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So helft ihr bei Badeunfällen richtig

Droht jemand zu ertrinken, ist schnelle Hilfe entscheidend. Dabei darf man sich aber nicht selbst in Gefahr begeben.

Ein Ertrinkender schreit laut um Hilfe, fuchtelt mit den Händen und kämpft um sein Leben. So läuft das nur im Film ab. “Die meisten Menschen ertrinken lautlos, das betrifft vor allem Kinder”, sagt Martin Eberl von der Wasserrettung Oberösterreich.

Ganz entscheidend bei Badeunfällen ist schnelle Hilfe – jede Sekunde zählt. Deshalb immer sofort einen Notruf absetzen! In Oberösterreich ist die Wasserrettung unter der Notrufnummer 130 erreichbar. Auch Feuerwehr oder Rettung sind geeignete Ansprechpartner bei Unfällen auf dem Wasser.

Wichtig beim Retten Ertrinkender ist auch immer der Eigenschutz: “Eine erwachsene Person 25 oder 50 Meter weit zu schleppen ist wirklich sehr, sehr anstrengend. Das sollten nur gute Schwimmer machen. Denn es bringt nichts, wenn dann zwei Personen einen Ertrinkungsunfall haben”, sagt Wasserretter Eberl. Am besten rettet man Ertrinkende deshalb mit Hilfe einer Luftmatratze, einer Schwimmnudel oder eines Boots.

Die Wasserrettung zeigt in diesem Sommer in Schwimmbädern und an Seen in ganz Oberösterreich, wie man Badeunfälle vermeidet und Ertrinkenden richtig hilft, ohne sich selbst zu gefährden. Die Termine stehen auf der Homepage der Wasserrettung Oberösterreich. Dort gibt’s auch viele weitere wichtige Sicherheitstipps.

Info-Film der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft

Titelbild: © Wasserrettung OÖ / Vockenhuber