende April verlängert

- Maskenpflicht kommt ab Ostermontag, 13.April auch in Öffis

- Bis Mitte Mai kein Unterricht in der Schule

- Matura und Lehrabschlussprüfungen finden statt

- Keine Veranstaltungen bis Ende Juni

**** 07:00 Uhr: Ab heute sind Nasen-Mund-Schutzmaske beim Einkaufen Pflicht 

Die Maskenpflicht gilt für Geschäftslokale mit über 400 Quadratmeter Kundenbereich. Die Masken sollen von den Handelsunternehmen "kostenfrei" zur Verfügung gestellt werden, hatte es von der Bundesregierung geheißen. In den Geschäften von Rewe (Billa, Merkur, Penny, Bipa, Adeg) wird allerdings 1 Euro verlangt, wie der Konzern am Montag bekanntgab. 

Kunden können aber auch selbstgenähte Masken mitbringen oder sich ein Tuch oder einen Schal um Nase und Mund binden. Die Masken sollen verhindern, dass der Träger beim Husten oder Niesen durch Tröpfcheninfektionen andere Menschen ansteckt. Die Masken schützen nicht den Träger vor einer Ansteckung, deshalb gilt weiter der 1-Meter-Sicherheitsabstand.

Montag, 06.04.2020

****11:52 Uhr: Leichter Anstieg bei Fällen von häuslicher Gewalt

Innenminister Karl Nehammer und Frauenministerin Susanne Raab haben am Sonntag Vormittag aktuelle Zahlen präsentiert. Demnach hat es im März zwar keinen signifikanten, aber doch einen leichten Anstieg bei Fällen von häuslicher Gewalt gegeben. 961 Mal hat die Polizei ein Betretungsverbot ausgesprochen, im Februar war das  874 Mal nötig. Der Bund weitet deshalb auch eine Info-Kampagne aus, auch mehrsprachig, um Opfern zu zeigen: Ihr seid nicht allein und bekommt Hilfe. Die Telefonnummer der Helpline ist 0800 222 555.

****10:45 Uhr: Erster Infizierter in Oberösterreich wieder gesund

Oberösterreichs Patient 0, also jener Oberösterreicher, der als erstes positiv auf das Corona-Virus getestet worden ist, ist wieder gesund. Der 80Jährige aus Puchenau hatte sich im Skiurlaub in Südtirol angesteckt. Er ist genau einen Monat nach der Diagnose wieder genesen und aus der häuslichen Isolation entlassen worden.

****5.4., 08:12 Uhr: Erstmals mehr Genesene als Neuinfizierte

In Österreich sind erstmals mehr Menschen nach einer Corona-Virus-Infektion gesund geworden als sich neu angesteckt haben. Mit Stand 8 Uhr Früh sind 11.767 Österreicher positiv auf das Virus getestet worden.  In Oberösterreich sind es 1.916. Die Zahl der Toten in Oberösterreich ist auf 20 gestiegen. Im Bezirk Vöcklabruck sind ein 77Jähriger und eine 73Jährige nach einer Corona-Virus-Infektion gestorben.

 

****12:21 Uhr: Auch Sportvereine bekommen Hilfspaket

Vizekanzler Werner Kogler kündigt an, dass es auch für Sportvereine ein Hilfspaket des Bundes geben wird, für große und kleine Vereine. Es wird gerade ausgearbeitet, die Richtlinien sollen aber ähnlich wie bei den Hilfen für die Wirtschaft sein. Er stellt auch in Aussicht, dass Sportstätten für Spitzensporter schon vorzeitig für das Training geöffnet werden könnten.

****11:00 Uhr: Ab sofort Filterschutzmasken made in Austria

Ein Vorarlberger Fimen-Konsortium hat eine Schutzmaske gegen das Corona-Virus entwickelt. Sie schaut aus wie ein Mund-Nasen-Schutz, hat aber einen Filter eingebaut, 95 Prozent der Viren aus der Luft filtert. Damit entspricht die Maske der Klasse FFP2 und kann auch in Spitälern eingesetzt werden. Die Produktion wird jetzt von derzeit 15.000 Masken pro Tag auf 100.000 hochgefahren. Und es werden bundesweit NäherInnen gesucht, um bis zu 500.000 Masken pro Tag zu produzieren. Außerdem hat die oberösterreichische Lenzing begonnen Schutzanzüge zu fertigen.

NäherInnen können sich unter folgendem Link melden: https://www.schutzmasken-vorarlberg.at

****4.4., 07:14 Uhr: 13 Tonnen Schutzmaterial in Oberösterreich angekommen

Freitag Nachmittag sind insgesamt 13 Tonnen Schutzmaterial in Oberösterreich angekommen. Es handelt sich um je 500.000 OP-Masken und Handschuhe, je 50.000 Filtermasken und Gesichtsschilder und 15.000 Schutzoveralls. Sie sind zuvor mit einem Flieger aus Shanghai nach Wien gebracht und von dort per Lkw nach Oberösterreich gebracht worden. Jetzt werden sie nach einem genauen Aufteilsungsschlüssel an Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen, niedergelassene Ärzte, Feuerwehr, Polizei und weitere kritische Infrastruktur verteilt.

Die aktuellen Zahlen von Samstag Morgen (7 Uhr): bundesweit sind 11.525 Personen positiv auf das Corona-Virus getestet worden, davon 1.868 in Oberösterreich. 135 Oberösterreicher werden derzeit im Krankenhaus behandelt, 33 intensivmedizinisch. Und insgesamt sind mittlerweile fast 100.000 Menschen getestet worden.

 

**** 11:40 Uhr: Diese Erleichterungen kommen für Mieter

Justizministerin Alma Zadić sagt: Zwischen April und Juni werde es keine Delogierungen geben. Wer Miete nicht zahlen könne, werde nicht gekündigt, sondern kann bis 2021 nachzahlen.

**** 11:30 Uhr: In 14 Justizanstalten hat die Maskenproduktion begonnen

Justizministerin Zadic sagt, die Insassen von 14 Justizanstalten produzieren pro Woche rund 3.000 Masken, die wiederverwendbar und waschbar. Ziel sind 5.000 pro Woche.

**** 11:00 Uhr: Bundesheer näht Masken in Tarn-Optik

Auch das Bundesheer näht nun Schutzmasken. Geplant ist die Produktion von 2.000 bis 3.000 Masken pro Tag. Die Näherinnen des Heeres arbeiten großteils im Home Office. Jeder Soldat soll drei Masken bekommen.

**** 10:20 Uhr: Vizekanzler Werner Kogler deutet langsames Hochfahren der Wirtschaft an

Details zum Hochfahr-Fahrplan werden nächste Woche präsentiert, sagt Kogler.

**** 10:15 Uhr: Für Unternehmen die Hilfsgelder bekommen kommt ein einjähriger Auszahlungsstopp für Dividenden und Beschränkungen von Managerboni

**** 10:10 Uhr: Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen bleiben bis 24. April geschlossen

**** 10:00 Uhr: Abholen von vorbestellten Speisen in Gasthäusern ist wieder erlaubt

Sofern diese Speisen nicht vor Ort konsumiert werden und sichergestellt ist, dass gegenüber anderen Personen dabei ein Abstand von mindestens einem Meter eingehalten wird.

**** 07:00 Uhr: Parkplätze für Tagesausflügler limitiert

Unter den Mottos „Fahr nicht fort. Spazier‘ im Ort.“ bzw. „Bleib gesund. Bleib im Ort.“ will das Land verhindern, dass zu viele Menschen zum Wandern zu beliebten Ausflugszielen fahren. Deshalb sind seit gestern folgende Parkplätze limitiert, bzw. gesperrt:

Eingeschränkte Parkmöglichkeiten ab 2. April (im Bereich der Landesstraßenverwaltung):
·         Langbathsee (Ebensee)
·         Offensee (Ebensee)
·         Gosausee und Umgebung (Gosau - 5 Parkplätze)
·         Almsee (Grünau)
·         Mondsee (Loibichl)
·         Irrsee (Zell am Moos)
·         Irrsee (Tiefgraben)
·         Attersee (Litzlberg)
·         Traunsee (Bräuwiese, Traunkirchen)

Auch die touristischen Beteiligungen der OÖ Landesholding werden das Parkplatzangebot und den Zugang zu Wanderwegen ab 2. April stark einschränken. Dies umfasst die Parkplätze der OÖ Seilbahnholding in Ebensee am Feuerkogel, Obertraun-Krippenstein und Gosau-Hornspitzbahn genauso wie in Hinterstoder, bei der Wurzeralm und am Kasberg.

**** 06:00 Uhr: Auch junge Menschen erkranken schwer

Auch in OÖ gibt es junge und fitte Patienten, die einen schweren Verlauf haben und keiner weiß wieso, sagt Lungenspezialist Bernd Lamprecht von der Uniklinik Linz. Er hat bisher mehr als 50 Corona-Patienten behandelt. Gestern hat er im JKU Corona Update - das war ein Live-Interview im Internet - Infos gegeben. Vom Verlauf her ist es bei schweren Erkrankungen so, dass es am 7.Tag der Erkrankung nicht besser, sondern schlechtern wird und manche mit Atemnot ins Spital müssen. Rund 100 Patienten liegen derzeit in OÖ in einem Krankenhaus. Von ihnen wiederum muss jeder 5.auf die Intensivstation. Von den Intensiv-Patienten überlebt nur jeder Zweite, sagt Lamprecht

Freitag, 3.04.2020

**** 13:30 Uhr: Die meisten stecken sich mit Corona im Inland an

Beim Großteil der Coronavirus-Infektionen in Österreich haben sich die Betroffenen auch hierzulande angesteckt. Lediglich 3,5 Prozent der Fälle haben ihre Quelle wahrscheinlich im Ausland, ergab eine Analyse der Agentur für Ernährungssicherheit (AGES). Insgesamt 306 Personen haben demnach die Infektion "im Ausland erworben", sagte Franz Allerberger, Leiter des Bereichs Humanmedizin der AGES. "Die Botschaft ist, der Großteil steckt sich bei uns an", sagte der Experte. Er geht im übrigen davon aus, dass "bald ein Prozent der Bevölkerung", also rund 90.000 Menschen, in Österreich infiziert sein werden.

*** 12:15 Uhr: Kulturplattform OÖ startet Aktion #drüberretten

Unter dem Hashtag #drüberreten bittet die Kulturplattform Oberösterreich (KUPF) jetzt, Gutscheine für Veranstaltungen zu kaufen. So bekommen Veranstalter und Kulturvereine jetzt Geld für die laufenden Kosten. Eingelöst werden können die Gutscheine dann nach dem Ende der Corona-Krise: https://kupfticket.at/drueberretten/

**** 12:00 Uhr: Unfallversichung für Home Office

Eine gute Nachricht gibt es für alle, die im Home Office arbeiten. Sie sind in Zukunft - so wie auch am normalen Arbeitsplatz - unfallversichert. Diese neue Regelung wird morgen im Nationalrat beschlossen und gilt rückwirkend ab dem 11. März.

**** 11:55 Uhr: Bisher 92.190 Testungen auf SARS-CoV-2 in Österreich

Wien - Bisher hat es in Österreich 92.190 Testungen auf SARS-CoV-2 gegeben und damit deutlich mehr als zuletzt vom Gesundheitsministerium verlautbart worden war. Das gab Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) am Donnerstag im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt. Mit Mittwoch waren bundesweit knapp 56.000 Testungen ausgewiesen worden. "Es gibt deutlich mehr Testungen, als in den Tagesmeldungen ersichtlich", sagte Anschober. Als Grund für die Differenz nannte der Minister, dass viele kleine Labors noch nicht mit der Schnittstelle verbunden sind, die direkt Daten ins Epidemiologische Meldesystem (EMS) einspeist.

**** 11:45 Uhr: Bericht über "Erster Fall in Ischgl bereits am 5. Februar" wurde vom Land Tirol korrigiert

Der erste Corona-Fall ist in Ischgl bereits am 5. Februar aufgetreten. Dabei hat es sich um eine Schweizer Touristin gehandelt, die erst Wochen später positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurde. Das gab Franz Allerberger, Leiter des Bereichs Humanmedizin der AGES (Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit) am Donnerstag bekannt. Update: Am Nachmittag widersprach das Land Tirol dieser Darstellung. Das Gesundheitsministerium sprach schließlich von einem "Eingabefehler". Es habe sich nicht um den 5. Februar, sondern um den 5. März gehandelt.

**** 11:30 Uhr: Krankenkassen identifizieren Risikogruppen

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) hat am Donnerstag im Zusammenhang mit den Schutzmaßnahmen für Corona-Risikogruppen erklärt, dass die Identifikation durch die Krankenkassen erfolge. "Diese Daten erarbeiten wir auf Basis der Medikamentierung", sagte Anschober. Für die Risikogruppe gilt verpflichtendes Home Office oder eine bezahlte Dienstfreistellung. Der Kreis der Betroffenen soll bis zum Wochenende bekannt sein, die Umsetzung der Maßnahme erwartet Anschober nächste Woche. Österreichs Krankenkassen werden dem Gesundheitsministerium ihre Daten der Versicherten für die Corona Forschung geben. Das haben die Sozialversicherungsträger entschieden. Die Daten werden anonymisiert.

**** 11:00 Uhr: Die Corona Zuwachsraten steigen nicht mehr so schnell

Gesundheitsminister Rudolf Anschober hat ein Update über die Corona Situation in Österreich gegeben. Mittlerweile gibt es 10.842 bestätigte Fälle. Es gibt aber auch positive Nachrichten. Die Corona Zuwachsraten steigen nicht mehr so schnell an und sind mittlerweile in allen Bundesländern im einstelligen Prozentbereich. Der Gesundheitsminister appelliert deswegen einmal mehr an alle, weiter durchzuhalten.

**** 10:55 Uhr: OÖ. Gärtner verkaufen trotz Krise

Salat-Pflanzerl setzen gegen den Corona-Blues. Landesgärtnermeister Hannes Hofmüller aus Bad Schallerbach sagt heute: Produzierende Gärtnereibetriebe dürfen trotz Viruskrise verkaufen. Auf der Website ooe-gaertner.at findet ihr eine Liste mit allen Fachbetrieben, die offen haben oder liefern.

Donnerstag, 02.04.2020

**** 15:45 Uhr: Mund-Nasen-Schutz noch nicht überall verteilt

Seit heute soll in Supermärkten der Mund-Nasen-Schutz für Kunden verteilt werden. Allerdings ist das noch nicht in allen Märkten auch tatsächlich der Fall. Zuletzt hat es auch immer wieder Unklarheiten über die Regelung gegeben und nicht allen scheint die richtige Hanhabung des Gesichtschutzes klar zu sein. Die Bundesregierung hat jetzt eine genaue Handlungsanleitung zu den Masken herausgegeben: Fragen und Antworten zum Mund-Nasen-Schutz [PDF]

**** 13:30 Uhr: Härtefallfonds wird auf zwei Milliarden Euro aufgestockt

**** 12:00 Uhr: Coronavirus bringt historischen Arbeitslosenrekord

Die Coronavirus-Pandemie hat die Arbeitslosenzahlen in Österreich auf einen historischen Höchststand seit 1946 nach oben schnellen lassen. Ende März gab es im Vergleich zum Vorjahresmonat um 52,5 Prozent mehr Personen ohne Job. Arbeitslose und Schulungsteilnehmer zusammengerechnet waren 562.522 (+193.543) ohne Beschäftigung. Die Arbeitslosenquote nach nationaler Definition stieg um 4,7 Prozentpunkte auf 12,2 Prozent. Die Zahl der Arbeitslosen und AMS-Schulungsteilnehmer stieg am stärksten im Bereich Beherbergung und Gastronomie (+145,1 Prozent, +60.784 Personen) und am Bau (+94,8 Prozent, +28.191 Personen).

**** 07:45 Uhr: 3.500 außerordentliche Zivildiener treten heute ihren Dienst an

Die Zivildiener helfen bei der Versorgung und Betreuung älterer Menschen sowie bei Kranken- und Rettungstransporten.

**** 07:00 Uhr: Coronavirus-Mundschutzpflicht in Supermärkten beginnt

Heute soll zur Eindämmung des Coronavirus die Mundschutzpflicht in den Supermärkten, Drogerien und Drogeriemärkten beginnen. Spätestens nächste Woche sind die Masken Pflicht. "Die zusätzlichen Hygieneregeln sind unverzüglich, spätestens jedoch mit 6. April 2020 umzusetzen", heißt es im Erlass des Gesundheitsministerium. Geschäfte mit weniger als 400 Quadratmeter sind ausgenommen. Dort gelten weiter nur die bisherigen Hygienevorschriften in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie.

**** 06:00 Uhr: Über 10.000 Corona-Infizierte in Österreich

Die Zahl der Personen, die sich in Österreich nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben, ist am Dienstag erstmals auf über 10.000 gestiegen. Laut Gesundheitsministerium sind bis Mittwoch 04.00 Uhr früh 10.182 Menschen positiv auf das Virus getestet worden. Das Tragen von Mund-Nasen-Masken in Supermärkten und Drogerien wird spätestens am Montag (6. April) verpflichtend sein. Keine Entspannung gibt es auch in der Bildung: Die Schulen und Hochschulen bleiben wohl noch bis mindestens Ende April im derzeitigen Notbetrieb.

Mittwoch, 01.04.2020

**** 13:00 Uhr: Quarantäne in Salzburg wird ausgeweitet

Auch Altenmarkt, Zell am See und Saalbach werden unter Quarantäne gestellt.

**** 11:40 Uhr: Öffnung von Schulen und Unis noch nicht absehbar

Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) will sich noch nicht festlegen, wann die Schulen und Universitäten wieder ihren Betrieb aufnehmen können. Er peilt eine schrittweise Wiederaufnahme an, zunächst unter anderem mit Maturanten. Ob der zuletzt angepeilte Matura-Termin mit Start 19. Mai hält, kann Faßmann nicht versprechen. "Realistisch gesehen" werde es keinen regulären Schulbetrieb im April geben. Weiters kündigte der Minister an, dass an Bundesschulen keine Kosten für Horte und Ähnliches mehr anfallen, wenn diese Angebote nicht wahrgenommen werden. Faßmann will das derzeit laufende Sommersemester an den Hochschulen als "neutrales Semester" bewerten. Damit können etwa Beihilfen länger bezogen werden. Er werde dafür um eine Verordnungsermächtigung des Parlaments ersuchen, so Faßmann. Wie an den Schulen wird an den Unis bis Ende April voraussichtlich kein regulärer Betrieb stattfinden. Trotzdem sollen so weit als möglich Lehrveranstaltungen online abgehalten bzw. wissenschaftliche Arbeiten weiter betreut werden.

**** 08:00 Uhr: Niederösterreich überholt OÖ bei der Zahl der Infektionen

Das Gesundheitsministerium meldet 9.634 bisher bestätigte Erkrankungen in Österreich. Nach Bundesländern: Tirol 2.234; Oberösterreich 1.563; Niederösterreich 1.551; Wien 1.303; Steiermark 1.000; Salzburg 909; Vorarlberg 626; Kärnten 267; Burgenland 181.

Dienstag, 31.03.2020

**** 14:35 Uhr: Stadt Wels bietet Essens-Service für Senioren

Neben dem Einkaufsservice bietet die Stadt Wels jetzt auch die Lieferung von warmem Essen für Senioren an. Die Speisen werden von Mitarbeitern der Stadt zugestellt und kosten nur einen Euro. Möglich wird das, weil das Welser Unternehmen Caterist mit Lebensmittelspenden von lokalen Betrieben kocht: Metro und Bäckerei Kardelen (beide Wels) und Fleisch- und Wurstspezialitäten Pöll (Vorchdorf). Dazu kommt noch die Kernothek Steirerkraft aus St. Ruprecht/Raab (Steiermark). Die Lebensmittelverpackungen stellt die Firma Rausch aus Wallern ebenfalls gratis zur Verfügung.
Wer dieses Angebot in Anspruch nehmen möchte, kann sich von Montag bis Freitag von 08:00 bis 13:00 Uhr bei der städtischen Servicenummer Tel. +43 7242 235 4400 anmelden.

**** 11:00 Uhr: Gesichts-Masken-Pflicht im Supermarkt kommt

Die Regierung baut die Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Krise aus. Supermärkte dürfen nur noch mit Mund- und Nasen-Schutz betreten werden, besonders gefährdete Gruppen werden von der Arbeit freigestellt und per Zufallstests soll eine realistische Zahl der Infizierten herausgefunden werden. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) befürchtete, dass es Mitte des kommenden Monats zu einer Überforderung der Intensivmedizin kommen könne.

**** 10:45 Uhr: Mehr als 100 Corona-Virus-Tote in Österreich

**** 10:30 Uhr: Donauinselfest wird verschoben

Das Donauinselfest soll laut Barbara Novak 2020 über die Bühne gehen - und zwar Mitte September. Als neuen Termin gab sie den 18., 19. und 20. September bekannt. Man sei all denjenigen, die am Donauinselfest als Künstler, Gastronomen und in anderen Bereichen beteiligt sind, schuldig, das Fest über die Bühne gehen zu lassen.

**** 08:00 Uhr: Zahl schwerer Corona-Fälle in Österreich steigt weiter

Wien - Die Zahl der Infektionen mit SARS-CoV-2 ist in Österreich am Sonntag auf über 8.500 gestiegen. Im 24-Stunden-Vergleich sind die Neuinfektionen mit dem Coronavirus bundesweit weiter abgeflacht, von Samstag auf Sonntag auf rund 6,8 Prozent. Allerdings wird am Wochenende vermutlich weniger getestet. Im Steigen begriffen ist die Zahl der schweren Fälle. Von den 931 Spitalspatienten mussten am Sonntag 187 auf Intensivstationen versorgt werden, um 52 mehr als am Samstag. Die Zahl der Todesopfer lag am Sonntagvormittag bei 86.

Montag, 30.03.2020

****29.3., 08:50: Einstelliges Plus bei Neuerkrankungen

Sonntag Morgen sind knapp 8.300 Österreicher nachweislich mit dem Corona-Virus infirziert. Damit ist die Zahl in den letzten 24 Stunden um rund 8 Prozent gestiegen. Damit ist das Plus endlich einstellig und das ist der geringste Anstieg seit zwei Wochen. In Oberösterreich gibt es rund 1.400 Infizierte.

****12:28: Zwei weitere Tote in Linz und Gmunden

Kurz nach Bekanntwerden des fünften Todesfalls meldet die Gesundheitsholding zwei weitere Corona-Opfer. Im Linzer Kepler Klinikum ist bereits ebenfalls heute ein 80Jähriger mit schweren Mehrfach-Erkrankungen verstorben. Er ist zuletzt auf der Isolierstation palliativmedizinisch versorgt worden und war seit 2 Tagen im Krankenhaus. Und am Salzkammergut-Klinikum Gmunden ist bereits am Freitag eine 79Jährige in Folge einer Infektion mit dem Virus gestorben. Auch sie hat an mehreren schweren Vorerkrankungen gelitten. Damit steigt die Zahl der Corona-Toten in Oberösterreich auf sieben.

****12:20: Fünftes Corona-Virus-Todesopfer in Oberösterreich

Im Klinikum Wels-Grieskirchen ist heute Morgen eine 81Jährige gestorben. Die Frau ist gestern ins Krankenhaus gekommen, war mit dem Virus infiziert und hat an sehr schweren Vorerkrankungen gelitten, heißt es aus dem Klinikum.

****12:05: Regierung stockt Budget für Kurzarbeit auf

Wegen des großen Interesses stockt die Bundesregierung das Budget für die Corona-Kurzarbeit auf. Statt der geplanten 400.000 Euro stehen damit eine Milliarde Euro zur Verfügung. Trotzdem ist Kurzarbeit für viele Firmen ein Proble. Sie müssen nämlich trotzdem das Gehalt ihrer Mitarbeiter vorfinanzieren, die Förderungen des AMS werden erst später ausbezahlt. Österreichs Banken bieten ihnen deshalb jetzt Überbrückungskredite an. Als Garantie wird der Kurzarbeits-Antrag akzeptiert. Das Geld für die Löhne wollen die Banken dann innerhalb von Stunden zur Verfügung stellen.

****08:25: Ansturm auf Härtefonds

Seit gestern Abend können Ein-Personen-Unternehmen und Kleinstfirmen Geld aus dem Härtefonds beantragen. Da hat es wie erwartet gleich einen Ansturm gegeben. Allein in den ersten zwei Stunden sind bereits rund 10.000 Anträge bei der Wirtschaftskammer eingegangen. Zeitweise sind dadurch auch die Server ausgefallen. Die Anträge werden auch über das Wochenende bearbeitet, die ersten Zahlungen sind bereits freigegeben worden. Vize-Kanzler Werner Kogler will jetzt den Kreis der Berechtigten für den Fonds ausweiten. Auch Mehrfachversicherte und jene mit höherem Einkommen sollen einen Anspruch haben. Auch FPÖ-OÖ-Chef Manfred Heimbuchner hatte schon kritisiert, dass Selbstständige mit mehreren Tätigkeiten und damit Versicherungen kein Geld bekommen. 

****28.3., 07:45 Uhr: Aktuelle Zahlen - HTL-Schüler und Lehrer nach Skikurs infiziert

Mit Stand Samstag Morgen sind in Österreich knapp 7.700 Österreicher nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. Das ist ein Plus von knapp 16 Prozent in den letzten 24 Stunden. Zum Vergleich: Vor einer Woche hat das Plus noch 23 Prozent betragen. In Oberösterreich sind mit Stand Freitag Abend 1.285 Menschen positiv auf das Virus getestet. Einen größeren Ausbruch gibt es da an der Paul Hahn HTL in Linz. 53 Schüler und Lehrer waren bis vor 2 Wochen noch auf Skikurs in Bad Gastein. Einige sind jetzt krank. 10 sind bereits positiv auf das Corona-Virus getestet worden, zwei negativ, die restlichen Testergebnisse stehen noch aus.

**** 12:40 Uhr: Der britische Premierminister Boris Johnson ist positiv auf das Coronavirus getestet worden

**** 12:00 Uhr: 7.269 Corona-Virus-Fälle in Österreich

In Oberösterreich gibt es 1.199 Infizierte. Todesfälle, Stand 27.03.2020, 08:00 Uhr: 52, nach Bundesländern: Burgenland (2), Kärnten (2), Niederösterreich (13), Oberösterreich (3), Salzburg (1), Steiermark (11), Tirol (5), Vorarlberg (1), Wien (14).

**** 10:12 Uhr: Trotz Corona geht Arbeit am Bau weiter

Gewerkschaft und Arbeitgeber haben sich auf einen 8-Punkte-Plan geeinigt. Kernelemente des Corona-Maßnahmenpakets auf Baustellen sind: 1-Meter-Abstand-Regel als Mitarbeiterschutz (Baustelle, Transport, Aufenthaltsräume, etc.) Ausreichend Wasser, Seife, Desinfektionsmittel bereitstellen. Bei temporärer Unterschreitung des 1-Meter-Abstands sind Schutzausrüstungen (Mundschutz, Schutzbrille, Handschuhe, Gesichtsschilder) verpflichtend.

**** 10:00 Uhr: Corona-Peak "zwischen Mitte April und Mitte Mai"

Wien - Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) erwartet, dass Österreich der Höhepunkt der Coronavirus-Infektionen noch bevorsteht. "Je erfolgreicher wir sind, desto geringer ist der Peak, aber desto länger dauert es auch, bis alle Erkrankungen stattfinden. Ich gehe von einem Zeitfaktor irgendwo zwischen Mitte April bis Mitte Mai aus", sagte Anschober. Die Regierung will heute bewerten, ob die bisher gesetzten Maßnahmen greifen.

**** 06:00 Uhr: Ab heute Hilfe aus dem Härtefall-Fonds beantragen

Selbstständige und Kleinunternehmer können heute ab 17:00 Uhr Geld aus dem Härtefällefonds beantragen. Möglich ist das über dieses Online-Formular auf der Homepage der Wirtschaftskammer. Bis zu 1.000 Euro können in einer ersten Phase beantragt werden. Dazu reicht ein kopierter Ausweis. In einer zweiten Phase gibt's dann bis zu 2.000 Euro pro Monat für maximal 3 Monate. Ausbezahlt werden soll ab kommender Woche.

Freitag, 27.03.2020

**** 14:00 Uhr: Quarantäne in Tiroler Gemeinden wird bis 13. April verlängert

**** 12:30 Uhr: ÖBB plant Kurzarbeit für mehrere tausend Mitarbeiter

**** 08:00 Uhr: 5.888 Corona-Infektionen in Österreich

Laut Website des Gesundheitsministeriums bestätigte Fälle, Stand 26.03.2020, 08:00 Uhr: 5.888 Fälle, nach Bundesländern: Burgenland (89), Kärnten (168), Niederösterreich (799), Oberösterreich (1.024), Salzburg (588), Steiermark (633), Tirol (1.460), Vorarlberg (422), Wien (735).

Todesfälle, Stand 26.03.2020, 08:00 Uhr: 34, nach Bundesländern: Burgenland (2), Kärnten (1), Niederösterreich (5), Oberösterreich (2), Salzburg (1), Steiermark (7), Tirol (4) Wien (12).

Donnerstag, 26.03.2020

**** 15:00 Uhr: Weit über 5.000 Corona-Fälle, 31 Tote

Im neuen Update meldet das Gesundheitsministerium bundesweit 5.560 bestätigte Corona-Infektionen. Nach Bundesländern: Burgenland (89), Kärnten (161), Niederösterreich (750), Oberösterreich (915), Salzburg (516), Steiermark (627), Tirol (1.393), Vorarlberg (407), Wien (702). Todesfälle: 31, nach Bundesländern: Burgenland (2), Kärnten (1), Niederösterreich (5), Oberösterreich (2), Steiermark (5), Tirol (4) Wien (12). (Hier ist offenbar in den Zahlen des Gesundheitsministeriums das dritte Todesopfer in OÖ noch nicht mit einberechnet.)

**** 10:30 Uhr: Ab heute neue Pflege-Hotline in Oberösterreich

Seit heute gibt es in Oberösterreich eine zentrale Anlaufstelle für Probleme, die sich durch den Ausfall von 24-Stunden-Betreuungskräften ergeben. In Kooperation zwischen MitarbeiterInnen der Abteilung Soziales und der Altenbetreuungsschule des Landes Oberösterreich ist die Hotline zur 24-Stunden-Betreuung vorläufig Montag bis Freitag von 08.00 Uhr bis 17.00 Uhr unter der Nummer 0732/7720-78333 erreichbar. Aufgabe der dortigen MitarbeiterInnen ist es, Betreuungsalternativen abzuklären und zu koordinieren.

**** 10:00 Uhr: Dritter Corona-Todesfall in Oberösterreich

Im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Linz ist gestern Abend eine 95 Jahre alte Frau an den Folgen des Corona-Virus gestorben. Die Frau hatte eine Reihe von Grunderkrankungen und war vor einer Woche ins Spital eingeliefert worden.

**** 09:30 Uhr: Land OÖ will von 700 Corona-Tests auf 1.200 Tests täglich aufstocken

**** 08:00 Uhr: Corona-Fälle auf über 5.000 gestiegen

Das Gesundheitsministerium meldet heute bundesweit 5.282 Corona-Infizierte. Nach Bundesländern: Burgenland (88), Kärnten (145), Niederösterreich (691), Oberösterreich (860), Salzburg (493), Steiermark (585), Tirol (1.338), Vorarlberg (404), Wien (678). Todesfälle, Stand 25.03.2020, 08:00 Uhr: 30, nach Bundesländern: Burgenland (2), Kärnten (1), Niederösterreich (4), Oberösterreich (2), Steiermark (5), Tirol (4) Wien (12).

Mittwoch, 25.03.2020

**** 15:00 Uhr: 4.876 Corona-Fälle in Österreich

Das Gesundheitsministerium meldet in seinem nachmittäglichen Update folgende bestätigte Fälle nach Bundesländern: Burgenland (84), Kärnten (141), Niederösterreich (620), Oberösterreich (795), Salzburg (429), Steiermark (558), Tirol (1.253), Vorarlberg (379), Wien (617). Todesfälle (Stand 24.03.2020, 15:00 Uhr:) 28, nach Bundesländern: Burgenland (2), Kärnten (1), Niederösterreich (3), Oberösterreich (2), Steiermark (5), Tirol (4) Wien (11).

**** 14:00 Uhr: Die Olympischen Sommerspiele heuer in Tokio werden verschoben

Ein neuer Termin steht noch nicht fix, ausgetragen werden sollen die Spiele aber bis spätesten Sommer 2021.

**** 13:00 Uhr: Die Bundesregierung kündigt ein 100 Millionen Euro-Paket für die Pflege an

Die Regierung hat ein Maßnahmenpaket für die Pflege geschnürt. Es sollen 100 Mio. Euro bereitgestellt werden, um "Notsituationen" abzuwenden, sagten Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) und Zivildienstministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) am Dienstag. Gemeinsam mit den Bundesländern und mit dem Finanzministerium habe man ein Konzept erarbeitet, dass den Ausfall ausländischer Pflegekräfte und pflegender Angehöriger, die selbst erkranken könnten, aufzufangen.

**** 11:20 Uhr: Innenminister Nehammer droht mit "heftigen Anzeigen"

Die Ausgangsbeschränkungen sind keine Empfehlungen, sondern Verordnungen. Wer sich nicht daran hält, riskiert Anzeigen und die seien "heftig", sagt Nehammer. Es drohen Strafen bis 3.600 Euro. Mehrere tausende Anzeigen gibt es schon bundesweit. Die Polizei kontrolliert verstärkt.

**** 11:15 Uhr: Vizekanzler Kogler appelliert: Keine stundenlangen Touren unternehmen

Die Österreicher sollen die Ausnahmen von Ausgangsbeschränkungen nicht überstrapazieren. Wenn das nicht klappt, drohen härtere Verbote bezüglich Sport im Freien.

**** 11:00 Uhr: Kanzler Kurz will Corona-Testkapazitäten auf 15.000 pro Tag erhöhen

Auch Schnelltests sollen kommen mit den "Hunderttausende" getestet werden können, so Kurz. Klarheit darüber, ob die bisher gesetzten Maßnahmen zur Virus-Eindämmung greifen, werde man erst am Freitag haben. Kurz dämpfte die Hoffnungen, dass die Corona-bedingten Einschränkungen rasch der Vergangenheit angehören werden. Wie genau es mit den Ausgangsbeschränkungen, geschlossenen Schulen, Geschäften und Restaurants weitergehen werde, wollte er nicht konkretisieren.

**** 08:00 Uhr: 4.486 bestätigte Corona-Infektionen in Österreich (Stand 24.03.2020, 08:00 Uhr)

Bestätigte Infektionen nach Bundesländern: Burgenland (85), Kärnten (135), Niederösterreich (610), Oberösterreich (764), Salzburg (405), Steiermark (504), Tirol (1.067), Vorarlberg (354), Wien (562). Bundesweit sind 25 Todesfälle im Zusammenhang mit Corona bestätigt.

**** 06:00 Uhr: Voest meldet Kurzarbeit an

Der Stahlkonzern meldet in Österreich 20.000 Mitarbeiter zur Kurzarbeit an. Gekündigt werden soll möglichst niemand. Durch das Corona-Virus ist die weltweite Nachfrage innerhalb weniger Tage eingebrochen. Einige Voest-Standorte - etwa in Frankreich, Italien oder in den USA - stehen bereits still. In Linz legt die Voest vorrübergehend einen kleinen Hochofen still und verringert dadurch die Roheisenkapazität um 20 Prozent.

**** 06:00 Uhr: 3.924 Menschen in Österreich positiv getestet

In Österreich sind mit Stand Montag 15.00 Uhr 3.924 Menschen positiv auf das neue Coronavirus getestet worden. Das entspricht in einer 24-Stunden-Zeitspanne einer Steigerung von 20,1 Prozent. Die meisten Betroffenen gab es mit 803 in Tirol, 707 waren es in Oberösterreich. Der 24-Stunden-Wert für die Steigerung stieg am Montag nach einem leichten Rückgang wieder - am Sonntag war er bei rund 15 Prozent gelegen. Bisher starben in Österreich 21 Menschen, die meisten Todesopfer waren in Wien mit elf zu beklagen.

Dienstag, 24.03.2020

**** 13:00 Uhr: Ab 4. Mai sollen 3.000 Milizsoldaten im Einsatz sein

Die Milizsoldaten sollen unter anderem die Grundwehrdiener ablösen, deren Dienst verlängert wurde, sagt heute Verteidgungsministerin Klaudia Tanner. Die Einberufungsbefehle sollen im April ausgeschickt werden. Der Milizbauftragte des Bundesheers, Erwin Hameseder, die Unternehmer hätten viel Verständnis für diese Einsätze. "Es brauche (von den Einberufenen) niemand Angst um seinen Job haben", sagt der Milizbeauftragte. Erstmals in der Zweiten Republik wird es eine solche Teilaufbietung der Miliz geben.

**** 12:25 Uhr: Staatsanwaltschaft ermittelt in Ischgl in Tirol

Angeblich soll es bereits Ende Februar einen Corona-Fall in einem Betrieb in Ischgl gegeben haben. Dieser sei aber nicht, wie - im Epidemiegesetz - vorgeschrieben bei den Behörden gemeldet worden. Das zumindest hat ein deutsches Medium gestern der Gemeinde Ischgl mitgeteilt. Die Gemeinde hat diese Info an die BH weitergegeben und jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Epidemiegesetz. Es gilt die Unschuldsvermutung.

**** 11:55 Uhr: Matura soll am 18.Mai starten

Bildungsminister Heinz Fassmann hat heute bekannt gegeben, dass die Maturaprüfungen aus jetziger Sicht ab 18.Mai abgehalten werden sollen. Den Anfang macht die Deutsch-Matura, dann Englisch und dann Mathematik.

**** 09:30 Uhr: Ab heute weniger Öffis in OÖ

Die ÖBB stellen im Nahverkehr regional auf den Sonntagfahrplan um. Der oberösterreichische Verkehrsverbund reduziert die Regionalbusse auf den Ferien-Fahrplan. Für die Lokalbahnen von Stern und Hafferl gilt ab heute der Samstag Fahrplan. Und auch in den Städten Linz, Wels und Steyr werden Öffis reduziert. Einerseits sitzen ohnehin kaum Fahrgäste in Bus und Bahn. Andererseit fallen bei den ersten Verkehrsunternehmen Mitarbeiter aus. Wer Öffis braucht, um damit zur Arbeit zu kommen, kann das weiter tun. Der Verkehrsverbund empfiehlt eindringlich, Öffis nur in wirklich notwendigen Fällen zu nutzen.

**** 08:00 Uhr: Corona-Zuwachsrat steigt wieder an

Nach einer Abflachung gestern steigt die Zahl der Corona-Infektionen in Österreich wieder an: Mit Stand acht Uhr heute gab es eine Zunahme von 19,33 Prozent. Aktuell meldet das Gesundheitsministerium 3.611 Infizierte. 696 in Oberösterreich. 16 Todesfälle sind offiziell bestätigt. 9 Personen sind genesen.

**** 07:00 Uhr: Acht mühlviertler Gemeinden neuer Corona-Hotspot

In den Bezirken Perg und Urfahr-Umgebung hat sich die Zahl der Infizierten schlagartig verdoppelt, auf je 100. Gestern hat daher der Krisenstab getagt und spezielle Maßnahmen über die acht Gemeinden St. Georgen an der Gusen, Luftenberg, Katsdorf, Ried in der Riedmark, Mauthausen und Langenstein, sowie in Alberndorf in der Riedmark und in Altenberg bei Linz verhängt. Die Polizei fährt Streife und erinnert die Einwohner per Lautsprecherdurchsagen an die Ausgangsbeschränkungen. Menschen über 65 sollen überhaupt zu Hause bleiben. Medizinisches Personal und Pflegekräfte bekommen Schutzmasken. Schuld" an dem Corona-Hotspot dürfte ein Chor-Wochenende Anfang März in Losenstein gewesen sein. Die Chorsänger haben sich dort wohl angesteckt und zu Hause verbreitet.
 

Montag, 23.03.2020

**** 15:00 Uhr: Corona-Zuwachsrat flacht ab

"Die gesetzten Maßnahmen beginnen also zu wirken", stellte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) fest. Das Plus von 430 Neuinfektionen am Sonntag bedeutet den größten Anstieg, gleichzeitig aber auch den geringsten täglichen Zuwachs mit rund 15 Prozent. Ziel für die kommenden Tage ist es, die täglichen Zuwächse durch konsequente Umsetzung der Maßnahmen in den einstelligen Bereich zu drücken.

****10:21 Uhr: Mehr als 3.100 Fälle, Tirol und Oberösterreich an der Spitze

Die Zahl der Infizierten steigt am Sonntag Vormittag auf über 3.100 in Österreich. Die meisten Fälle gibt es in Tirol, knapp gefolgt von Oberösterreich. Unterdessen verschärft Italien erneut die Maßnahmen und zieht die Notbremse. Auch die Produktion wird stillgelegt, weil immer noch zu viele Menschen zur Arbeit gehen. Produziert werden darf nur noch Lebensnotwendiges. 

****22.3., 08:15 Uhr: Aktuelle Fallzahlen - Oberösterreich überholt Tirol kurzzeitig bei Zahl der Infizierten

Mit Stand Sonntag, 8 Uhr Früh sind erstmals mehr als 3.000 Österreicher nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. Oberösterreich hat Tirol als das Bundesland mit den meisten Erkrankten überholt und ist damit das nun am stärksten vom Virus betroffene Bundesland. Es gibt genau 606 Erkrankte in Oberösterreich. 

****12:17 Uhr: 1.400 ehemalige Zivildiener schon freiwillig gemeldet, aber es braucht noch mehr

1.400 ehemalige Zivildiener haben sich nach dem Aufruf des Bundes freiwillig gemeldet, um bei der Pflege und Krankenbetreuung zu helfen. Es braucht aber noch mehr, ruft die zuständige Ministerin Elisabeth Köstinger auf. Der Dienst der derzeitigen Zivildiener wird um drei Monate verlängert. Sie und die Freiwilligen werden dann von den Rot Kreuz Landesstellen dorthin eingeteilt, wo sie benötigt werden.

****10:49 Uhr: Betreuung in den Schulen auch in den Osterferien

Bildungsminister Heinz Faßmann hat angekündigt, dass die Schulen für 6- bis 14Jährige auch in den Schulen offenbleiben. Damit sollen Eltern, die derzeit das öffentliche Leben am Laufen halten, entlastet werden. Die Lehrer werden die Betreuung freiwillig übernehmen, heißt es. Das Land appelliert an die Gemeinden auch die Kindergärten und Krabbelstuben bei Bedarf offen zu halten. 

****10:02 Uhr: Stadt Linz betreut Kinder aller Eltern, die unbedingt arbeiten müssen, nicht nur bestimmter Berufsgruppenn

Die Stadt Linz kündigt jetzt an, ab sofort auch jene Eltern zu unterstützen, die nicht in systemrelevanten Berufen arbeiten. Bisher durften nur Eltern ihre Kinder in Betreuungseinrichtungen bringen, wenn sie etwa im Gesundheitswesen Lebensmittelhandel oder öffentlichem Verkehr arbeiten und unbedingt arbeiten müssen. Weil aber viele Eltern in Krisenzeiten unter enormem beruflichen Druck stehen und in ihren Betrieben nicht ersetzbar sind, wird die Betreuung auf alle Berufsgruppen ausgeweitet. Bürgermeister Klaus Luger appelliert aber, von dieser Möglichkeit nur Gebrauch zu machen, wenn definitiv keine andere Möglichkeit zur Betreuung besteht. Welche Kindergärten geöffnet sind findet ihr hier: https://www.linz.at/medienservice/2020/202003_105556.php

****09:34 Uhr: Italien verschärft Maßnahmen

Italien verschärft und vereinheitlicht die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus. Gestern hat es ja trotz bereits bestehender Maßnahmen einen traurigen Rekord an Todesfällen gegeben - 627 Tote an nur einem Tag. Deshalb sind ab sofort in ganz Italien alle Parks, Grünflächen und Spielplätze geschlossen. Freizeitaktivitäten im Freien sind verboten. Nur Sport ist noch erlaubt, allerdings nur allein und nur in der unmittelbaren Umgebung. Außerdem werden Straßensperren errichtet, an denen alle Autofahrer kontrolliert werden, um sicherzustellen, dass nur jene Menschen unterwegs sind, bei denen es auch unbedingt notwendig ist. 

****21.3., 07:10 Uhr: Aktuelle Zahlen

Die Zahl der Infizierten ist in Österreich auf rund 2.650 gestiegen. Damit ist das Plus bei den Neuinfizierten von rund Prozent letzte Woche auf unter 20 Prozent gesunken. Das heißt, die Richtung stimmt, die Steigerungskurve muss sich aber noch weiter abflachen. In Oberösterreich sind aktuell 507 Infizierte bestätigt.

****20.3.,15:58 Uhr: Ausgangsbeschränkungen: schon fast 150 Anzeigen in OÖ

Fast 150 Oberösterreicher sind seit Montag angezeigt worden, weil sie gegen die Ausgangsbeschränkungen verstoßen haben. Dabei versuche die Polizei zunächst nur abzumahnen, Anzeigen gebe es erst bei hartnäckiger Verweigerung. Auch einige weiterhin geöffnete Lokale habe man geschlossen und die Inhaber angezeigt.
Pilsl fordert alle Oberösterreicher auf, die strengen Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus unbedingt zu befolgen. "Da geht es um Menschenleben. Deshalb werden wir die Einhaltung streng kontrollieren", sagt Pilsl.

****14:00 Uhr: Linz AG Linien stellen auf Sonntagsfahrplan um

Ab Montag fahren die Straßenbahn-, Obus- und Autobuslinien der Linz AG Linien auch unter der Woche nach dem Sonntagsfahrplan. Die Pöstlingbergbahn stellt auf den reduzierten Winterfahrplan um. Die Line 18 (VÖEST-Werksverkehr) und die Stadtteilbuslinien bleiben in Betrieb. Die Nachtlinien und die Schnellbusverbindungen werden eingestellt. Mehr Infos gitbt's auf der Website der Linz AG.

****13:38 Uhr: ÖVP-Abgeordneter mit Corona infiziert

Der oberösterreichische ÖVP-Nationalratsabgeordnete Johann Singer ist positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Das hat Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka bestätigt. Der Abgeordnete aus Steyr sei zuletzt bei der Sitzung am Sonntag im Nationalrat gewesen, so Sobotka.

****13:20 Uhr: Landeshauptman Stelzer: "Verlängerung schmerzhaft, aber leider notwendig"

„Schmerzhaft, aber leider notwendig.“ So kommentiert Oberösterreichs Landeshauptmann Thomas Stelzer die Verlängerung der Ausgangsbeschränkungen: „Ich weiß, dass viele Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher gerade eine große Zeit des Verzichts erleben. Freunde können sich gerade nicht mehr treffen, Großeltern vermissen ihre Enkelkinder und umgekehrt. Aber es ist notwendig, die Ausgangsbeschränkungen zu verlängern, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen und damit das Gesundheitswesen vor einer Überlastung zu schützen. Denn alle Oberösterreicher/innen, die eine Krankenhausbehandlung benötigen, müssen sie auch erhalten. Und alle Oberösterreicher/innen können jetzt und weiterhin einen Beitrag dazu leisten und schlussendlich zu Lebensrettern werden. Die Entwicklung der Infektionsraten zeigt, dass die Maßnahmen wirken. Aber wir dürfen jetzt nicht lockerlassen. Halten wir gemeinsam durch, dann kriegen wir das hin“, appelliert Stelzer an die Oberösterreicher.

****12:29 Uhr: SPÖ-OÖ fordert noch mehr Unterstützung für Kleinbetriebe

Die SPÖ in Oberösterreich begrüßt das 38 Milliarden-Euro-Hilfspaket der Bundesregierung, stellt zugleich aber weitere Forderungen: Die Regierung müsse alle Verluste ersetzen, etwa von Klein- und Mittelbetrieben die gesamten Fixkosten übernehmen, meint heute SPÖ-OÖ-Chefin Birgit Gerstorfer. Denn nur so könne nach der Corona-Krise wieder alles funktionieren. Auch das Arbeitslosengeld solle in der Zeit der Krise angehoben werden.
SP-Gewerkschafter Andreas Stangl appelliert einmal mehr an die Firmen, ihre Mitarbeiter in Kurzarbeit zu schicken und nicht zu kündigen und sagt den Arbeitnehmern: es gebe keinen Grund, nicht in die Kurzarbeit zu gehen. Mit jetzigem Stand sind bereits 10.000 Menschen in Oberösterreich arbeitslos gemeldet worden und da werden in den nächsten Tagen weitere Steigerungen befürchtet.

****11:10 Uhr ++++EILMELDUNG++++

Ausgangsbeschränkungen bleiben bis Ostern (13. April) aufrecht. Das hat Bundeskanzler Sebastian Kurz gerade gesagt.

Schon über 2.000 Menschen haben sich in Österreich mit dem Corona-Virus infiziert. Das hat das Gesundheitsministerium am Donnerstagabend gemeldet. In Oberösterreich gibt es über 400 bestätigte Fälle. Das Gesundheitsministerium stellt die laufend aktualisierten Daten jetzt laufend im Internet zur Verfügung.

Viele fühlen sich mit der außergewöhnlichen Situation durch die strikten Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus überfordert. Weil Partner und/oder Kinder jetzt ständig zu Hause sind, steigt die Gefahr von Konflikten. Und viele Menschen haben jetzt große Angst, sich anzustecken, außerdem fürchten immer mehr Arbeitnehmer um ihre Jobs. Eine Expertin gibt im Life-Radio-Interview wichtige Tipps zum Umgang mit der Corona-Krise.

Habt ihr eine Frage zur Corona-Krise? Auf dieser Seite haben wir alle Info-Angebote zusammengefasst.

**** 20.3., 6 Uhr

160 Soldaten werden die Polizei in Oberösterreich unterstützen, das hat das Militärkommando in Oberösterreich mitgeteilt. Die Soldaten werden die Polizei bei den Grenzkontrollen unterstützen, auch bei der Sicherung des Flughafens Hörsching und bei der Desinfektion von Leitzentralen von Behörden- und Blaulichtorganisationen. Schon in den letzten Tagen haben 150 Bundesheer-Soldaten in den Verteilerlagern der großen Lebensmittelkonzerne geholfen.

**** 19.3., 17:16 Uhr: BMW stellt Produktion in Steyr vorübegehend ein

Die Produktion wird am Freitag mit dem Ende der Spätschicht eingestellt. Weil viele europäische Autowerke schon ihre Pforten geschlossen haben, gibt's derzeit weniger Nachfrage nach Dieselmotoren, die BMW in Steyr produziert. Anfang April soll nach derzeitigem Stand dann die Produktion wieder anlaufen, heißt es von BMW. Was das für die vom Produktionsstopp betroffenen Mitarbeiter jetzt genau bedeutet ist noch nicht klar. Dazu laufen gerade Gespräche zwischen der Geschäftsleitung und dem Betriebsrat.

 

**** 16:03 Uhr: Öffis fahren seltener

Der Oberösterreichische Verkehrsverbund reduziert das Fahrplanangebot im Regionalbusverkehr ab dem kommenden Montag auf den Ferienfahrplan. Für die Lokalbahnen von Stern & Hafferl gilt ab Montag, der „Samstag-Fahrplan“. Die ÖBB stellen im Nahverkehr österreichweit auf „Sonntag-Fahrplan“ mit punktuellen Verstärkungen um. Und das Fahrplanangebot der Stadtverkehre in Linz, Wels und Steyr wird ebenfalls reduziert. Auch im Fernverkehr streichen die ÖBB einige Vebrindungen. Das sind vor allem Verstärkerzüge im Schüler- und Pendlerverkehr. Ganz eingestellt werden die Öffi-Verbindungen aber nirgends. Mehr Infos gibt's auf den Internet-Seiten von OÖVV und ÖBB. Auch die Linz AG Linien, die Wels Linien und der Stadtbus Steyr haben Infos ins Netz gestellt.

**** 15:28 Uhr: Kein Besuchsrecht für Scheidungskinder

Besonders drastisch treffen die Maßnahmen Scheidungskinder. Für sie gibt es damit nämlich auch kein Besuchsrecht. Scheidungskinder müssen im Haushalt des betreuenden Elternteils bleiben und dürfen den zweiten Elternteil weder besuchen, noch von diesem besucht werden. Das hat heute die Sprecherin des Justizministeriums bestätigt. Stattdessen solle möglichst über Telefon oder Internet-Chat Kontakt gehalten werden.

**** 13:45 Uhr: Parks und Spielplätze offen - Mindestabstand 1 Meter

Gesundheitsminister Rudi Anschober und Innenminister Karl Nehammer konkretisieren die Vorgaben: Parks und Spielplätze sind doch nicht geschlossen. Es gilt aber ein Mindestabstand von 1 Meter, wie sonst überall auch. Die Polizei wird das auch kontrollieren und einschreiten. Dabei drohen auch Strafen! In vielen Städten und Gemeinden lassen die Bürgermeister die Spielplätze aber trotzdem weiter geschlossen.

Außerdem werden ab morgen auch die Grenzen zu Ungarn und Slowenien kontrolliert

 

**** 07:40 Uhr: Auch Kuranstalten und Rehakliniken werden geschlossen

Gesundheitsminister Rudi Anschober hat angekündigt, dass mit Donnerstag Mittag auch Kur- und Rehaanstalten geschlossen werden. Patienten müssen damit nach Hause. Die meisten dieser Einrichtungen sind aber ohnehin bereits geschlossen. Auch Thermen werden geschlossen, sofern das nicht ohnehin bereits geschehen ist. 

 

**** 19.3., 06:50 Uhr: Ganz Tirol seit Mitternacht unter Quarantäne

Angesichts der stetig steigenden Zahl an Corona-Infizierten greift  das Land Tirol zu noch drastischeren Maßnahmen und isoliert sich selbst. Alle 279 Gemeinden stehen bis 5. April unter Quarantäne. Es sind maximal Fahrten bis in die nächste Ortschaft erlaubt. Ausgenommen ist nur die Fahrt in die Arbeit. Sofern ein Lebensmittelgeschäft, Arzt, Apotheke oder Bank im eigenen Ort vorhanden sind, müssen entsprechende Erledigungen auch vor Ort gemacht werden. 

Nach Tirol einreisen dürfen nur noch Personen, die in Tirol wohnen oder in einer kritischen Infrastruktur arbeiten. Der Warenverkehr und der öffentliche Verkehr bleibe bestehen. Auch Spazieren gehen bleibt erlaubt, allerdings nicht über die Gemeindegrenze hinaus.

**** 17:00 Uhr: Warnung vor Wucherpreisen

Oberösterreichs Konsumentenschutzlandesrat Stefan Kaineder warnt davor, dass im Internet Produkte zu Wucherpreisen angeboten werden: Toilettenpapier um den zehnfachen üblichen Preis oder Fieberthermometer, doppelt so teuer wie am Markt. Kaineder betont: Es gibt absolut keinen Anlass, sich Sorgen über die Versorgung mit Lebensmitteln oder Hygieneartikeln zu machen.

**** 15:30 Uhr: 1.646 bestätigte Infektionen

In OÖ gibt es laut Gesundheitsministerium 305 Corona-Fälle. In Oberösterreich ist der erste Todesfall zu beklagen. In Linz ist eine 27 Jahre alte Frau am Virus gestorben. Sie ist wegen schwerer Vorerkrankungen schon 14 Jahre in Behandlung gewesen.

**** 15:10 Uhr: Kaserne in Bleiburg (Kärnten)  wegen Verdachtsfällen geschlossen

Die Goiginger Kaserne in Bleiburg ist geschlossen worden, nachdem es bei vier Soldaten den Verdacht gibt, sie könnten sich mit dem Corona-Virus angesteckt haben. Die vier werden jetzt getestet. Bis das Ergebnis vorliegt sitzen mehr als 100 Soldaten in der Kaserne fest. Sollten die Tests positiv ausfallen und sich die vier Soldaten tatsächlich angesteckt haben, dann werden alle für  2 Wochen unter Quarantäne gestellt.

**** 14:45 Uhr: Mehrere Orte im Land Salzburg unter Quarantäne

Das Land Salzburg stellt das komplette Gasteiner Tal (Bad Gastein, Bad Hofgastein und Dorfgastein) sowie das Großarltal (Hüttschlag und Großarl) und Flachau unter Quarantäne.

**** 14:42 Uhr: Bundesliga pausiert bis Anfang Mai

Die österreichische Fußball-Bundesliga setzt alle Spiele bis Anfang Mai aus. Dafür wird die Saison dann bis Ende Juni verlängert. Das hat die Bundesliga nach einer Videokonferenz mit allen Clubs entschieden.

**** 14:40 Uhr: Song Contest abgesagt

Der Eurovision Song Contest 2020 in Rotterdam ist wegen der Corona-Krise komplett abgesagt. Das hat die European Broadcasting Union (EBU) als Veranstalterin soeben auf Twitter bekannt gegeben,

**** 13:30 Uhr: Bundesregierung schnürt 38-Milliarden-Hilfspaket

Für die von der Corona-Krise schwer getroffene Wirtschaft stellt die Bundesregierung jetzt bis zu 38 Milliarden Euro in Aussicht. „Unser Zugang ist, koste es was es wolle, um Arbeitsplätze zu sichern“, hat Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) heute nach dem Ministerrat gesagt. Vizekanzler Werner Kogler /Grüne) hat betont: „Ob das die ganz, ganz Kleinen sind oder die ganz Großen, damit wir diese stützen und helfen, damit die Arbeitsplätze in dieser Durststrecke erhalten bleiben“. Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) versichert, wenn nötig, würde auch weiteres Geld fließen: "Wir werden jeden Betrag zur Verfügung stellen."

**** 12:14 Uhr: +++EILMELDUNG+++: Erster Corona-Todesfall in Oberösterreich bestätigt

Eine 27-jährige Oberösterreicherin ist heute an den Folgen einer Infektion mit dem Corona-Virus verstorben. Das hat die Landessanitätsdirektion soeben bestätigt. Die junge Frau habe an schweren Vorerkrankungen gelitten und sei deshalb schon längere Zeit im Kepler-Klinikum in Linz behandelt worden, schreibt die Landessanitätsdirektion. Mehr Infos dazu findet ihr in unserem aktuellen Beitrag zum Thema.

**** 12:05 Uhr: Keine Problemen in den Schulen

Die Umsetzung der Corona-Maßnahmen in den oberösterreichischen Schulen sei gut gelungen. Das schreiben heute Bildungslandesrätin Christine Haberlander und Bildungsdirektor Alfred Klampfer in einer gemeinsamen Pressaussendung. Die Eltern würden die Maßnahmen voll mittragen. Nur rund ein Prozent der Schüler würde in den Schulen betreut. Der Rest lernt zu Hause - über Internet, Skype oder mit Übungsblättern.

**** 11 Uhr: 1.471 Corona-Fälle in Österreich, 285 in OÖ

In Österreich gibt es laut Gesundheitsministerium (Stand 8.00 Uhr) 1.471 Corona-Fälle, in Oberösterreich sind 285 Infektionen mit dem Virus bestätigt. Offiziell werden drei Todesfälle genannt, neun Personen habden die Covid19-Erkrankung wieder überstanden. Weltweit wurden bisher insgesamt 198.152 bestätigte Fälle bekannt gegeben, 81.086 davon meldete China. Weltweit haben sich bereits 81.960 Menschen von COVID-19 wieder erholt.

**** 10.30 Uhr: AK und ÖGB schalten Hotline für Arbeitnehmer

Der ÖGB und die Arbeiterkammer haben eine Hotline für arbeitsrechtliche Fragen zum Corona-Virus eingerichtet: 0800 22 12 00 80Die Hotline steht zwischen 09.00 Uhr und 19.00 Uhr Montag bis Freitag zur Verfügung. Darüber hinaus finden sich die wichtigsten Infos auf www.jobundcorona.at
Alle Info-Hotlines zur Corona-Krise findet ihr >HIER<

**** 9:05 Uhr: Stadt Linz erlässt Mieten für Unternehmer

Die Stadt Linz wird allen Gastronomen und weiteren Gewerbetreibenden, die ihre Lokale wegen der Corona-Krise schließen mussten, bis auf weiteres keine Miete oder Pacht mehr verrechnen. Das betrifft alle betroffenen gewerblichen Mietern in Gebäuden der Stadt Linz und der städtischen Wohnbaugenossenschaft GWG. Das hat Bürgermeister Klaus Luger angekündigt.
Auch Mieter im privaten Bereich haben gute Chancen nicht zahlen zu müssen, so lange das Geschäft oder Lokal auf behördliche Anweisung geschlossen bleiben müssen. Dieser Ansicht sind sowohl die Wirtschaftskammer als auch Rechtsanwälte. Sie verweisen auf entsprechende Bestimmungen im Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuch (ABGB), konkret §1104 und §1105. Allerdings sind diese Bestimmungen seit rund einem Vierteljahrhundert nicht mehr zur Anwendung gekommen. Daher werden wohl viele Einzelfälle vor Gericht landen, schätzt die Wirtschaftskammer.

**** 8:34 Uhr: Zivilschutzverband setzt auf Info-SMS

Welche Geschäfte haben in meiner Gemeinde geöffnet, wie lange hat die Post offen, oder der Arzt, und kann ich meine Eltern noch im Pflegeheim besuchen? Das alles sind Fragen, die sich Oberösterreicher stellen. Der Zivilschutzverband will die richtigen Anworten dazu jetzt über die Zivilschutz-SMS organisieren. Mit der SMS kann der Bürgermeister seine Bewohner direkt erreichen. Damit kann sich jeder darauf verlassen, dass diese Informationen auch der Wahrheit entsprechen und kein Fake sind, der durch ein Soziales Netzwerk geistert. Wer die SMS nutzen will, muss sich auf der Website des Zivilschutzverbandes anmelden. Die SMS liefert außerdem die korrekten Informationen bei Hochwasser, Unwettern oder Straßensperren.

**** 18.3., 7:00 Uhr: Zentralmatura wird verschoben

Die Reifeprüfung wird frühestens ab 18. Mai stattfinden. Damit verzögert sie sich um mindestens zwei Wochen. Das hat Bildungsminister Heinz Faßmann angekündigt.

**** 14:00 Uhr: Die Fußball EM soll auf 2021 verschoben werden.

Die Verlegung der Fußball-EM 2020 auf Sommer nächstes Jahr ist offenbar fix, das hat der norwegische Verband NFF vor kurzem getwittert. Demnach soll die EM von 11. Juni bis 11. Juli 2021 stattfinden. Die UEFA werde die Entscheidung nach einem Meeting am Nachmittag noch bestätigen.

**** 13:30 Uhr: Die gesamte Vorarlberger Arlbergregion steht ab sofort unter Quarantäne

"Die Region wurde um 12.00 Uhr abgeriegelt", erklärte Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP). Das Gebiet - konkret die Gemeinden Lech, Klösterle, Warth und Schröcken - dürfen bis 3. April von niemandem mehr betreten oder verlassen werden, sagte Wallner. Die Versorgung werde selbstverständlich sichergestellt. Alle Personen, die sich in den vergangenen zwei Wochen in der Arlbergregion aufgehalten haben, müssen "sich selbst in Quarantäne begeben".

**** 13:21 Uhr: Unbelehrbare in Wels

In Wels haben sich gestern offenbar immer wieder Personen im Burggarten getroffen. Deshalb sperrt die Stadt Wels den Burggarten jetzt komplett. Außerdem gibts strengere Regeln für den Welser Wochenmarktes, jeden Mittwoch und Samstag. Der Markt bleibt geöffnet, aber es dürfen nur Lebensmittel verkauft weren. Getränke oder verzehrfertige Speisen dürfen nicht ausgegeben werden. Die gleichen Regeln gelten für Märkte in Linz.

**** 12:30 Uhr: 242 Corona-Fälle in Oberösterreich

Im Update um 12:30 meldet das Land Oberösterreich 242 bestätigte Corona Fälle in Oberösterreich. Das sind 14 Fälle mehr, als noch heute in der Früh um halb neun. Die meisten Infektionen gibt es in Linz-Stadt, Urfahr-Umgebung und Linz-Land. Am wenigsten in Steyr-Stadt und Schärding. Seit kurzem wissen wir, dass auch der Präsident der Ärztekammer in OÖ, Peter Niedermoser, in Quarantäne ist. Er war vorige Woche in Lech auf Skiurlaub. Die ganze Vorarlberger Arlbergregion steht seit Mittag unter Quarantäne. Alle Personen, die sich in den vergangenen zwei Wochen in der Arlbergregion aufgehalten haben, müssen "sich selbst in Quarantäne begeben".

**** 12:15 Uhr: Salzkammergut Klinikum schließt Gynäkologie und Geburtshilfe

Ein Mitarbeiter des Salzkammergut Klinikums Bad Ischl wurde positiv auf COVID-19 getestet. Nun musste die Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe vorübergehend geschlossen werden. Die gynäkologische und geburtshilfliche Versorgung ist weiterhin durch den Standort Vöcklabruck gewährleistet. Nähere Informationen erhalten werdende Mütter unter der Servicenummer: 05 055471-33330

**** 08:30 Uhr: 1.132 Corona-Infektionen in Österreich

Das Gesundheitsministerium meldet in seinem neuesten Update (Stand 17.03.2020, 08:00 Uhr) 1.132 Corona-Fälle in Österreich. Für Oberösterreich gibt es abweichende Zahlen. Das Gesundheitsministerium berichtet auf seiner Seite von 231 Fällen. Das Land von 228. Offiziell bestätigt sind außerdem drei Corona-Todesfälle: Wien (2), Steiermark (1). Acht Patienten in Österreich sind wieder gesund.

**** 08:20 Uhr: Corona-Patientin stirbt in Heimquarantäne

In Wien ist eine 48 Jahre alte Frau in der Nacht auf Sonntag in Covid-19-Heimquarantäne verstorben. Die Tote wurde Sonntagfrüh von Familienangehörigen aufgefunden, bestätigt Andreas Huber, Sprecher des medizinischen Krisenstabs der Stadt Wien. Noch ist nicht klar, ob die Frau Vorerkrankungen hatte. Es gibt auch noch kein Obduktionsergebnis. Daher wird die Verstorbene nicht offiziell als viertes österreichisches Corona-Todesopfer geführt.

**** 07:30 Uhr: 16.000 Anträge auf Arbeitslosigkeit am Montag

Allein gestern hat das Arbeitsmarktservice bundesweit 16.000 Anträge auf Arbeitslosigkeit ausgegeben. Beim AMS geht man davon aus, dass diese "Woche schon sehr hart wird". Aber die neue Kurzarbeitsregelung werde helfen. Damit können Firmen die Arbeitszeit ihrer Mitarbeiter auf bis zu 0 reduzieren.

Dienstag, 17.03.2020

**** 16:57 Uhr: Österreich schließt ab morgen alle Hotels

In OÖ gibts ein paar Ausnahmen: Kurhotels und Reha-Anstalten werden weiter offen halten. Ebenso sollten Hotels, die Beschäftigte von jenen Unternehmen beherbergen, die zur Aufrechterhaltung der Wirtschaftsleistung und der Standortsicherheit nicht von Schließungen betroffen sind, weiter geöffnet bleiben. Ausländische Gäste, deren Rückreise nicht sofort möglich ist, sollten auch in ihrem Hotel verbleiben können, jedoch nur bis zum frühestmöglichen Zeitpunkt ihrer Rückreise“, erklärt Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Markus Achleitner.

**** 16:22 Uhr: EU schließt Außengrenzen

Nach den USA schottet sich auch die Europäische Union in der Coronakrise ab. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen teilte Montagnachmittag mit, dass es einen Einreisestopp an den EU-Außengrenzen geben wird. Dieser soll zunächst 30 Tage lang und für alle "nicht notwendigen Reisen" gelten, teilte von der Leyen via Twitter mit.

**** 16:02 Uhr: Die Stadt Linz hebt gebührenpflichtige Kurzparkzonen auf

Die vergebührten Kurzparkzonen in Linz werden ab morgen, 17. März 2020 bis auf Weiteres aufgehoben. Sinn ist es, im Linzer und im Urfahraner Zentrum medizinischem Personal und Pflegekräften, MitarbeiterInnen in geöffneten Geschäften sowie Einsatzkräften die Arbeit zu erleichtern“, heißt es vom Stadtsenat.

**** 15:00 Uhr: 1.016 bestätigte Corona-Fälle in Österreich

Das Gesundheitsministerium meldet in seinem neuesten Update 1.016 Corona-Fälle in Österreich. In Oberösterreich sind es 202 Fälle. Außerdem bestätigt das Ministerium nun offiziell, dass es in Österreich drei Corona-Tote zu beklagen gibt. Weltweit wurden bisher (Stand 16.03.2020, 08:00 Uhr) insgesamt 169.387 bestätigte Fälle bekannt gegeben, 81.020 davon meldete China. Weltweit haben sich bereits 77.257 Menschen von COVID-19 wieder erholt.

**** 13:55 Uhr: AUA und Laudamotiona stellen Flugbetrieb ein

Ab kommenden Donnerstag stellen die Austrian Airlines ihren regulären Flugbetrieb zumindest bis 28. März ein. Der vorerst letzte Flieger wird am Donnerstag aus Chicago kommend in den frühen Morgenstunden in Wien landen. Die AUA wird nur mehr versuchen, so viele Österreicher wie möglich aus dem Ausland zurück nach Österreich zu holen.

Die AUA  bittet daher alle Österreicher, die im Ausland gestrandet sind, sich bei der Hotline des Außenministeriums zu melden, sofern sie kein gültiges Rückflugticket besitzen und nach Hause wollen. Das ist die Nummer der Hotline: 0043 1 90 115 44 11.

Kurz nach der AUA hat auch die Wiener Laudamotion angekündigt, dass sie ihren Flugbetrieb ab heute Mitternacht, bis 8.April einstellt. Der Mutterkonzern Ryanair plant, ein Fünftel seiner Flüge weiter durchzuführen.

**** 12.45: Drittes Corona-Todesopfer in Österreich

Das Land Steiermark meldet am frühen Nachmittag einen dritten Todesfall in Österreich: Eine mit dem Coronavirus infizierte Steirerin, Jahrgang 1944, die sich in stationärer Behandlung befunden hatte. Auch ein 65-Jähriger, der gestern in Wien gestorben ist, ist inzwischen als Corona-Opfer bestätigt. Auf der Website des Gesundheitsministeriums wird weiterhin der Stand von heute 16.03.20 um 08:00 angeführt: Ein bestätigter Todesfall. Jener 69-Jährige, der Mitte vergangener Woche in Wien verstorben ist.

**** 12.25 Uhr: Die 1.000er Grenze ist überschritten

Aktuell gibt es in Österreich 1.018 Corona-Infizierte, hat vor kurzem der Sprecher des Einsatzstabs im Innenministerium bekannt gegeben. Die meisten Fälle gibt es in Tirol, in OÖ sind es 196. Es gibt aber auch gute Nachrichten. Es werden mehr Corona-Patienten wieder gesund. Die Zahl der Genesenen ist von bisher sechs auf nun acht gestiegen: Zwei in Tirol, fünf in Wien und eine Person in Niederösterreich.

 

**** 10.20 Uhr: mehr als 950 Infizierte in Österreich - in OÖ 195

In Österreich ist die Zahl der bestätigten Infektionen auf 959 gestiegen. 8.490 Tests wurden laut Gesundheitsministerium bisher landesweit durchgeführt. Sechs Patienten sind wieder gesund. In Oberösterreich sind 195 Personen corona-positiv.

**** 10 Uhr:

Die Steiermark meldet einen Corona-Todesfall: eine 76-jährige Steirerin ist in der Nacht auf heute gestorben - sie hatte Vorerkrankungen und wurde zuletzt in einem Seniorenheim betreut.

**** 16.3. 8 Uhr:

Deutschland macht seine Grenzen zu Österreich dicht.

**** 11:04 Uhr: Ausgangssperre in Tirol

In Tirol gibt es besonders viele Corona-Fälle. Darum hat das Land Tirol jetzt eine Ausgangssperre verordnet. Landeshauptmann Günther Platter sagt: Menschen dürfen ihre Häuser und Wohnungen nicht mehr verlassen, nur mit driftigen Gründen und wenigen Ausnahmen: arbeiten gehen, zum Arzt gehen, einkaufen gehen oder andere, die nicht mehr können, mit Lebensmitteln versorgen.

**** 10:00 Uhr: 800 Infizierte in Österreich - in OÖ 152

**** 15.3. 9:00 Uhr: 758 Infizierte in Österreich - in OÖ 122

In Österreich sind 758 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert - in Oberösterreich sind es 122. Der Nationalrat setzt seinen Sitzungsmarathon heute fort, damit alle Einschränkungen ab morgen in Kraft treten können. Ab morgen wird Österreich im Notbetrieb sein, sagt Bundeskanzler Kurz. Kein Unterricht, keine Uni, keine Geschäfte sind offen, bis auf Lebensmittelgeschäfte, Apotheken, Banken, Post. Die Österreicher sollen sich sozial isolieren, sagt Kurz. Also nur soziale Kontakte mit denen, mit denen wir zusammenleben. Ansonsten zuhause bleiben, so der eindringliche Appell an alle.

**** 12:50 Uhr: Viele Gottesdienste ohne Gläubige

In Oberösterreich gibt's mit Stand heute Früh 101 bestätigte Corona-Fälle. Um die Ansteckungsgefahr möglichst gering zu halten, fallen schon an diesem Sonntag in vielen Pfarren die Gottesdienste aus - oder besser gesagt, sie finden ohne Gläubige statt. Die können die Heilige Messe zum Beispiel über's Internet mitverfolgen. Auch die islamische Glaubensgemeinschaft feiert keine gemeinsamen Gebete mehr. Ab Montag sind Gottesdienste dann landesweit untersagt. Auch Taufen, Hochzeiten und größere Trauerfeiern müssen ausfallen oder verschoben werden. Nähere Infos dazu findet ihr auf der Homepage der Diözese Linz.

**** 11:05 Uhr: Quarantäne für alle Urlauber aus Sperrgebieten in Tirol und Kärnten

Alle Menschen, die seit 28. Februrar in Galtür, Ischgl, Kappl und See sowie in St. Anton in Tirol bzw. in Heiligenblut in Kärnten auf Urlaub waren, müssen für 14 Tage in Heimquarantäne. Das haben Bundeskanzler Sebastian Kurz und Innenminister Karl Nehammer heute angeordnet. Die Maßnahme gilt auch für alle engen Angehörigen dieser Urlauber sowie Menschen, die mit ihnen engen Kontakt hatten oder haben - egal, ob sie Krankheits-Symptome zeigen oder nicht. Die Tiroler Gemeinden stehen seit gestern, Heiligenblut seit heute bis Ende März unter Quarantäne. Ausländische Touristen mussten sich registrieren lassen und abreisen. Einheimische, Arbeitnehmer und Gäste aus Österreich müssen in den Sperrzonen bleiben.

**** 10:50 Uhr: Regierung stellt 4 Milliarden € für Corona-Soforthilfe bereit

Die Bundesregierung wird bis zu vier Milliarden Euro für einen Corona-Krisenbewältigungsfonds zur Verfügung stellen. Ein entsprechender Gesetzesentwurf ist heute den Parlamentsklubs übermittelt worden. Mit dem Geld sollen etwa weitere medizinische Geräte angekauft, Einsätze im Zusammenhang mit dem Corona-Virus finanziert sowie Firmen und Arbeitnehmer unterstützt werden. Beschlossen werden soll das Hilfspaket noch am Wochenende im Nationalrat

**** 09:30 Uhr: Auch Heiligenblut in Kärnten unter Quarantäne

Seit Samstag ist auch die Kärntner Gemeinde Heiligenblut am Fuß des Großglockners unter Quarantäne. In der Nacht sind zu den drei bestätigten Corona-Fällen im Ort weitere drei Verdachtsfälle dazugekommen. Ausländische Touristen dürfen den Ort verlassen, nachdem sie sich registriert haben. Inländer müssen in Heiligenblut bleiben. Schon seit gestern sind das Tiroler Paznauntal mit bekannten Orten wie Ischgl und Galtür sowie St. Anton am Arlberg isoliert.

**** 08:30 Uhr: 602 Corona-Fälle in Österreich, 101 in OÖ

In Österreich gibt es 602 Fälle von Corona-Infektionen, 101 davon in Oberösterreich. Diese aktuellen Zahlen hat das Gesundheitsministerium bekannt gegeben. Am meisten Corona-Fälle - 206 - gibt's in Tirol. Dort sind seit gestern das Panzanutal mit bekannten Orten wie Ischgl und Galtür sowie St. Anton am Arlberg isoliert. Weltweit gibt's 145.369 Corona-Fälle. Fast die Hälfte dieser Infizierten -  71.694 - haben sich inzwischen wieder von der Krankheit erholt.

**** 07:30 Uhr: AMS rechnet mit vielen Arbeitslosen, Meldung nur telefonisch oder online

Das Arbeitsmarktservice (AMS) rechnet damit, dass sich ab Montag Tausende Menschen wegen des Corona-Virus arbeitslos melden. Dazu aber bitte auf keinen Fall zum AMS kommen. Die persönlichen Vorsprachen und Meldungen sind ausgesetzt. Arbeitslos melden könnt ihr euch per Telefon: 050 904 440 oder online auf www.ams.at Auch alle Schulungen hat das AMS voerest bis Ostern gestoppt.

**** 14.3.,00:00 Uhr: Grenzen zu Tschechien geschlossen

Tschechien hat wegen der Ausbreitung des Corona-Virus die Grenzen geschlossen. Auch der grenzüberschreitende Bus- und Zugverkehr ist eingestellt. Nur der internationale Güterverkehr auf der Schiene und der Straße ist noch möglich. Und das in Oberösterreich nur über den Grenzübergang Wullowitz / Dolní Dvořiště (B310). Alle anderen Übergänge aus Oberösterreich nach Tschechien sind geschlossen, auch das Überqueren der "Grünen Grenze" ist verboten und wird streng bestraft.

**** Folgende Regelungen gelten zur Eindämmung des Coronaviurs**** (Stand 13.03.2020)

  1. Ab Montag haben Restaurants, Bars und Kaffees nur noch bis 15 Uhr geöffnet.
  2. Geschäfte, die nicht versorgungsnotwendig sind, werden geschlossen. Ausgenommen sind: Lebensmittelgeschäfte, Apotheken, Drogerien, Tierfutter-Geschäfte, Banken, Tankstellen, Trafiken und Post-Filialen.
  3. Grenzkontrollen zur Schweiz werden eingeführt.
  4. Unter Quarantäne gestellt sind für 14 Tage: das Paznauntal und St. Anton am Arlberg. Urlauber sollen die Region zügig verlassen.
  5. Alle Unternehmer werden gebeten, ihre Mitarbeiter ab Montag in Teleworking zu schicken.

Die Bundesregierung hat am Samstag vier Milliarden Euro für ein Corona-Soforthilfepaket locker gemacht. Damit sollen Unternehmen und deren Mitarbeiter unterstützt werden, die von den restriktiven Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus besonders betroffen sind: Gastronomie-, Tourismus- und Handelsbetriebe sowie Kulturveranstalter. Auch Kurzarbeit soll ab nächster Woche leichter und schneller beantragt und eingeführt werden können. Über diese Maßnahmen haben wir mit Wirtschaftsministerin Margarethe Schramböck gesprochen.

Weiters sollen mit dem Geld zusätzliche medizinische Geräte wie Beatmungsmaschinen angeschafft und Mehrkosten für die Einsatzkräfte abgedeckt werden.

AMS: keine persönlichen Vorsprachen

Trotzdem rechnet das Arbeitsmarktservice schon ab Montag mit vielen zusätzlichen Arbeitslosen. Betroffene sollen auf keinen Fall persönlich zum AMS kommen, sondern sich per Telefon oder online auf www.ams.at melden. Das gilt auch für alle, die einen schon länger vereinbarten Beratungstermin mit dem AMS haben. Schulungen stellt das Arbeitsmarktservice mit Montag wenn möglich auf Online-Unterricht um oder lässt sie entfallen. Die Anwesenheitspflicht entfällt. Erreichbar ist das AMS in Oberösterreich unter 050 904 440.

Orte in Tirol und Kärnten unter Quarantäne

Seit Freitag stehen das gesamte Tiroler Paznauntal mit den Orten Galtür, Ischgl, Kappl und See sowie St. Anton am Arlberg unter Quarantäne. Seit Samstag ist auch die Kärntner Gemeinde Heiligenblut am Fuß des Großglockners Sperrgebit. Ausländische Urlauber mussten nach einer Registrierung abreisen und sollen sich jetzt zu Hause für 14 Tage in Quarantäne begeben. Einheimische, Angestellte der Betriebe und Urlauber aus Österreich müssen bis Ende März in den gesperrten Gebieten bleiben. Außerdem hat die Regierung für alle, die seit 28. Februar in einer der betroffenen Gemeinden waren, eine zweiwöchige Isolation daheim angeordnet. Das gilt auch für unmittelbare Angehörige dieser Menschen sowie alle, die zu Bewohnern aus den Quarantäne-Gebieten Kontakt hatten.

Gottesdienste ohne Gläubige

Um die Ansteckungsgefahr möglichst gering zu halten, finden schon an diesem Sonntag in vielen Pfarren die Gottesdienste ohne Gläubige statt. Die können die Heilige Messe zum Beispiel über das Internet mitverfolgen. Auch die islamische Glaubensgemeinschaft feiert keine gemeinsamen Gebete mehr. Ab Montag sind Gottesdienste dann landesweit untersagt. Auch Taufen, Hochzeiten und größere Trauerfeiern müssen ausfallen oder verschoben werden. Nähere Infos dazu findet ihr auf der Homepage der Diözese Linz und der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich.

Life Radio informiert Euch auch halbstündlich in den Nachrichten um Fünf vor Punkt und dem Corona-Update um Fünf vor Halb über die aktuelle Lage.
 

**** Seit Mo, 16.3. fällt der Schulunterricht aus - bis zu 3 Wochen Sonderurlaub für Eltern - Bund übernimmt ein Drittel der Lohnkosten****

Seit Montag gibt es keinen Unterricht. Die Schulgebäude bleiben geöffnet. Kinder, für die es daheim keine Betreuung gibt, werden in den Schulen betreut.

Wichtig sei, dass die jüngeren Schüler auf keinen Fall bei den Großeltern betreut werden."Möglichst viele Kinder sollen die drei Wochen bis zu den Osterferien zu Hause verbringen", sagt Gesundheitsminister Rudi Anschober. Aber das gehe nicht in allen Berufsgruppen der Eltern, dafür wird es Möglichkeiten der Betreuung geben. Auch Kindergartenkinder sollen nach Möglichkeit zuhause bleiben, lautete der Appell der Regierung. Wie für Unterstufenschüler soll es für diese ebenfalls eine Betreuungsmöglichkeit geben, wenn für die Eltern keine andere Alternative möglich ist.

Arbeitgeber können ihren Mitarbeitern für die Betreuung der Kinder daheim bis zu 3 Wochen Sonderurlaub geben. Der Arbeitgeber entscheidet dabei, ob er Mitarbeiter freistellen kann. Wenn das möglich ist, übernimmt der Bund in der Zeit ein Drittel der Lohnkosten in den nächsten Wochen bis Ostern.

****Zahlreiche Institutionen stellen auf Beratung am Telefon und via Email oder Chat um****

Alle Behörden des Landes minimieren den persönlichen Kontakt. Anliegen werden im Eingangsbereich entgegen genommen und weitergeleitet. Beratungen und Service werden telefonisch oder auf digitalem Weg abgewickelt.

Auch im Sozialbereich wird auf telefonische und digitale Beratung umgestellt

Die Arbeiterkammer stellt die persönliche Beratung ein und stellt auf telefonische und digitale Beratung um. Die AK-Hotline lautet 050/6906-0. Alle Infos und E-Mail-Adressen finden Ratsuchende unter ooe.arbeiterkammer.at. 

Die Wirtschaftskammer Oberösterreich weitet ihre Beratung aus. Das WKOOÖ Service-Center ist ab sofort auch am Wochenende erreichbar: Montag bis Freitag von 7 bis 18 Uhr und am Wochenende von 9  bis 18  Uhr unter T 05-90909  oder via E service@wkooe.at. Umfangreiche Informationen finden Unternehmen rund um die Uhr auch auf wko.at/coronavirus

 

****Land Oberösterreich untersagt Besuche in Krankenhäusern, Altenheimen, Pflegeheimen, Reha-Einrichtungen etc...****

Das Verbot gilt ab Freitag, 13.3.2020, um Ältere, Kranke und Pflegebedürftige zu schützen, die zu den besonderen Risikogruppen zählen. Ausgenommen sind Kinder und Palliativpatienten.

****Gemeinderatswahlen in der Steiermark und Vorarlberg werden verschoben****

****Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft die Verbreitung des neuen Coronavirus SARS-CoV-2 nun als Pandemie ein ****

Eine Pandemie ist  eine länder- und kontinentübergreifende Ausbreitung einer Krankheit beim Menschen. Im Unterschied zur Epidemie ist eine Pandemie örtlich nicht beschränkt.

AKTUELLE INFOS:

  • Jeder kann seinen Beitrag leisten. Zum Beispiel nur noch einmal pro Woche einkaufen gehen, Familienfeiern absagen etc. Außerdem ist das oberste Gebot Händewaschen. Mehrmals täglich mind 30 sek lang. Kein Händeschütteln! Husten oder Niesen in Ellenbogen oder ein Taschentuch.
  • Besuche im Altenheim und Krankenhaus aufs Minimum beschränken
  • Kinos in Oberösterreich haben derzeit geöffnet. In jedem Saal gilt aber eine Sitzplatzbeschränkung von max 100.
  • Bei den Öffis gibt es in Oberösterreich bislang KEINE Einschränkungen
  • Viele Veranstaltungen sind abgesagt worden, hier gibts alle Infos: www.liferadio.at/on-air/detail/coronavirus-diese-events-in-ooe-sind-betroffen
  • Bei Fieber oder Husten  und seit weniger als 14 Tagen aus einem der Risikogebiete zurückgekehrt, dann wendet euch an die Hotline 1450.
  • OÖ-Skigebiete sind ab 16. März geschlossen.

WICHTIGE LINKS:

 

!!!VIDEO: RICHTIG HÄNDEWASCHEN!!