A26 wird um 120 Millionen Euro teurer

Die A26, die Linzer Autobahn, wird teurer, als angenommen. Die Asfinag hat jetzt bekannt gegeben, dass die Kosten steigen werden.
120 Millionen Euro müsse man zu den veranschlagten Kosten dazurechnen, so die Asfinag. Damit kostet das 4,7 Kilometer lange Projekt jetzt knapp 1,3 Milliarden Euro.
Der Grund: es gibt neue Vorschriften für Aushubmaterial und auch Diesel, Stahl und Beton kosten mehr. Preissteigerungen habe man zwar kalkuliert, aber nicht in diesem Ausmaß, heißt es bei der Asfinag. Die zusätzlichen Kosten tragen die Asfinag, das Land OÖ und auch die Stadt Linz.
Beim Land OÖ steht man trotzdem zum Projekt, so Landeshauptmann Thomas Stelzer und Verkehrslandesrat Günther Steinkellner. Die A 26 bleibe ein wichtiges Zukunftsprojekt für Oberösterreich. Nach Fertigstellung soll der Verkehr im Linzer Stadtgebiet um rund acht Prozent zurückgehen, so Stelzer und Steinkellner.
Seit dem Sommer laufen auf der A26 die Bauarbeiten für den zweiten Abschnitt mit dem Freinbergtunnel und der Unterflurtrasse Waldeggstraße. Noch heuer soll damit begonnen werden, den Tunnel weiter zu bauen. Der zweite Abschnitt soll dann 2032 für den Verkehr freigegeben werden. Der dritte und letzte Abschnitt soll dann 2035 fertig sein.
Bild: ASFINAG


