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Mystik und Geist: Auferstehung.

Auferstehung als Thema der Kunst.

Unsere Vorstellung von Ostern ist stark von Bildern der Kunst geprägt. Dabei haben verschiedene Zeiten unterschiedliche Ausdrucksformen gefunden. Gab es zunächst nur Darstellungen, die das Leiden und Sterben Jesu gezeigt haben, so hat die Kunst seit dem Mittelalter eine Vielfalt an Auferstehungsdarstellungen hervorgebracht. Martina Gelsinger, Kunsthistorikerin, Kuratorin und Referentin im Fachbereich Kunst und Kultur der Diözese Linz gibt einen Überblick über zentrale Werke und Motive. „Neben der auferstandenen Christus-Figur ist das Licht ein zentrales Motiv der Auferstehung – Christus, der von einer Licht-Aura umgeben ist bzw. Christus als Lichtgestalt. Dieses Licht gilt als Ausdruck seiner göttlichen Natur und des Sieges über den Tod. Das Licht besiegt die Dunkelheit, das Leben siegt über den Tod“, erklärt Gelsinger.

Martina Gelsinger (Foto: Manfred Baumann)

Eindrucksvoll ist in diesem Zusammenhang ein Werk der freischaffenden Künstlerin Maria Moser. Die Malerin und Bildhauerin aus Frankenburg hat in der Pfarrkirche Linz-St. Konrad ein Glasfenster mit dem Titel „Auferstehung und Erlösung“ geschaffen. Im Interview erzählt sie über ihre Herangehensweise und die Hintergründe und was ihr dieses Fenster persönlich bedeutet. „Auferstehung, es ist der tiefste Wunsch eines Menschen – sich von diesem Erden-Dasein, von Sorgen, Krankheiten erlösen zu können“, so Moser. Auferstehung sei für sie die „Verbindung mit Gott auf der höchsten Ebene“. Berührt ist Moser v.a. von Begegnungen mit Menschen, denen die Betrachtung ihres Glasfensters in schwierigen Zeiten Trost und Hoffnung gespendet hat. „Wenn Menschen dadurch beruhigende und freudige Momente erleben konnten, kommt das positiv auf mich zurück“, freut sich Moser.

Den gesamten Talk gibt es HIER zum Nachhören.