In OÖ passieren die meisten Schulwegunfälle

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Oberösterreich ist da trauriger Spitzenreiter: in unserem Bundesland hat es im letzten Jahr die meisten Schulwegunfälle gegeben, im Vergleich mit den anderen Bundesländern. 102 Unfälle sind am Schulweg passiert, 105 Kinder sind dabei verletzt worden: Das ist ein Plus von 40 Prozent, so der Verkehrsclub Österreich.

Die Gründe dafür sind unterschiedlich, so Sprecher Christian Gratzer. Viele Autofahrer sind unachtsam und abgelenkt, viele Grundregeln seien in den Köpfen einfach nicht mehr verankert. Etwa, dass man sich einem Schutzweg nur mit so einem Tempo nähern darf, dass man sofort stehen bleiben kann. Auch Kinder seien am Schulweg abgelenkt – sie hätten oft ihr Handy in der Hand, so Gratzer.

Er rät allen Eltern, jetzt in den Ferien noch den Schulweg zu üben, vor allem mit Schulanfängern. Dabei soll der Weg gemeinsam abgegangen, gefährliche Stellen sollen besprochen werden. Auch wird empfohlen, einen Schulweg zu wählen, bei dem die Kinder möglichst wenig oft eine Straße überqueren müssen.

Gleichzeitig fordert der VCÖ auch mehr Maßnahmen: etwa mehr Tempo 30-Zonen anstatt 50 und überhaupt Fahrverbote rund um Schulen. Bei Schutzwegen soll außerdem das Halte- und Parkverbot ausgeweitet werden, so der VCÖ.

Bild: fotokerschi.at

Barbara Schütz

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