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OÖ.Originale: Der Opalschürfer aus St.Florian

Roter Sand bis zum Horizont. 45 Grad im Schatten und Werner Schützeneder gräbt in Australien nach Edelsteinen

Angefangen hat alles im Australienurlaub vor 22 Jahren: Werner Schützeneder trifft im Pub Opalschürfer. Ein paar Bierchen und Monate später gehört ihm selbst ein Claim mitten im australischen Outback. "Ich grabe Gruben - 20 mal 20 Meter breit und 20 Meter tief - und suche Boulderrocks. Die sehen aus wie Sandsteine und in einem von 100 ist ein Opal.", erzählt Werner Schützeneder im Life Radio Interview. Je farbenreicher und feuriger ein Opal schimmert, desto wertvoller ist er. Werners bisher spektakulärster Fund war ein Opal in einem Saurierknochen. "Der fossile Knochen des Sauriers ist zum Opal geworden. Das ist natürlich ein Lotto Jackpot. Aber das kommt nicht oft vor."

Werner fliegt jeden Winter für drei bis vier Monate zum Opal-Schürfen nach Australien. Er nimmt sich dafür bezahlten und unbezahlten Urlaub vom Job. Seine Frau kommt nach. Beide sind fasziniert vom einsamen Glücksritterleben. "Ich mache das weniger wegen den Opalen, als wegen der Landschaft, der Stille, der Einsamkeit. Mein nächster Nachbar ist eine Fahrstunde entfernt. Es gibt kein Wasser, keinen Strom. Alles ist flach. Es gibt nur Sand, Gras und Känguruhs - das ist irgendwie geil."

Die Einsamkeit kann aber auch gefährlich sein. Einen Spinnenbiss hat Werner Schützeneder nur knapp überlebt. "Die Einheimischen sagen: Wenn dich eine Spinne beisst und du hast nach einer halben Stunde kein Fieber und fängst nicht zu Kotzen an, dann passts. Ich lebe noch!"

Opalschürfer Werner Schützeneder aus St.Florian im Gespräch mit Life Radio Reporterin Martina Schobesberger

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