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Linzer Bürgermeister kündigt Rot-Blau auf

Luger fordert außerdem Neuwahlen in ganz Oberösterreich.

Gestern Abend ist erstmals angedeutet worden, dass der Linzer Bürgermeister Klaus Luger das Arbeitsübereinkommen mit der FPÖ aufkündigen will, heute Früh noch eher Zurückhaltung im Linzer Rathaus und seit 11 Uhr ist es jetzt offiziell. Klaus Luger will mit seiner SPÖ in der Stadtregierung nicht mehr zusammenarbeiten. Das Ibiza-Video habe ein "System FPÖ" offenbart, das eine Gefahr für die Demokratie darstelle, so Luger in einer Pressekonferenz. Auch wenn in Linz bisher gute sachliche Arbeit geschehen sei, könne er die enge Kooperation mit den Freiheitlichen nicht mehr weiterführen, so Luger. Er fordert gleichzeitig Neuwahlen in ganz Oberösterreich - in allen Städten und Gemeinden, sowie die Abschaffung des Proporzsystems. Die zwei FPÖ-Stadträte bleiben hingegen in ihren Funktionen.