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FPÖ geht mit Frau als Spitzenkandidatin in NR-Wahl

Susanne Fürst als Listenerste.

Es ist das erste Mal, dass die FPÖ in Oberösterreich mit einer Frau an der Spitze in eine Nationalratswahl geht. Der freiheitliche Landesparteivorstand hat gestern beschlossen, die 50-jährige Rechtsanwältin Susanne Fürst aus Linz auf Platz eins zu setzen. Fürst betont heute in einer Pressekonferenz: es freue sie, dass sie als Spitzenkandidatin aus Oberösterreich antrete und werte das als Zeichen für ihre bisherige Arbeit im Parlament. Susanne Fürst sitzt bereits seit 2017 für die FPÖ im Nationalrat. Sie hofft, dass es nach der Wahl im Herbst eine Neuauflage der türkis-blauen Regierung gibt und glaubt, dass sowohl Kurz als auch Kickl in einer Neuauflage dieser Koalition sitzen könnten - man müsse eben persönliche Befindlichkeiten zurückstellen und sich zusammenraufen, so Susanne Fürst wörtlich. FPÖ-OÖ-Chef Manfred Haimbuchner hat als Ziel für die Wahl 20 Prozent der Stimmen ausgegeben.