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FOTOS © TEAM FOTOKERSCHI.AT / KERSCHBAUMMAYR

Zwei tote Kinder nach Kohlenmonoxid-Unfall

Abgase eines Stromaggregates haben zwei 2- und 5-jährige Buben in Lasberg vergiftet. Die Mutter schwebt in Lebensgefahr.

Der Gasunfall gestern in Lasberg im Mühlviertel hat tragische Folgen. Die beiden zwei und fünf Jahre alten Buben sind in der Grazer Uniklinik ihrer schweren Kohlenmonoxid-Vergiftung erlegen. 

In der Nacht von Sonntag auf gestern hat ein Sturm Bäume umgeknickt und die Stromzufuhr zum Haus der Familie unterbrochen. Der 36-jährige Vater hat dann gestern um 05:30 Uhr ein Benzinaggregat, das im Nebenraum der Garage abgestellt war, angeworfen. Dann ist er arbeiten gegangen, ohne das Fenster aufzumachen und zu lüften. Ein Nachbar hat das Aggregat, das bereits wieder ausgegangen war, gegen 08:00 Uhr aufgetankt und wieder eingeschaltet. Als die Mutter und die beiden Buben am Vormittag nachgesehen haben, haben sie das farb- und geruchlose Kohlenmonoxid eingeatmet und sind bewusstlos geworden.

Die Oma, die schlecht gehen kann, hat sich Sorgen gemacht, weil sie die Kinder im Haus nicht gehört hat. Sie hat eine ihrer Töchter alarmiert und gebeten, nachzusehen. Diese hat dann die drei leblosen Körper gefunden. Die Kinder und ihre Mutter sind wiederbelebt und mit drei Hubschraubern ins Spital geflogen worden. Die beiden Kinder sind gestorben. Die Mutter kämpft im Uniklinikum Regensburg um ihr Leben. Der Vater hat einen Schock erlitten und muss im Spital behandelt werden.

Polizeisprecher Fritz Stadlmayr zum Kohlenmonoxid-Unfall in Lasberg

Staatsanwalt Philip Christl zum Kohlenmonoxid-Unfall in Lasberg

Inzwischen hat die Polizei das Stromaggregat sichergestellt. Die Staatsanwaltschaft Linz ermittelt, ob ein Verschulden vorliegt, etwa ein Bedienfehler.