RainerSturm / pixelio.de

Missbrauchsvorwürfe gegen Ex-Langlauftrainer

Zweite Betroffene meldet sich. Land Oberösterreich richtet Opfer-Hotline ein.

Sportlandesrat Markus Achleitner findet heute klare Worte: Es gibt keinerlei Toleranz bei sexuellen Übergriffen. Inzwischen ermittelt das Landeskriminalamt. Ebenso hat Achleitner das Bundesheer aufgefordert, die Vorwürfe zu untersuchen, denn der betroffene Trainer ist im Heeresleistungssportzentrum Linz tätig. Außerdem hat das Land Oberösterreich eine neue Hotline für Hilfe bei sexueller Gewalt im Sportbereich eingerichtet.

Im Olympiazentrum stehen mit Mag. Stefan Aigner (Sportpsychologe, klinischer und Gesundheits-Psychologe) sowie Mag. Valerie Teufl (Sportkoordinatorin, Verein Talentezentrum, Spitzensportlerin) ab sofort zwei fixe Ansprechpersonen für alle Sportlerinnen und Sportler sowie Trainerinnen und Trainer zur Verfügung –als neue Hotline für Hilfe und Beratung bei sexueller Gewalt im Sportbereich:


Tel-Nr.: 0664/6007276168

Mag. Stefan Aigner: office@mental-stark.at
Mag. Valerie Teufl: valerie.teufl@talentezentrum-ooe.at
 
Darüber hinaus wurde eine enge Kooperation mit dem Verein PIA – Prävention, Beratung und Therapie bei sexueller Gewalt vereinbart. „Der Verein Pia mit jahrzehntelanger Erfahrung bei der Hilfe für Betroffenen und in der Präventionsarbeit wird das Team der Hotline entsprechend unterstützen“, erläutert LR Achleitner.
www.PIA-linz.at

Inzwischen werfen zwei Frauen dem Langlauftrainer sexuellen Missbrauch vor. Sie hätten sich als Teenager bei Sportveranstaltungen mit dem rund doppelt so alten Trainer ein Doppelbett teilen müssen. Dort sei es zu Übergriffen gekommen.