Urteil im Raser-Prozess: 30 Monate Haft für Amokfahrt

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Foto: TEAM FOTOKERSCHI / ANTONIO BAYER

Es ist kein Mordversuch gewesen: Im Prozess gegen einen 20jährigen Raser ist am Landesgericht Wels das Urteil gefallen. Der Angeklagte ist vom Vorwurf des Mordversuchs freigesprochen worden.

In der Nacht auf den 31.Jänner hat sich der Mann eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Er ist teils mit 200km/h von Wels nach Linz geflüchtet und hat dabei mehrere andere Autofahrer gefährdet. Die Staatsanwaltschaft hat ihm deshalb Mordversuch vorgeworfen. Im Verfahren allerdings haben ihn die Geschworenen zu diesem Vorwurf freigesprochen. Allerdings ist der Mann unter anderem wegen schwerer – teils versuchter, teils vollendeter, Körperverletzung und vorsätzlicher Gemeingefährdung verurteilt worden: 30 Monate Haft, so der Urteilsspruch. Zudem muss er mehreren Privatbeteiligten insgesamt knapp 40.000 Euro zahlen.

Geendet hat die Wahnsinnsfahrt damals mit einem schweren Unfall auf der Trauner Kreuzung. Der 20jährige hat eine Straßensperre durchbrochen und ist in mehrere Autos gekracht. Mehrere Personen sind dabei schwer verletzt worden, darunter seine Freundin und auch Polizisten.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Barbara Schütz

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