Sie nennen ihn „Beauty“

Eurofighterpilot Patrick Wöss

In ganz Österreich gibt es nur 15 Eurofighterpiloten. Das Auswahlverfahren ist knallhart. Nur einer von 400 Bewerbern kommt durch. Pro Jahr wird nur ein Pilot ausgebildet. Aus Oberösterreich ist Patrick Wöss (31) aus dem Bezirk Eferding derzeit der einzige Eurofighterpilot.

Sein Kampfjet hat 160.000 PS, erreicht die zweieinhalbfache Schallgeschwindigkeit und ist so stark, dass er nach acht Sekunden von der Startpiste in der Luft und nach 22 Sekunden im Überschall ist. Die Kräfte, die dabei auf den Körper des Piloten wirken, ziehen das Blut nach unten und aus dem Gehirn. Die Piloten sehen deshalb nur „schwarz-weiß“, das Sichtfeld wird eingeschränkt und nur durch gezieltes Training, spezielle Atmung, Muskelanspannung und dank eines Kompressionsanzuges werden die Piloten nicht während des Fluges ohnmächtig.

Foto: Österreichs Bundesheer

Im Schnitt ein Mal pro Woche dringt ein Flugobjekt unerlaubt in den Luftraum Österreichs ein und die Eurofighterpiloten heben ab, um es abzufangen.

Foto: Österreichs Bundesheer
Foto: Österreichs Bundesheer

Wie solche Anfangmanöver ablaufen, warum die Länge des Oberschenkels ein wichtiges Kriterium ist, ob jemand Eurofighterpilot werden darf und warum sein Fliegername „Beauty“ lautet, das verrät Patrick Wöss im Podcast, im Gespräch mit Life Radio Reporterin Martina Schobesberger.

Fotos: Österreichs Bundesheer

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