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©Marc Mimram Architecte

Linz: Neue Donaubrücke wird später fertig

Sie sollte das tägliche Stauchaos in Linz beenden: Die neue Donabrücke, die an der Stelle der 2016 abgerissenen Eisenbahnbrücke entsteht. Doch der Bau läuft alles andere als nach Plan.
 
 

Die neue Brücke wird erst zu Schulbeginn 2021 fertig - ein Jahr später als geplant. Und sie wird um 5,3 Millionen Euro mehr kosten. Schuld sind der französische Architekt und sein österreichischer Planungspartner. Sie haben die Brücke nach den weniger strengen französischen Normen geplant. Deshalb muss jetzt nachgebessert werden. 500 Tonnen Stahl werden zusätzlich verbaut, um zu garantieren, dass die Brücke wie in der Ausschreibung gefordert 100 Jahre lang hält. Und nicht nur 50, wie in Frankreich und einigen anderen EU-Ländern üblich.

Luger: "Das tut mir leid"

"Die Verzögerung und die Kostensteigerung tun mir sehr leid", sagt dazu heute der sichtlich zerknirschte Linzer Bürgermeister Klaus Luger. Er will sich die Mehrkosten jetzt von den Planern zurückholen. Entsprechende rechtliche Schritte seien bereits eingereicht, so der SPÖ-Politiker, An der verspäteten Fertigstellung kann freilich auch der Bürgermeister nichts mehr ändern.

Was ist genau schief gegangen beim Bau der neuen Donaubrücke? Und wie will die Stadt jetzt den Schaden begrenzen? Darüber hat Life-Radio-Reporter Daniel Kortschak mit dem für Verkehrsangelegenheiten zuständigen Vizebürgermeister Markus Hein (FPÖ) gesprochen:

Interview mit dem Linzer Vizebürgermeister Markus Hein

Im Gespräch mit Life-Radio-Reporter Daniel Kortschak erklärt der für Verkehr und Infrastruktur zuständige Linzer Vizebürgermeister Markus Hein (FPÖ), warum die neue Donaubrücke später fertiggestellt und dazu noch deutlich teurer wird.