Fitnesstracker boomen: Das ist der perfekte Tracker für dich!

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Schritte, Puls, Schlaf und sogar die eigene Erholung: Fitnesstracker und Smartwatches wissen mittlerweile ziemlich viel über uns. Und sie werden immer beliebter.

Jeder Zweite Österreicher nutzt bereits Tracker oder Gesundheits-Apps

Laut einer aktuellen Erhebung des Handelsverbands nutzen 51 Prozent der Österreicher Wearables oder Gesundheits-Apps. Bei den 18- bis 29-Jährigen sind es sogar 67 Prozent.

Am häufigsten werden die Schritte (75 %) getrackt, gefolgt von Puls (61 %), Kalorienverbrauch (47 %) und Schlaf (44 %).

Besonders spannend: Fast jeder zweite Nutzer sagt, dass die Daten bereits die eigenen Gewohnheiten verändert haben. Das offene Schrittziel motiviert zum Spaziergang oder ein schlechter Schlafwert dazu, früher ins Bett zu gehen.

Aber welcher Tracker passt am besten zu mir?

Für Allrounder: Smartwatch / Fitness-Uhr
Passt zu dir, wenn du:
Schritte, Puls, Schlaf und Workouts tracken willst
Benachrichtigungen am Handgelenk praktisch findest
gern viele Funktionen in einem Gerät hast
regelmäßig Sport machst, aber auch Alltagstracking möchtest
Gut für: Alltag, Fitnessstudio, Laufen, Radfahren, Gesundheitswerte
Nachteil: Muss regelmäßig geladen werden und ist oft sichtbar am Handgelenk.

Für Minimalisten: Fitness-Ring
Passt zu dir, wenn du:
keinen Tracker am Handgelenk tragen willst
vor allem Schlaf, Erholung und Stress im Blick haben möchtest
ein unauffälliges Design bevorzugst
keine Display-Benachrichtigungen brauchst
Gut für: Schlafanalyse, Regeneration, Alltagstracking
Nachteil: Weniger geeignet, wenn du beim Sport live Daten auf einem Display sehen willst.

Für Sport-Fans: Sportuhr / GPS-Uhr
Passt zu dir, wenn du:
oft läufst, radelst, wanderst oder schwimmst
genaue GPS-Daten und Trainingspläne willst
Herzfrequenz, Pace, VO₂max oder Trainingsbelastung tracken möchtest
Akku-Laufzeit wichtig findest
Gut für: Läufer:innen, Triathlet:innen, Outdoor-Sport
Nachteil: Oft teurer und teilweise weniger „smart“ im Alltag als klassische Smartwatches.

Für Einsteiger: Fitness-Armband
Passt zu dir, wenn du:
günstig starten willst
Schritte, Kalorien, Puls und Schlaf grob erfassen möchtest
ein leichtes Gerät suchst
keine High-End-Funktionen brauchst
Gut für: Motivation im Alltag, Bewegung, erste Fitnessziele
Nachteil: Messungen sind oft weniger genau als bei teureren Geräten.

Für Daten-Nerds: Brustgurt
Passt zu dir, wenn du:
sehr genaue Herzfrequenzdaten beim Training willst
leistungsorientiert trainierst
Intervalltraining, Laufen oder Radfahren ernsthaft betreibst
deine Smartwatch ergänzen möchtest
Gut für: Exakte Pulsmessung beim Sport
Nachteil: Im Alltag unpraktisch und weniger komfortabel.

Für Gesundheitsbewusste: Smarte Waage + Tracker-Kombi
Passt zu dir, wenn du:
Gewicht, Körperfett, Muskelmasse und Trends verfolgen willst
langfristige Veränderungen sehen möchtest
deine Fitnessdaten an einem Ort sammeln willst
Gut für: Gewichtsmanagement, Fitnessziele, Überblick
Nachteil: Körperfettwerte sind oft nur Schätzungen und können schwanken.

Generell solltest du dich vor dem Kauf eines Fitness-Trackers fragen:

Will ich den Tracker nur im Alltag oder auch beim Sport nutzen?
Ist mir Schlaftracking wichtig?
Brauche ich GPS?
Will ich ein Display?
Wie wichtig ist mir Akkulaufze
Soll der Tracker unauffällig sein?
Wie viel möchte ich ausgeben?
Ist mir Datenschutz wichtig?

Die beste Wahl hängt davon ab, was du wirklich tracken willst.
Für manche reicht ein günstiges Armband, andere profitieren von einer Sportuhr oder einem Ring. Wichtig ist: Der Tracker sollte zu deinem Alltag passen — nicht umgekehrt.

Andreas Froschauer

Hat als Chef vom Dienst den Überblick im täglichen Programmablauf. Außerdem auch sportlich aktiv - beruflich und privat.

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