Gerettet: KTM kann saniert werden.

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Das sind heute Morgen mehr als gute Nachrichten für das Innviertel: Das notwendige Geld für eine Sanierung des angeschlagenen Motorradherstellers KTM steht.

Mitten in der Nacht um halb eins hat der Mutterkonzern, die Pierer Mobility group, eine ad-hoc-Mitteilung ausgeschickt: man habe die notwendigen Finanzierungszusagen, um die Quote der Gläubiger zu erfüllen. Mit Stichtag Freitag waren ja 600 Millionen Euro notwendig. Die hat man aufgestellt. Von wem das Geld kommt, wurde allerdings nicht bekannt gegeben. Spekuliert wird aber, dass der indische Miteigentümer Bajaj das Geld zuschießt.

Mit diesem Schritt kann das Unternehmen jetzt wie geplant saniert werden. 

Im KTM-Werk in Mattighofen steht derzeit die Produktion. Die ist Anfang Mai erneut heruntergefahren worden, weil die Lieferketten unter der Insolvenz gelitten hatten und Bauteile gefehlt haben. Im August allerdings soll die Produktion wieder hochgefahren werden.

Barbara Schütz

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