Polizist soll Radarkontrollen verraten haben – Prozess

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Bild:  TEAM FOTOKERSCHI.AT / KALTENLEITNER

Weil er verraten haben soll, wo gerade Radarkontrollen sind, steht heute in Wels ein Polizist vor Gericht. Ihm drohen bis zu fünf Jahre Haft.

Der 27jährige ist in einer WhatsApp Gruppe mit 1.000 Mitgliedern gewesen. Fast zwei Jahre lang soll er da Chats hineingeschrieben haben: etwa wo gerade die Geschwindigkeit kontrolliert wird. Bei Verkehrsunfällen soll der Polizist auch Fotos von den Unfallstellen gemacht und auch die in die Gruppe gestellt haben. Damit soll er unter anderem gegen seine gesetzliche Verschwiegenheitspflicht verstoßen haben.

Der 27jährige ist voll geständig – er sagt: er habe sich nichts dabei gedacht. 

Barbara Schütz

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